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Mittwoch, 29. Juli 2015

Rezension zu "Dance of Shadows ~ Tanz der Dämonen" von Yelena Black


Titel: Dance of Shadows - Tanz der Dämonen [Originaltitel: Dance of Shadows]
Autor: Yelena Black
Preis: 17,99€ [D], 18,50€ [A]
Seitenanzahl: 384
Meine Wertung: 4 Seifenblasen
Verlag: bloomoon
ISBN: 978-3760799148
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Die richtigen Schritte mit dem richtigen Tänzer können eine gefährliche Wirkung haben...

»Tanz dein Leben« lautet das Motto an der New Yorker Ballettakademie. Doch wie soll Vanessa sich ausgerechnet an dem Ort auf ihre Karriere konzentrieren, an dem Ihre Schwester vor drei Jahren spurlos verschwand? Gemeinsam mit ihren Freunden Steffie, Blaine und TJ versucht Vanessa, dem Rätsel auf die Spur zu kommen, und gerät dabei in immer größere Gefahr. Denn beim Tanzen mit ihrem geheimnisvollen Partner ergreift etwas Dämonisches von ihr Besitz. Vanessa muss um ihr Leben tanzen...

"Vanessa beschleunigte ihre Tanzschritte und zwang ihren Körper erst nach links und dann nach rechts. Diesmal kämpfte sie nicht dagegen an. Sie erlaubte sich, mit dem Rhythmus im Takt zu taumeln, und sie fühlte, wie ihre Spitzenschuhe aus Satin das polierte Holz entlang glitten.
Ein Geruch von Rauch schwebte in der Luft, und die Farbe an den Wänden begann sich zu kräuseln. Die leuchtenden weißen Figuren lösten sich von der Wand und wirbelten auf Vanessa zu. Sie ahmten ihre Bewegungen nach und bildeten einen glühenden Kreis um die Ballerinen.
Niemand reagierte auf die weißen Figuren. Die anderen Mädchen tanzten mit unbewegten Gesichtern weiter, während die Figuren sie in Explosionen aus Licht umgaben. Ich bin die Einzige, die sie sehen kann, begriff Vanessa." 
Die fünfzehnjährige Vanessa wird an der New Yorker Ballettakademie, an der drei Jahre zuvor auch ihre Schwester getanzt hatte, angenommen. Das begabte Mädchen liebt zwar das Ballett, doch sie weiß, sie ist nicht dort um besser Tanzen zu lernen. Sie ist auf der Suche nach ihrer älteren Schwester Margaret, die ohne ein Wort spurlos verschwand. Der Druck, der auf ihr lastete, als sie damals die Hauptrolle in dem Ballettstück, welches die Schule jedes Jahr aufführt, tanzen sollte, sei zu groß gewesen, das Mädchen sei weggelaufen. Doch Vanessa glaubt nicht daran, sie ist fest davon überzeugt, ihrer Schwester müsse etwas zugestoßen sein. Als nach kürzester Zeit plötzlich Elly, ein Mädchen aus ihrem neuen Freundeskreis, ebenfalls auf mysteriöse Weise verschwindet, werden auch Vanessas neue Freunde Steffie, Blaine und TJ misstrauisch. Gemeinsam finden sie heraus, dass Vanessas Schwester und Elly nicht die ersten Tänzerinnen an der Schule sind, die urplötzlich aufhören und nie wieder gesehen werden. Was steckt hinter dem seltsamen Verschwinden der Mädchen? Und hat vielleicht Josef, der Choreograph und Ballettmeister der Tanzakademie, etwas damit zu tun?

Samstag, 18. Juli 2015

Rezension zu "Imago" von Isabel Abedi




Titel: Imago
Autor: Isabel Abedi
Preis: 7,99€ [D]
Seitenanzahl: 403
Meine Wertung: Vier Seifenblasen
Verlag: Arena
ISBN: 978-3841500649
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Wanja liebt sie – diese Minuten vor Mitternacht, kurz bevor auf ihrem Radiowecker alle vier Ziffern auf einmal wegkippen und eine ganz neue Zeit erscheint. Doch heute um Mitternacht verändert sich nicht nur das Datum für Wanja. Sie bekommt eine geheimnisvolle Einladung zu der Ausstellung Vaterbilder. Und damit einen Schlüssel, der die Tür zu einer anderen Welt öffnet: in das Land Imago.

