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Sonntag, 24. Mai 2015

Rezension zu "Asche und Phönix" von Kai Meyer



Titel: Asche und Phönix
Autor: Kai Meyer
Preis: 19,90€ [D]; 20,50€ [A]
Seitenanzahl: 464
Meine Wertung: Drei Seifenblasen
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-58291-1
Will ich kaufen!


Parker und Ash haben nichts gemeinsam. Er ist Hollywoods größter Jungstar, das Gesicht des Magiers Phoenix aus den »Glamour«-Filmen. Sie ist eine »Unsichtbare«, nirgends zu Hause, getrieben von der Angst, wie alle anderen zu sein. Doch dann erwischt Parker Ash in seiner Londoner Hotelsuite, wo sie gerade sein Bargeld klaut.
Parker kann sein Leben im Fokus der Medien nicht mehr ertragen. Und nutzt die Chance, mit Ash vor den Fans und Paparazzi zu fliehen. Dabei scheint er geradezu körperlich abhängig von Ruhm und Aufmerksamkeit. Ihre gemeinsame Flucht führt sie durch Frankreich an die Côte d’Azur – auf den Spuren eines teuflischen Paktes, verfolgt von einer dämonischen Macht, die sie gnadenlos jagt.
Ein fantasievolles Buch, geschrieben in einem flüssig zu lesenden und nüchternen Schreibstil. Ich kenne von Kai Meyer ja schon die Arkadien-Trilogie und "Asche und Phönix" weißt ein paar Ähnlichkeiten auf. Es hat mir auch ähnlich gut gefallen, nur fehlte halt irgendwie das BAM-Oh-mein-Gott-Ich-liebe-dieses-Buch-so-sehr-Gefühl. Versteht ihr was ich meine? Es ist wirklich schön zu lesen und man findet nicht wirklich was auszusetzen, außer vielleicht ein paar Charaktereigenschaften der Protagonisten, aber ich will ja nicht kleinlich sein. Der Autor schafft es authentisch zu beschreiben, es kommt Spannung auf und oft habe ich ziemlich mitgefiebert, aber das kam irgendwie immer nur in so Wellen. Da gab es die Oh-mein-Gott-scheiße-was-passiert-jetzt Momente zwischendrin und der Rest der Story dümpelte so vor sich hin. Und ich hab ja nichts dagegen, wenn die Geschehnisse sich nicht unbedingt überschlagen, sodass man kaum hinterherkommt und man nur noch mit offenem Mund vor dem Buch sitzt, weil es einfach so sehr schockt, aber ich hätte mir ein bisschen mehr Überraschung gewünscht. Oft war das Buch mir einfach zu vorhersehbar und noch öfters hat mich Parker ein wenig aufgeregt, weil er in vielen Momenten aus meiner Sicht einfach nur dämlich handelt. Aber okay, immerhin leben die beiden noch, also vermasselt hat er es nicht. Ash mag ich sehr gern, auch wenn sie mir im Gegensatz zu Parker ein wenig fremd vorkommt, weil man ein bisschen wenig über sie erfährt. Aber im Allgemeinen denke ich, dass wenn wir uns treffen würden, wir sicher gute Freundinnen werden würden. Sie bewahrt immer einen kühlen Kopf, vertraut auf ihren Instinkt und hat eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe, sodass sie immer instinktiv das richtige tut, was ziemlich beeindruckend ist, finde ich. Vielleicht, weil ich überhaupt gar nicht so bin^^ Sie hat gute Nerven und kann Prioritäten setzen. Ungeheuer nützliche Eigenschaften, wenn man so widerlichen Wesen begegnet, wie sie und Parker. Meeeensch... Sowas liest man auch nicht alle Tage. Was übrigens so ungefähr das war, was mir mit am besten an dem Buch gefallen hat. Dass sich Kai Meyer etwas Neues ausgedacht hat und ich hoffe, ich verrate damit nicht zu viel: Wesen, die wie wir aussehen und sich ganz normal unter uns bewegen, die aber nicht menschlich sind. Sie ernähren sich von Dingen wie Ruhm, Ansehen, Liebe und so weiter. Sagt einem von euch der Begriff Nachtmahr etwas? Nach der Splitterherz-Trilogie von Bettina Belitz? Nachtmahre ernähren sich darin von den Träumen der Menschen, ihren glücklichen Erinnerungen. Ich hab das Ganze nochmal durch die Suchmaschine gejagt, ich will ja keinen mit falschen Informationen füttern. Also Wikipedia bezeichnet dieses Wesen als "ein Fantasie- und Sagenwesen, das in der Nacht auf Menschen lastet (vgl. Albtraum) und ihnen Grauen einflößt." Und daran hat mich das ein kleines bissen erinnert und ich finde das klingt sogar ein bisschen logisch - ich weiß, ich bin seltsam^^ Ich hab den Eintrag übrigens verlinkt, klickt einfach auf das Wörtchen Wikipedia. Ich finde ihn sehr interessant! Aber ich schweife ja total vom Buch ab...
Das finde ich ziemlich schön. Die sanften Farben, eher in Naturtönen, und auch das Motiv dieser Häuseransammlung an diesem Felsen mit den Pflanzen und im Hintergrund das Meer. Wirklich, sehr hübsch!

