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Samstag, 29. August 2015

Rezension zu "Bei Zugabe Mord!" von Tatjana Kruse



Titel: Bei Zugabe Mord! Eine Diva ermittelt im Salzburger Festspielhaus
Autor: Tatjana Kruse
Preis: 9,95€ [D]
Seitenanzahl: 248
Meine Wertung: 3 Seifenblasen
Verlag: Haymon
ISBN: 978-3-85218-977-2
Will ich kaufen!


Eine Diva in Nöten und eine tote Maus am Fußabstreifer
Bei den Salzburger Festspielen wird neuerdings mehr gestorben als gesungen. Nachdem die exzentrische Primadonna Pauline Miller eine morbide Drohbotschaft erhalten hat - vor ihrer Tür liegt eine tote Maus mit der Nachricht "Aus die Maus" -, verstummt während der Proben zu Mozarts "Entführung aus dem Serail" ein Sänger nach dem anderen - für immer.
Die Millerin, eine echte Operndiva, die ihren Beruf schrill und mit Herzblut ausübt, kann das natürlich nicht einfach so akzeptieren. Also wird die Sopranistin zur Schnüfflerin und fühlt verdächtigen Opernfeinden auf den Zahn. Bis sie sich plötzlich selbst in Gefahr sieht, bald ihre letzten Töne geträllert zu haben…
Süß. Soweit man das über einen Kriminalroman sagen kann, wo einige Leute sterben, sei es geköpft mit einer Kettensäge oder gestoßen und schließlich auf einem Zaun aufgespießt - der Mörder bleibt kreativ! :D Aber so würde ich das tatsächlich beschreiben. Der Roman ist im Gesamtbild recht niedlich, was zum Kichern für Zwischendurch. Die Story ist zwar für sich betrachtet nicht ganz ohne, denn so ein Mord ist ja jetzt nicht unbedingt was Schönes, und auch ziemlich fesselnd. Man rätselt mit den Protagonisten, jeder wird verdächtigt und nach und nach kann man einen nach dem anderen ausschließen - weil alle nacheinander sterben xD Nein, nicht alle, keine Sorge. Aber ich fand es bis zum Schluss spannend, auch wenn ich schon so eine Ahnung gehabt habe. Allerdings schaffte es die Autorin gut, einige Überraschungen reinzubauen, wodurch man sich nie sicher ist, ob nicht gleich wieder eine komplette Wendung kommt. Das Ganze wird jedoch aufgelockert durch

Donnerstag, 13. August 2015

Rezension zu "Auerhaus" von Bov Bjerg



Titel: Auerhaus
Autor: Bov Bjerg
Preis: 18,00€ [D], 18,50€ [A]
Seitenanzahl: 240
Meine Wertung: 2 Seifenblasen
Verlag: Blumenbar
ISBN: 978-3-351-05023-8
Will ich kaufen!


Sechs Freunde und ein Versprechen: Ihr Leben soll nicht in Ordnern mit der Aufschrift Birth - School - Work - Death abgeheftet werden. Deshalb ziehen sie gemeinsam ins Auerhaus. Eine Schüler-WG auf dem Dorf - unerhört. Aber sie wollen nicht nur ihr Leben retten, sondern vor allem das ihres besten Freundes Frieder. Denn der ist sich nicht so sicher, warum er überhaupt leben soll.
Bov Bjerg erzählt mitreißend und einfühlsam von Liebe, Freundschaft und sechs Idealisten, deren Einfallsreichtum nichts weniger ist als Notwehr gegen das Vorgefundene. Denn ihr Ringen um das Glück ist auch ein Kampf um Leben und Tod.

Ich muss sagen, ich hab mich ein wenig vor dieser Rezension gedrückt. Ich hab das Buch vor ca. 2 Wochen beendet gehabt, aber mir ist einfach nichts eingefallen. Das Buch war nicht schlecht, keine Frage. Ich mochte den Schreibstil. Die Idee fand ich klasse. Die Figuren und die Facetten der verschiedenen Charaktere waren spannend und interessant gezeichnet. Aber irgendwie... die Storyline - der rote Faden. Die Umsetzung, irgendwie hat mich das Ganze nicht so umgehauen, wie ich es nach dem vielversprechenden Anfang erwartet hätte. Der Einstieg war nämlich wirklich grandios. Man wird in die Geschichte katapultiert und schon der erste Abschnitt nimmt einen regelrecht gefangen. Man weiß nicht, was geschehen ist, man fragt sich, was los ist und somit wird Spannung aufgebaut. Leider kann meiner Meinung nach das Buch diese nicht sonderlich halten. Das Ganze wirkt konfus, durcheinander, manchmal zusammenhangslos und auf mich teilweise unverständlich.
Was natürlich auch daran lag, dass für mich die Beweggründe der Figuren, warum der und der jetzt den und den Scheiß macht, beinahe komplett im Dunkeln bleiben. Ich konnte einfach keinen rechten Draht zu den Personen aufbauen, ihre Taten schlecht nachvollziehen. Vielleicht liegt es an mir, vielleicht an meinem Alter. Die Geschichte spielt