"Ein Buchstabe bestimmt den ersten Jugendroman von Isabel Abedi. Es ist das F, das für fesselnd und fantasievoll steht." - Rheinische Post


Das erste Buch, welches ich von Isabel Abedi in der Hand hielt, war "Isola", das war vor ungefähr Drei bis Vier Jahren. Dann "Whisper", vor ungefähr zwei Jahren, und letztes Jahr "Lucian". Jedes einzelne dieser Bücher ist mir nur im besten Sinne im Gedächtnis geblieben. Mit "Imago" wird es das gleiche sein!
Isabel Abedi hat einen klasse Schreibstil, man kommt hervorragend mit, man liest ihre Bücher vor allem gern und zudem hat diese Autorin eine ungeheure Fantasie! Wo sie die ganzen Ideen her nimmt, ich weiß es nicht. Ich weiß nur, das ist wirklich einmalig. Isabel Abedi erschafft nicht einfach nur Neuauflagen von immer wieder durchgekauten Fantasythemen, Oh Nein! Sie kreiert gleich alles neu und das ist einfach unglaublich erfrischend und spannend! Wer hier nicht mitfiebert, dem ist auch nicht zu helfen.
Wanja ist eine klasse Protagonistin, nicht zu dämlich oder naiv, keine Schwatztante, die ganze Seiten hintereinander mit einem nervtötenden inneren Monolog füllt und auch keine weinerliche Heulsuse (Ich glaub, das klang grade ein bisschen hart, aber manche Protagonisten sind so...). Sie ist mutig, stark, sympathisch, talentiert und liebenswert. Und anscheinend sehr geduldig, denn hätte ich so eine lange Zeit von meiner Mutter immer nur so eine fadenscheinige Geschichte aufgetischt bekommen, wäre ich an die Decke gegangen! Da Wanja etwas jünger ist als ich, nämlich am Anfang des Buches Zwölf und im Verlauf der Geschichte dann Dreizehn, konnte ich mich zwar zum Großteil, aber nicht ganz mit ihr identifizieren. Dennoch ist sie mir eine gute Freundin geworden. Genauso wie mir Micha, der andere Hauptprotagonist, ein guter Freund geworden ist. Er ist neu auf Wanjas Schule, doch beide haben etwas gemeinsam: Auch er bekommt eine Einladung zur Ausstellung der Vaterbilder. Logisch, dass sich die beiden anfreunden. Mehr will ich euch jetzt nicht verraten. Nur so viel: Die beiden haben mehr gemeinsam, als man für möglich hält. Man ahnt es vielleicht schon gegen Ende des Buches (Ich hatte so einen Ich-WUSSTE-es!-Moment), aber überraschend mag es dennoch für einige kommen, obwohl jetzt im Text im Nachhinein einige Hinweise zu erkennen sind.

Naja, also. Auf jeden Fall passen tut es. Es ist auch nicht hässlich. Vielleicht sogar ein Blickfang für den ein oder anderen. Schlicht. Aber mal ehrlich: Ein bisschen langweilig, oder?

Einfach ganz, ganz, ganz, ganz tolle Story, sympathische Charaktere und das Ende gefällt mir :3 Lesen angesagt!


Euch Süßen ein zauberhaftes Wochenende und allerliebste Grüße!
Natalie

Mittwoch, 15. Juli 2015

Rezension zu "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss




Titel: Der Name des Windes [Originaltitel: The Name of the Wind]
Reihe: Die Königsmörder-Chronik: Erster Tag
Autor: Patrick Rothfuss
Preis: 24,95€ (gebundene Ausgabe)
Seitenanzahl: 864
Meine Wertung: 4 Seifenblasen
Verlag: Klett-Cotta
ISBN: 978-3-608-93815-9
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Ausgezeichnet mit dem Deutscher Phantastik Preis 2009

»Vielleicht habt ihr von mir gehört« ... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot - »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.


Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen ... und ein schüchterner Liebhaber.