Das Cover oben ist ja schon das Original, da Kai Meyer ja ein deutscher Autor ist. Deswegen habe ich gedacht, hey, vielleicht schaue ich mal nach Covern von Übersetzungen, das wäre doch auch ganz interessant. Aber irgendwie hab ich keine gefunden... Huch :D Ich glaub das wurde gar nicht übersetzt
Ein Buch, nett zu lesen, allerdings fehlt für mich irgendwie das gewisse Etwas...

Kinn nach oben und Fäuste hoch - Macht sie fertig ;D

Liebe euch,
Natalie

Dienstag, 19. Mai 2015

Rezension zu "Die Erfindung der Violet Adams" von Lev AC Rosen



Titel: Die Erfindung der Violet Adams [Originaltitel: All Men of Genius]
Autor: Lev AC Rosen
Preis: 19,99€ [D]; 20,60€ [A]
Seitenanzahl: 560
Meine Wertung: Vier Seifenblasen
Verlag: Egmont INK
ISBN: 978-3-86396-031-5
Will ich kaufen!


London, 1883: Im Zeitalter des Fortschritts halten Erfindungen wie Luftschiffe und Roboter die Welt in Atem. Violet ist selbst ein Ingenieursgenie. Schon immer war es ihr Traum, am berühmten Illyria-Institut zu studieren. Aber das ist den Männern vorbehalten, da von jungen Damen in erster Linie erwartet wird, ihr hübsches Aussehen zur Schau zu stellen anstatt sich den Kopf über mathematische Formeln zu zerbrechen. Kurzerhand schlüpft Violet in die Rolle ihres Zwillingsbruders und wird an der Eliteschule angenommen. Ihr falsches Spiel bringt bald schon seine Tücken mit sich, vor allem, als sie den charmanten Duke Ernest kennenlernt. Dazu gesellen sich noch größere Gefahren für Violet: In Illyrias geheimen Laboren treiben vom Ehrgeiz zerfressende Wissenschaftler ihr Unwesen. Die Gier nach Macht lässt sie vor nichts zurückschrecken…
Müsste ich das Buch in drei Worten beschreiben, so würde mir zu erst "fantasievoll" einfallen. Dann "mutig" und schließlich "spannend" und genau diese Worte beschreiben unter anderem auch die Hauptprotagonistin Violet. Sie ist ebenso fantasievoll wie die Geschichte, die der Autor um sie herum spinnt, sie ist einfallsreich, intelligent und sehr kreativ. Ich denke, es würde sie freuen, das zu hören! Sie ist mutig und selbstbewusst, sie weiß was sie will und ist bereit dafür zu kämpfen. Sie ist stark und unabhängig, genau das, was die ganzen aufgeblasenen Vollidioten da Achtzehnhundertschlagmichtot brauchen! Sie war mir vom ersten Moment an sympathisch und ist es immer noch. Und die Story in die sie da hinein rutscht ist einfach genial. Zwar irgendwie realitätsfern und öfters mit Humor zu nehmen, allerdings dennoch äußerst intelligent konstruiert! Auch der Schreibstil ist toll! Er beschreibt so anschaulich, dass man glaubt direkt dabei zu sein und zumindest meiner Meinung so rasant und mitreißend, dass die Augen an den Seiten kleben. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen, die ganzen kleinen Wortgefechte, Verwechslungen und Verwirrungsspielchen. Doch das darf nun keinesfalls so verstanden werden, dass es nur alles Friede Freude Schokokuchen ist. Bösewichte findet man in dem Buch genug. Durchgeknallte Irre, Weltherrschaftsblabla, Diskriminierung, Lügen, Zurückweisung, die eine oder andere Träne, ein bisschen Geschrei und einige Tote machen es doch erst richtig spannend ;) Und ich habe richtig mitgefühlt, -gelitten, -gekreischt und -geliebt. An dieser einen Stelle gegen Ende des Buches, da habe ich so gezittert. Das war nicht mehr normal. Ich konnte kaum umblättern und meine Atmung hatte sich verabschiedet. Scheiße, war das heikel.
Aber, ich hoffe ich verrate nicht zu viel, das meiste ist gut gegangen.
Und am Ende waren auch die meisten zufrieden. Nicht alle - aber der Großteil, denke ich ;)
Und die Liebe! Auch die war vertreten und kam sicher nicht zu kurz! Obwohl die meisten Pärchen ewig brauchten bis sie ihre dämlichen Differenzen überwunden hatten, war es nichts dieser Art, wo man sich die Haare rauft und die Charaktere anschreit bis man heiser ist, sondern war geschickt in die Geschehnisse mit eingeflochten, sodass alles ineinander passte wie die Zahnräder von Violets Maschinen.
Fabelhaft!
Nun Ja, es ist passend, hübsch anzusehen, ein bisschen zu viel Lila (Sorry Tina), aber durchaus ein Blickfang.

Und ausnahmsweise gefällt mir das deutsche Cover sogar besser als das englische...



Ein schönes Buch! Sicher nicht für jeden etwas, aber mir hat es durchaus gefallen!

Lesen? ;)



Eine zauberhafte Woche euch Leseratten! Tief durchatmen, dann wird alles wieder gut (:
Allerliebste Grüße!
Eure Natalie.


Dienstag, 12. Mai 2015

Rezension zu "Der Hobbit" von J.R.R. Tolkien



Titel: Der Hobbit [Orginialtitel: The Hobbit]
Autor: John Ronald Reuel Tolkien
Preis: 14,95€
Seitenanzahl: 384
Meine Wertung: Vier Seifenblasen
Verlag: Klett-Cotta
ISBN: 978-3-608-93977-4
Will ich kaufen!


Bilbo Beutlin ist ein Hobbit, der ein ruhiges, beschauliches Leben im Auenland genießt. Als aber eines schönen Tages der Zauberer Gandalf und dann auch noch dreizehn Zwerge vor seiner Tür stehen, ist es vorbei mit der Gemütlichkeit. Alle zusammen haben eine abenteuerliche Reise vor sich: Sie wollen einen sagenhaften Schatz zurück erobern, den einst der Drache Smaug an sich gebracht hat. Aber Smaug ist nicht nur riesig, sondern auch fürchterlich gefährlich... Und dann gibt es da auch noch einen geheimnisvollen Ring.