Das Buch wurde mir von einem Freund empfohlen (An dieser Stelle nochmal Danke fürs Leihen, obwohl du das hier sowieso nicht liest :D), da musste ich es natürlich sofort lesen. Es ist nicht die Art von Buch, die ich üblicherweise lese, obwohl ich mich nie festlegen wollte und ich eigentlich offen für alles bin. Dennoch bin ich in diesem Bereich der Fantasy nicht so stark bewandert, ich habe der Hobbit gelesen, aber ansonsten fällt mir jetzt kein anderes Buch ein. Wer meine Rezension zu der Hobbit kennt, dass ich zwar die Story gut fand, aber mir der Schreibstil zu langatmig war. Bei diesem Buch ist das nicht ganz so stark wie bei Tolkien, aber ich muss gestehen, auch hier hatte ich das Gefühl, der Autor hält sich manchmal ein bisschen zu sehr mit elendslangen Beschreibungen von Nichtigkeiten aufhält. Beziehungsweise ist das eigentlich schon ein bisschen übertrieben ausgedrückt, der Schreibstil ist einfach... sehr ausgeschmückt. Fand ich nicht schlecht, war aber ein wenig mühsam um ehrlich zu sein. 
Das Buch hat eine Rahmenhandlung - Ein Wirt namens Kote wird von einem Chronisten, einem Schreiber aufgesucht und es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Wirt um den berühmt berüchtigten Kvothe handelt, um den sich viele dramatische Geschichten ranken. Es werden sehr viele Andeutungen gemacht über das Leben und Handeln des "Helden und Mörders" Kvothe, was den Leser neugierig macht, wie der junge Mann zu diesem Ruf bekommen ist, der jetzt tot geglaubt wird, nachdem er untergetaucht ist und sich eine neue Identität zugelegt hat. Der Chronist überredet den Protagonisten seine Geschichte zu erzählen - und so beginnt es.
Spannend ist die Story von Kvothe allemal - seine Kindheit verbringt er reisend mit seiner Familie, Teil einer Gruppe von Spielleuten. Dabei lernt er viel über eine besondere Art von Magie durch einen alten Mann, der sein Lehrer und Freund wird. So wächst der wissbegierige und kluge Junge behütet und in einem fröhlichen Umfeld auf - bis das Ganze eine dramatische Wendung nimmt. Mehr will ich jetzt nicht verraten. Aber die Version von Kvothe aus der dargestellten "Gegenwart" ist als eine vom Leben gezeichnete und leidende Figur gezeichnet und auch das schürt noch einmal die Neugierde, was ihm zugestoßen ist, auch weil er in seiner Geschichte schnell klar stellt, dass die Gerüchte über ihn teilweise verdreht, übertrieben, missverstanden oder schlichtweg falsch sind. Das Ganze läuft chronologisch ab und langsam - sehr langsam - nähert man sich dem Zeitpunkt, wo Kvothe jetzt steht und diese Geschichte erzählt. Das Buch ist der erste Band einer Reihe und so ist die Geschichte hier noch lange nicht zu Ende.
Es tauchen viele, sehr viele, Personen auf und man wird mit Informationen bombardiert, dass man kaum nachkommt. Kvothe ist meiner Meinung nach sehr ausführlich charakterisiert und ich mag ihn sehr gerne. Aber bezüglich den anderen Charakteren - keiner von ihnen ist wirklich ein konstanter Bestandteil der Geschichte, sodass man ständig neue Figuren kennen lernt, was auf die Dauer aber ein bisschen viel wird.
Gefällt mir sehr gut! Ich finde es wunderschön, die Atmosphäre und die Farben passen gut zum Inhalt, es wirkt ein bisschen altertümlich und meiner Meinung nach sehr geheimnisvoll!

 

Hier seht ihr noch "ein paar" englische Cover, von denen sich ja die meisten recht ähnlich sind und womöglich teilweise sogar recht besser zur Geschichte passen, weil Kvothe drauf ist. und obwohl ich die Illustrationen sehr spannend finde, gefällt mir doch das deutsche Cover am besten (:
Spannende Story mit einem intelligenten und liebenswürdigem Protagonist, allerdings recht langatmigem Schreibstil und die Nebencharaktere kommen etwas zu kurz, da sie sich ein bisschen... häufen :D
Drei sehr gute Seifenblasen, ich mag das Buch, werde auch die Folgebände lesen, aber ich bin noch unsicher, was ich davon halten soll^^

Alles Liebe!
Natalie

P.S.: Sagt jemandem vllt der Fantasy-Autor R.A. Salvatore was? Ich lese gerade ein Buch von ihm und vllt hat ja jemand eine Meinung kundzutun (Oder so xD), denn auch da bin ich noch unsicher...








Montag, 13. Juli 2015

Rezension zu "Über kurz oder lang" von Marie-Aude Murail




Titel: Über kurz oder lang (Originaltitel: Maïté Coiffure)
Autor: Marie-Aude Murail
Preis: 6,99€ [D]; 7,20€ [A];
Seitenanzahl: 224
Meine Wertung: 5 Seifenblasen
Verlag: Fischer Schatzinsel
ISBN: 978-3-596-80946-2
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»Mir egal«, sagt Louis. Seine Großmutter hat ihm gerade vorgeschlagen, sein Praktikum im Salon Marielou zu machen. Bei einem Friseur! »Nur über meine Leiche«, sagt Louis’ Vater. »Voll uncool«, sagen Louis’ Freunde. »Mir egal«, sagt Louis. Doch als er anfängt, ist ihm auf einmal gar nichts mehr egal. Er will sein eigenes Leben leben. Auch gegen den Willen seines Vaters. Ob Marielou ihm dabei helfen kann?