Zu dem Buch kam ich durch meine Schwester, welche es in ihrem Schrank stehen hatte und es dort verstauben lies. Natürlich war ich ziemlich neugierig auf das Buch - Wer kennt schon nicht "Der Herr der Ringe" und dadurch zwangsläufig natürlich auch "Der Hobbit"?
Also begann ich zu lesen und wurde hineingeworfen in eine fantastische Welt mit all den Fabelwesen, die ich schon aus meiner Kindheit kenne - Zwerge, Trolle, Zauberer, Drachen, Orks.
Die Menschen waren schon immer fasziniert vom Magischen und Übernatürlichen, also kein Wunder, dass "Der Hobbit" so berühmt geworden ist! Aber am meisten zog mich in den Bann, wie Tolkien alles neu auslegte, sich sogar eigene Wesen ausdachte und diese Welt nicht nur zu einer Neuauflage von schon einer zum eine millionsten Mal erzählten Geschichte machte. Das bewundere ich sowieso immer am meisten - nämlich Einfallsreichtum! Und es soll doch bitte nicht so schrecklich vorhersehbar sein! Auch hier enttäuscht "Der Hobbit" keinesfalls, denn jeden Moment kann hinter der nächsten Ecke das nächste Monster lauern und sich auf die Helden stürzen und Langweile kommt schon mal gar nicht auf, denn meistens lauert tatsächlich hinter jeder Ecke irgendein neues Hindernis, welches das Abenteuer erst so richtig abenteuerlich macht. Ganz im Ernst? Es ist eine grandiose Geschichte! Ich kenne "Herr der Ringe" noch nicht, aber Tolkien hat definitiv Fantasie, und die ist unglaublich wichtig, wenn man seine Leser fesseln und entführen möchte, sodass sie alles um sich herum vergessen und vollkommen in die Geschichte eintauchen, sodass man sich fühlt, als wäre man tatsächlich da! Also liebe Autoren, nehmt euch an Tolkien ein Beispiel :D
Was nicht ganz so mein Fall war, war der Schreibstil. Er war einfach gehalten, aber fast schon ein bisschen langweilig. Manche Sachen wurden (meiner Meinung nach) unnötig genau beschrieben, andere wiederum fast gar nicht. Der Schreibstil klingt auch irgendwie sehr distanziert, und man fühlt sich den Charakteren nicht wirklich nahe, eher, wie wenn man von oben auf die Geschehnisse schaut, und nicht direkt daneben steht. Dadurch wurde einiges an Gänsehautfeeling versaut, denn es waren schon einige zum-Nägel-abkauen-Momente dabei. Das fand ich ein bisschen schade, vor allem, da wirklich liebenswerte Charaktere dabei sind, über die man so gern mehr erfahren möchte.
Denn die Protagonisten waren meiner Meinung nach eigentlich grandios aufgebaut, jeder hatte seine Macken, wodurch sie vor allem richtig menschlich und authentisch wirkten, das mochte ich sehr, nur wurde halt nur an ihrer Oberfläche gekratzt, wodurch sie für meinen Geschmack zu blass blieben.
Was ich auch richtig toll fand, ist die Wandlung, die Bilbo Beutlin, der Hauptprotagonist durchmacht, von Seite zu Seite wird er einem sympathischer. Er legt seine Ängste ab und seine Bequemlichkeit, seine Loyalität und sein Drang sich zu beweisen steigern sich immer weiter und vor allem ist Bilbo bodenständig. Das mag ich sehr an ihm. Materielle Dinge interessieren ihn nicht, er weiß kostbare Dinge wie Ruhe und Frieden zu schätzen, und das ist eine wertvolle Eigenschaft, wie ich finde.

Ich finde Filmcover von Büchern grundsätzlich immer blöd, selbst wenn sie schön sind, so wie das hier. Ich habe aber dennoch das genommen, weil es eben auch das von der Ausgabe meiner Schwester war

(*Hier kurzes Danke an sie einfüg*, auch wenn ich genau weiß, dass du es eh nicht haben willst oder jemals lesen wirst - schade eigentlich!)

Selbstverständlich gibt es noch viele, viele andere Cover!