Ich bin ein bisschen... baff. Ich hab dieses kleine Buch (Zweihundert Seiten, ich bitte euch :D) gerade in etwa zwei Stunden verschlungen und bin am Zittern. Das liegt aber glaube ich am Hunger :D
Jedenfalls lässt mich dieser Roman überrascht, aber begeistert zurück. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe oder was mich bewegt hat, das Buch auszuleihen. Aber ich bin froh.
Selten habe ich ein Buch gelesen mit so viel Herz und Charme, im Sturm hat es mich erobert. Die Story könnte man... als ein bisschen unrealistisch bezeichnen. Es ist eine Geschichte für Träumer, oder wenn man sich aus dem Fenster lehnen möchte, für Optimisten. Denn das ist auch Louis, der Protagonist, der in den Friseursalon Marilou stolpert und sich sofort verliebt. In den Salon, die Menschen, den Beruf und umgekehrt ist es ganz genauso. Louis ist vierzehn und damit noch... recht jung. Aber er wirkt gar nicht so, denn er ist als ein Junge konzipiert, der ungewöhnlich erwachsen ist für sein Alter und beneidenswerter Weise schon so früh herausfindet, was er will. Um das zu erreichen, schlägt er vielleicht zunächst den falschen Weg ein und dort kommt dann doch wieder sein Alter zum Vorschein, wie er Hals über Kopf sich in etwas stürzt, ohne an die Konsequenzen zu denken um dann davon eingeholt zu werden. Da kann er sich wirklich glücklich schätzen, Menschen gefunden zu haben wie in dem Salon Marielou, welche dem Jungen sofort verfallen sind und ihm helfen wollen, als sich sein Vater querstellt. Liebenswürdige, vom Leben gezeichnete Figuren, die stolz sein dürfen auf das, was sie sind. Wo wir gerade bei seinem Vater sind - Ich will nicht zu viel verraten, aber... Nein. egal. Lest selbst :D
Das Buch behandelt auch von Vorurteilen in der Gesellschaft und Selbstwertgefühl als auch den Wert, der einem angehängt wird, nur Anhand von Beruf, Aussehen, Alter, usw. und davon, seinen Weg zu gehen (Klingt irgendwie kitschig...).
Der Schreibstil - fesselnd, irgendwie. Auf seine eigene Art und Weise. Man fühlt sich allen Charakteren nah, von denen jeder eine eigene Geschichte verdient hätte. Man hat das Gefühl daneben zu stehen. Er ist nicht zu langatmig, wenig ausschmückend, leicht zu verdauen. Ich mag es, wie gesagt^^
Es ist knallig, auffällig und wirkt... zackig. Kann man das so sagen? Es ist mir ein bisschen... zu pink :D Aber das ist dann wohl eher eine persönliche Meinung.


Das Originalcover (Ja, ein französisches Buch :D) ist wesentlich schlichter und wesentlich weniger auffällig. Könnte ich die beiden Cover differenziert genug betrachten, würde mir vielleicht das deutsche Cover besser gefallen. Weiß ich nicht. Aber im Nachhinein mag ich das französische mehr, weil ich irgendwie das Gefühl habe... es fängt mehr das Wesen des Buches ein... keine Ahnung :D
Herzerwärmende und charmante Geschichte, träumerisch und gleichzeitig ernsthaft mit einem perfekten Ende, zumindest für mich.

Montag, ja, ich weiß schon :D Aber wir könnten uns doch alle zusammenschließen und mal diesem ungeliebten Tag einen Strich durch die Rechnung machen, indem wir sagen: "Nö, heute nicht. Heute bin ich gut gelaunt." Wie wär's?
Eure Natalie ♥