Eine atemberaubende Geschichte - kreativ, spannend, mitreißend, aber blasse Charaktere und nun ja, der Schreibstil ist natürlich Geschmackssache ;)



Also, ich finde das Buch gut und besorge mir hoffentlich demnächst mal "Herr der Ringe"
Letztens habe ich dann auch die erste Verfilmung von "Der Hobbit" angesehen (Natürlich erst nachdem ich es gelesen hatte!) und fand sie (Für eine Buchverfilmung) gar nicht schlecht. Ich habe für den Film sogar schon meine erste Filmrezension vorbereitet, mir Notizen gemacht und so weiter, jetzt hoffe ich, dass ich bald dazu komme, das in eine richtige Kritik zu verwandeln und auch bald zu veröffentlichen (:
Bis dahin...
Euch alles Glück dieser Welt und zauberhafte Maitage!

Wer hasst alles noch die Hitze? Ich hätte gerade so gerne Schnee! (Dafür werde ich jetzt wahrscheinlich verbrannt :D)
Eure Natalie

Montag, 11. Mai 2015

Rezension zu "Ich kam mit dem Wüstenwind" von Michaela und Elaine DePrince



Titel: Ich kam mit dem Wüstenwind - Wie mein Traum vom Tanzen wahr wurde [OT: Taking Flight: From War-Torn Orphan to Star Ballerina]
Autor: Michaela und Elaine de Prince
Preis: 12,99€ [D]; 13,40€ [A]
Seitenanzahl: 272
Meine Wertung: Vier Seifenblasen
Verlag: cbt
ISBN: 978-3-570-16324-5
Will ich kaufen!


Die wahre Lebensgeschichte einer Top-Ballerina
Sie ist 19 und erzählt davon, dass Träume wahr werden können. Michaela DePrince wächst im kriegszerrütteten Sierra Leone in einem Waisenhaus auf. Sie ist dort »Nummer 27«, wegen der Flecken auf ihrer Haut geächtet als »Teufelskind«. Als sie mit vier ein vergilbtes Magazincover mit dem Bild einer Ballerina findet, gibt es ihr Hoffnung: Sie will so werden wie diese strahlende Frau im Tutu. Dann wird sie überraschend in die USA adoptiert, wächst behütet und geliebt auf. Mit fünf erhält sie erste Ballettstunden, später Stipendien für die renommiertesten Ballettschulen der USA. Mit dem Dokumentarfilm »First Position« tanzt sie sich 2012 in die Herzen der Menschen – und zählt heute zu den Top-Nachwuchsballerinas der Welt.