Donnerstag, 9. Juli 2015

Rezension zu "Night School - Denn Wahrheit musst du suchen" von C.J. Daugherty


Titel: Night School - Denn Wahrheit musst du suchen [Originaltitel: Night School - Fragture]
Autor: C. J. Daugherty
Preis: 18,95€
Seitenanzahl: 408
Meine Wertung: 4 Seifenblasen
Verlag: Oetinger
ISBN: 978-3-7891-3329-9
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Seit den schrecklichen Ereignissen, die ganz CIMMERA erschüttert haben, findet Allie keine Ruhe mehr. Sie ist sich sicher, dass Nathaniel einen Spion auf dem Internat hat und sie beobachten lässt. Und er weiß, wie er Allie am härtesten trifft: Jeder, der ihr nahesteht, könnte das nächste Opfer sein. Also versucht Allie verzweifelt, ihre eigenen Gefühle zu leugnen, um die zu schützen, die sie liebt - auch wenn es ihr das Herz bricht. Als ihrer Großmutter Isabelle sie dann auch noch in das Geheimnis um die NIGHT SCHOOL einweiht, muss Allie erkennen, dass sie mitten in einen erbitterten Kampf um Macht und Einfluss geraten ist. Und dass die Suche nach der Wahrheit tödlich sein kann...
Sehr spannend geht es auch in Band Drei weiter! Schon ab "Night School - Du darfst keinem trauen" war ich begeistert von der außergewöhnlichen Story. Jeder der die Bücher kennt wird mir wohl zustimmen, wenn ich sage, dass man nirgends eine Geschichte dieser Art finden wird. Und in diesem Band wird dieses ganze Trara um Cimmera, die Night School und Nathaniel endlich mal etwas klarer. Es beginnen sich plausible Hintergründe zu bilden, und ich finde, sowas ist schon ganz schön wichtig. Es beginnt Sinn zu machen.
Man bemerkt schon ganz zu Anfang, dass Allie wirklich sehr unter dem Tod von Jo leidet. Sie macht sich heftige Vorwürfe. Und nicht nur sich: Auch Isabelle und Raj, was ich dann nun nicht so ganz nachvollziehen kann. Klar, sie versucht einen Schuldigen zu finden um irgendwie damit klar zu kommen. Aber deshalb muss sie doch nicht gleich auf jeden losgehen! Auch das Drama mit Sylvain und Carter spitzt sich immer weiter zu. Was mich wiederum wieder nervt^^ Ich bin nicht so der große Fan von diesen ewigen Dreiecksgeschichten, wo sich die Hauptprotagonistin einfach nicht entscheiden kann und darüber immer todunglücklich ist. Zudem ist es natürlich echt unfair gegenüber den beiden Jungs. Irgendwie scheint sie beide sehr zu mögen und irgendwo ist sie von beiden irgendwie genervt.Was soll nun das wieder?
Was ich auch sehr spannend fand, war die Suche nach dem Spion. Man hat immer noch keine Ahnung, wer von Allie's engsten Freunden sie verraten haben soll! Unvorstellbar, das einem von denen zuzutrauen. Während Allie, Rachel, Carter, Sylvain, Zoe und wer nicht noch alles ungeduldig rumzappeln und auf Rache sinnen, scheinen die Erwachsenen, also die Lehrer, nur Däumchen zu drehen und auf der Suche nach dem Spion und Antworten keinen Schritt weiter zu kommen. Dadurch beschließt die Gruppe auf eigene Faust etwas zu unternehmen. Verständlich, sie wollen das etwas passiert und sind ungeduldig. Aber was ich nicht verstehe, warum die Leute da alle nicht mal miteinander REDEN können! Sie verheimlichen sich gegenseitig so viel, lügen und keiner scheint dem anderen richtig zu vertrauen, sodass natürlich ein riesiges Chaos und Tohuwabohu entsteht. Herrgott, das müsste doch echt nicht sein!
Am spannendsten wird es am Ende, als es (Zumindest für dieses Buch) nochmal zum, *hust*, "Showdown" mit Nathaniel kommt (Der nebenbei bemerkt mehr als eine Schraube locker hat!). Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und man kommt aus dem Staunen fast nicht wieder heraus^^ Das fand ich außerordentlich gut und erfrischend, nachdem der Rest des Buches manchmal, aber auch nur ganz manchmal, zwischendurch etwas fad gewirkt hat.
Auch der Schreibstil gefällt mir gut, man findet sich klasse ein. Allerdings ist es aus der Erzählersicht verfasst. Ja, ich weiß, dass ist jetzt eigentlich nichts negatives, aber ich mag es aus der Ich-Form normalerweise viel lieber, weil dadurch alles viel persönlicher wird. Hm, naja (:
Na, da haben die sich mal wieder etwas GANZ kreatives ausgedacht. Sieht fast genauso aus wie die der ersten beiden Bände, nur die kleine Rose ist neu und es ist Lila, während die anderen Blau und Rot waren. Klar, es sieht irgendwie geheimnisvoll und mystisch aus, was ja auch passt, aber es ist nichts Neues! Sowas finde ich immer total langweilig, ist es echt so schwer, sich was anderes auszudenken? Ich finde, Nein. Bei der Originalausgabe haben sie es ja auch geschafft!


Und das passt ebenso gut, Nein, sogar besser, finde ich.

Aber rein optisch sieht das Deutsche eben ganz hübsch aus, meinetwegen^^
Tolle Story, die Charaktere mag ich gut leiden, aber mich nervt die Dreiecksgeschichte zwischen Allie, Sylvain und Carter, und manchmal ist mir Allie etwas zu naiv und schwer von Begriff.
Alles in allem super spannend - Ich freue mich auf den vierten Band!



Und an dieser Stelle Danke ich viel malst und allerherzlichst LOVELYBOOKS und dem Oetinger-Verlag, dass ich dieses fantastische Buch vorab lesen durfte. Danke, Danke, Danke!


Euch noch einen schönen Donnerstag ;)
Natalie


Montag, 6. Juli 2015

Rezension zu "Aber bitte für immer" von Meg Cabot



Titel: Aber bitte für immer [Originaltitel: Every Boy's got one]
Autor: Meg Cabot
Preis: 8,99€ [D]; 9,30 [A]
Seitenanzahl: 416
Meine Wertung: 3 Seifenblasen
Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3-442-37568-4
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Vier Freunde und ein Hochzeitsfall …

Jane Harris kann es kaum erwarten, das erste Mal nach Europa zu reisen. Und dann auch noch in geheimer Mission: als Trauzeugin für ihre beste Freundin Holly, die in Italien heimlich heiraten möchte. Schade nur, dass sie den Trauzeugen des Bräutigams, Reporter und Womanizer Cal Langdon, bereits am Flughafen trifft und erkennt: Es ist aufrichtige Abneigung auf den ersten Blick! Und sie haben eine Woche in einer toskanischen Villa vor sich! Doch dann müssen Jane und Cal alles tun, um die Hochzeit ihrer Freunde zu retten. Und lernen Amor und sich selbst von einer neuen Seite kennen …

"Dieses Buch ist eine prickelnde Mischung aus Liebe, Freundschaft und wahrer Romantik. Hinreißend!" ~ Publishers Weekly

Jane Harris - Eine erfolgreiche Karikaturistin und Inbegriff einer Amerikanerin - Befindet sich auf ihrer ersten Reihe nach Europa, genauer gesagt Italien, wo sie ihrer besten Freundin Holly als Trauzeugin bei ihrer geheimen Hochzeit zur Seite stehen soll. Auch Hollys Verlobter Mark ist in Begleitung seines Trauzeugen: Dem arroganten Reporter Cal Langdon, der die letzten Jahre in der Wüstenlandschaft Saudi-Arabiens verbracht und darüber ein Buch veröffentlicht hat. Die quirlige Jane, mit ihrer Faible für Film und Fernsehen, großer Romantik und einem Hauch Kitsch und einem leichten Hang zur Naivität versteht sich ganz und gar nicht mit dem kühlen Cal, der die Liebe für Einbildung und nicht existent hält und zudem alles besser weiß. Ständig liegen sich die beiden nicht nur auf dem Weg zu der Villa von dem wohlhabenden Onkel Hollys in dem italienischen Le Marche in den Haaren und tragen ihre Abneigung zu einander aus. Cal, der überzeugt ist, sein bester Freund Mark begehe mit der Hochzeit einen schrecklichen Fehler, nimmt sich vor, eben diesem die Hochzeit auszureden, während Jane dies mit aller Macht zu verhindern versucht, wobei sie sich noch um die zweifelnde Holly kümmern muss, der die Ablehnung ihrer Eltern gegenüber der Bindung zwischen ihr und ihrem Verlobten schwer zusetzt. Als die Trauung des Paares wegen eines fehlenden Dokuments in Gefahr gerät, setzt Jane alles daran, die Hochzeit doch noch zu retten und schleift Cal, weil sie auf dessen Hilfe angewiesen ist, mit sich, um das Dokument aus dem mehrstündig entfernten Rom zu beschaffen, wobei sich die beiden als Holly und Mark ausgeben müssen, da diese durch eine Lebensmittelvergiftung außer Gefecht gesetzt sind. Janes unbeschwerte Art lässt Cal immer mehr auftauen und ins Grübeln geraten, ob seine Ansichten bezüglich der Liebe wirklich gerechtfertigt sind. Auch Jane muss mit Entsetzen fest stellen, dass sie sich in den wohl doch ein Herz besitzenden Cal verliebt hat. Nur haben scheinbar beide keine Ahnung, was der jeweils andere von ihm denkt...

"Cal: »Sie wissen, es handelt sich dabei lediglich um eine chemische Reaktion im Gehirn, ausgelöst durch Phenylethylamin, oder?«
Ich: (verwirrt) »Wollen sie damit sagen, dass Mark und Holly sich gar nicht richtig lieben? Dass alles nur eine Kopfsache ist?«
Cal: »Ich will damit sagen, dass kein Mensch einen anderen liebt. Menschen fühlen sich zueinander hingezogen und paaren sich, um sich fortzupflanzen, weil das unser natürlicher Instinkt ist. Aber diese Anziehung dauert nicht ewig. Wie bei allen Drogen, gewöhnt sich der Körper mit der Zeit an das Phenylethylamin, ein Stimulans, nach dem das Gehirn süchtig ist, und irgendwann lässt die Anziehungskraft des Partners nach. Das ist ein völlig natürlicher Prozess. Damit der Körper dieselbe Menge Phenylethylamin produziert wie im Zustand des Verliebtseins, muss man große Mengen Schokolade verzehren.«

Ich: »Dann... glauben Sie also nicht an die Liebe?«
Cal: »Ich denke, dass habe ich eben gesagt.«
Ich: »Weil sie dieses Thema intensiv studiert haben?«
Cal: »Ja, aus meiner eigenen persönlichen Erfahrung. Und aus den Beziehungen in meinem Umfeld, die ich beobachtet habe.«
Ich: »Dann werden Holly und Mark sich trennen, weil es so etwas wie Liebe gar nicht gibt?«
Cal: »O nein. Nun, ja, letztendlich schon. Aber bevor es soweit ist, werden sie sich trennen, weil sie aus unterschiedlichen Verhältnissen stammen.«
"
S. 104  aus "Aber bitte für immer" von Meg Cabot

-> An dieser Stelle hätte ich Cal am liebsten umgebracht! Der mit seinen wissenschaftlichen... Gelaber! Was für ein Mist! Der hat doch keine Ahnung...


Das Buch ist aus Einträgen aus Janes Reisetagebuch, welches sie ursprünglich vorhatte Mark und Holly zu schenken, PDAs von Cal Langdon und E-Mails der verschiedenen Personen zusammen gesetzt, was mal eine andere Form der Geschichtenerzählung ist. Die Story beginnt am Flughafen, wo sich Jane und Cal zum ersten Mal begegnen. Schon bevor sie wissen, wer der andere ist, wird die gegenseitige Abneigung zu einander deutlich. Ich mag eigentlich alle Charaktere gerne, auch wenn Cals Ansichten zum Thema Liebe einer hoffnungslosen Romantikerin wie mir fast das Herz herausreißen und mich Janes Naivität manchmal etwas nervt. Aber ich habe mich dementsprechend gefreut, wie Jane dem arroganten Cal Paroli geboten hat. Und obwohl sie sich beide über die Eigenarten des jeweils anderen aufregen, ist für mich die Faszination der beiden füreinander schon von Anfang an herauszulesen. Die Story selbst ist eine wirklich schöne Idee, auch wenn etwas vorhersehbar. Der Schreibstil der Autorin ist okay, sie versteht es klar und deutlich und auch mit Humor die Geschehnisse zu schildern und die Figuren darzustellen. Allerdings strotzt die Geschichte nur so von Klischees und überrascht war ich jetzt nicht wirklich oft. Dennoch gelingt es Meg Cabot Spannung aufzubauen, was das Lesen dann nicht unbedingt zu einem aufregenden Erlebnis macht, jetzt aber auch nicht einen vor Langeweile einschlafen lässt. Mich hat das Buch jetzt nicht wirklich vom Hocker gehauen, es ist leicht und flüssig zu lesen, ein netter Roman, aber nichts außergewöhnliches. Punktabzug gibt es für die Vorhersehbarkeit und ein paar wirklich unnötige Passagen. Was vielleicht auch noch erwähnenswert ist, sind die Parallelen aus dem Buch zu dem Leben der Autorin Meg Cabot - wovon es scheinbar einige gibt und von denen sie sich hat inspirieren lassen, aber das ist alles nochmal in dem Buch aufgeführt (; Das fand ich ebenfalls sehr witzig zu lesen.
Es passt hervorragend zum Buch, ist knallig, auffällig, fröhlich, die quirligen Farben spiegeln Janes Wesen wieder, der Passport verrät einem schon so viel, dass es auf Reisen geht und das mit der Katze versteht man wohl nur, wenn man das Buch kennt^^

Die englischen Cover passen eigentlich ebenso gut zum Inhalt, aber wenn ich mich entscheiden müsste, fände ich wohl das Originalcover am schönsten, das in der Mitte mit dem roten Herz

Süße Geschichte, dezent klischeebeladen, ohne große Überraschungen, aber mit liebenswerten Charakteren und Passagen, die einen Schmunzeln lassen.

Euch da draußen alles Liebe und einen zauberhaften Start in die Woche ;)








Mittwoch, 1. Juli 2015

Rezension zu "Ich liebe dich, Lorelai" von Fenia Kubin



Titel: Ich liebe dich, Lorelai
Autor: Fenia Kubin
Preis: 2,99€ [D] (eBook)
Seitenanzahl: 402
Meine Wertung:  Eine Seifenblase
Verlag: - Selfpublishing -
ISBN: ///
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Matan ist unsichtbar, er ist der Nerd, der niemandem auffällt.
Bis Lora im letzten Jahr an seine High School wechselt und ihn aus unerklärlichen Gründen auserwählt.
Sie teilen ein Geheimnis, das niemand wissen darf.
Und alles scheint zu funktionieren, bis Matan mehr will ... bis Matan Lora will. Und zwar ganz.



Meine Meinung? Äh, ja. 
Dieses Buch hat mich fertig gemacht, und um ehrlich zu sein, habe ich es nur beendet, weil die liebe Fenia Kubin mich persönlich angeschrieben hatte und ich wissen wollte, ob Matan schlussendlich doch mit Lorelai (Lora) zusammenkommt. Ich will jetzt natürlich nicht spoilern, aber das Buch hat mich enttäuscht. Und zwar immer wieder und unerbittlich. Im Internet sind so gut wie nur gute bis sehr gute Rezensionen zu finden, bei denen man denkt: "Wow. Das muss ein krass-geiles und außergewöhnliches Buch sein" 
...
Und dann kommt die Autorin mit allen Klischees des amerikanischen Highschool-Lebens an... Was man, wie ich finde, nur in Maßen genießen sollte, denn das reicht.
Aber nein, Matan Coen, der Protagonist, ist der absolute Mega-Nerd schlechthin und dann kommt eines Tages Lora. Die Lora. Schwuppdiwupp - Liebe auf den ersten Blick. 
Dafür lässt er sich schamlos ausnutzen von Lora, lässt zu, dass sie ihn immer letztendlich als A*** hinstellt und kriecht ihr erbarmungslos in seiner blinden Liebe, pardon, Besessenheit hinterher... Natürlich ist sie eigentlich die unerreichbare - eine von den Beliebten, die eigentlich, ganz eigentlich, einen festen Freund hat. Aber dass sie auch zusätzlich meeehr als einmal mit Matan schläft, ist beiden scheinbar völlig egal.

Lora ist eine sehr nervige Person und ich habe mich nicht nur einmal gefragt, warum Mat sich nicht jemanden sucht, den er verdient hat. Nicht so eine Schlampe... 'tschuldige. Vor allem hat sie die nervige Angewohnheit, mit welcher sie mich regelmäßig zur Weißglut trieb, jedem das eigene Wort im Mund umzudrehen. Gelegentlich wäre ich am liebsten ins Buch gekrabbelt und hätte sie gern einmal durchgeschüttelt. Grrr. Grässliche Person. Der arme Matan und sein fehlendes Selbstbewusstsein konnten da leider nichts ausrichten...

Matan selbst fand ich anfangs auch nicht sehr überzeugend, denn er wird einfach  total schüchtern, introvertiert und nerdig-loser-mäßig gezeichnet; ich  fragte mich immer: Wie kann das sein? Seine Eltern, seine Schwester, alle sind "normal", nur er ist scheinbar das schwarze Schaf in der Familie. Mir fehlte ein Grund, warum er so ist, wie er ist. Doch im Laufe des Buches widerfährt ihm eine starke Wandlung seiner Persönlichkeit: Er wird mutiger und gewinnt an Selbstbewusstsein. Das war auch gut so, denn hätte er noch länger niemandem seine Meinung, seine Gedanken, sich selbst mitgeteilt, dann... ja. 
Was ich zusätzlich übertrieben fand, war, dass als er sein Äußeres mal richtig aufpolierte, auf einmal alle Mädchen anfingen, ihn anzuhimmeln. Ist ja schön und gut für ihn, aber mann kann aus einem Nacktmull noch lange kein Meerschwein mit extra glänzendem Fell zaubern... Dafür müssen Veranlagungen da sein oder Fenia Kubin hätte ihn nicht ganz so nerdig beschreiben sollen und so, dass er eigentlich ein ganz hübscher Junge ist. Aber dem war leider nicht so.

Ein weiterer Punkt, den ich anfangs sehr markant und bewundernswert fand, war der Schreibstil der Autorin. Sie hatte mit diesem einen ungewöhnlich. Guten Start. Hingelegt, doch. Leider. Hat es nach 200. Seiten. Einfach. Nur. Noch. Genervt (Versteht mich nicht falsch, nicht jeder Satz wurde so formuliert, aber einige viele). Denn diese anhaltende Ignoranz der Grammatik (PUNKTSETZUNG), hat mich und den Lesefluss insgesamt  einfach nur noch aufgehalten und wirkte übertrieben. Natürlich traf sie damit (und mit ihrem besonderen Humor) die Dinge sehr oft auf den Punkt (Haha.), doch damit könnte man allerdings auch viel sparsamer umgehen... Dieser Punkt (;D) ist einfach Geschmackssache und für meinen Geschmack war es wirklich zu viel des Guten!

Die Tatsache, dass dieser Roman auch gesellschaftskritische Elemente enthält - enthalten soll - (siehe Rezensionen auf Amazon), muss ich wohl überlesen haben, denn wenn eine bloße Highschool-Klischee-Story mit dem typischen Muster Nerd (Jungfrau) verliebt sich in Cheeleaderin (keine Jungfrau mehr) gesellschaftskritische Aspekte beinhaltet, dann. Autsch. Sollte ich vielleicht mal überlegen, in was für einer Welt ich lebe. Oder ich bin zu dumm, das zu verstehen. Ich tendiere jedoch zu ersterem.

Das Cover ist ganz hübsch; gefällt mir wirklich. Man braucht nicht immer Menschen oder viel Schnickschnack, so etwas Schlichtes macht sich auch ganz gut. Der Bezug zur  Geschichte wird ebenfalls mit dem Titel und den erkennbaren Spinden deutlich - wobei ich zunächst beim Lesen dachte, auch der [Titel] würde auf die Spinde gesprayt werden... und nicht nur das Andere :D

Mir hat dieses Buch definitiv nicht wirklich gefallen, aber immerhin haben mich doch noch ein paar Punkte überzeugt, weshalb ich es beenden konnte. Nämlich der Humor trug viel dazu bei, dass ich doch das ein oder andere Mal (wenn ich nicht gerade auf Lora oder jemand anderen sauer war) lachen konnte und schließlich konnte doch gerade so irgendwie (geniale Formulierung xD) bei mir die Spannung aufrecht erhalten werden, wie das ganze Liebes-Drama denn nun ausgehen wird - zum Beispiel. Auch wenn ich in dieser Hinsicht maßlos enttäuscht wurde... Das hätte ich nicht von Mat gedacht... Deshalb vergebe ich eine von fünf Seifenblasen, was einem (eher sehr) schlecht entspricht.




Einen herzlichen Dank an Fenia Kubin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!