Ein wahnsinnig spannendes Buch! Ich hatte vor diesem noch nie eine Biographie gelesen, aber ich denke, das Interessante an Autobiographien ist jetzt sogar nicht unbedingt, dass man sich klar macht, dass das alles wirklich echt ist, sondern dass es einfach viel emotionaler und realer geschrieben ist und authentisch zu lesen. Wahrscheinlich ist beim Schreiben auch vorteilhaft, dass man sich keine Sorgen machen muss, dass Ungereimtheiten im Plot auftauchen. Alles ist stimmig und die Geschichte verliert nie den eigentlichen roten Faden. Die Story selber von sich aus fand ich schon richtig gut, ich liebe Ballett einfach und einen Menschen zu begleiten, dessen Leidenschaft einzig und allein das Tanzen ist, ist faszinierend. Micheala hatte das Glück adoptiert zu werden, sodass sie ihren Traum, an dem sie sich schon seit frühster Kindheit festklammerte, verwirklichen konnte. Sie zeigt, was harte Arbeit und Hartnäckigkeit bewirken können, dass man standhaft bleiben muss und dass man sich nicht einreden lassen darf, dass man etwas nicht kann, bevor man es überhaupt richtig versucht hat. Michaela hatte mit Diskriminierung zu kämpfen, obwohl sie sehr talentiert ist, was wohl eher an Neid lag. Sie schreibt auch, dass sie mit diesem Buch Hoffnung weiter geben will und ich denke, dass schafft sie ganz hervorragend für alle, die das Unerreichbare erreichen wollen. Wenn ein Kind sagt, es möchte meinetwegen Sänger oder Schauspieler oder Eiskunstläufer oder so etwas werden, wo man sich schlecht durchsetzt und wirklich etwas erreicht, dann wird es meist nicht Ernst genommen und es ist ja auch so, dass viele Kinder ihre Interessen ändern, wenn sie älter werden. Man muss es wirklich wollen, mehr als alles andere.
Man merkt, dass Michaela und ihre Mutter keine Autoren sind und das sie keine komplizierten Sätze mit zehn eingeschobenen Nebensätzen konzipieren oder dass der Schreibstil besonders flüssig oder mitreißend ist. Es ist eine Lebensgeschichte und man muss nicht versuchen einen vollkommenen Roman zu erschaffen mit Plottwists und Cliffhangern bis zum Abwinken, die Geschichte lebt mehr von ihrem Inhalt und nicht dadurch, wie dieser umschrieben ist. Damit meine ich nicht, dass es ein schlechter Schreibstil ist, ich denke einfach, dass man merkt, dass kein professioneller Schriftsteller dahinter steckt mit kreativem Schreibtalent, obwohl man alles angenehm flüssig liest und die Spannung nie abreißt. 
Also Naja, passen tut es natürlich schon, mit der Hauptprotagonistin Michaela im Sprung und unten die Großstadt, die den plötzlichen Lebenswandel von ihr zeigt und wie sie als Tänzerin immer weiter aufsteigt und in großen Balletten in großen Städten mittanzt. Aber ich finde es ehrlich gesagt nicht so schön, hauptsächlich von den Farben her. Das Pink passt meiner Meinung so gar nicht zu dem zarten Gelb.


Also da finde ich das Originalcover, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr viel schöner :D Das ist einfach viel ruhiger und wirkt auch nicht so leer und meiner Meinung nach ist es viel lebendiger.

Ein sehr, sehr spannendes Buch mit liebenswerten Personen und mitreißendem Charakter. Unbedingt weiter zu empfehlen!

Ich bedanke mich ganz ganz herzlich bei BLOGG DEIN BUCH und dem cbt-Verlag!

Euch alles Liebe!
Eure Natalie


Sonntag, 10. Mai 2015

Rezension zu "Geschickt eingefädelt" von Molly O'Keefe



Titel: Geschickt eingefädelt [Originaltitel: Can't Buy Me Love]
Autor: Molly O'Keefe
Preis: 8,99€ [D]; 9,30€ [A]
Seitenanzahl: 380
Meine Wertung: Zwei Seifenblasen
Verlag: MIRA Taschenbuch
ISBN: 978-3-95649-043-9
Will ich kaufen!


Eishockey-Profi Luc Baker ist fuchsteufelswild: Sein sterbenskranker Vater, zu dem er jeglichen Kontakt abgebrochen hat, will ein blondes Flittchen heiraten! Wütend reist Luc nach Texas, um sich die vermeintliche Erbschleicherin Tara vorzuknöpfen – und erfährt, dass alles nur ein Plan war, um ihn nach Hause zu locken.
Modedesignerin Tara ist verzweifelt: Lyle Baker hat sie aus einer Notlage gerettet und ihr den Job als Geschäftsführerin des Familienbetriebs gegeben. Doch jetzt ist er tot – und sie muss sich mit seinem Sohn Luc herumschlagen, der sie am liebsten in die Wüste schicken würde. Und leider ist Luc nicht nur schrecklich dickköpfig, sondern auch schrecklich attraktiv…

Molly O’Keefe liefert süchtig machende, sexy Liebesgeschichten, wie sie besser nicht sein könnten.
– New York Times-Bestsellerautorin Susan Mallery

Die Story ist eigentlich nicht mal schlecht - von Familiendramen und Intrigen über Erbstreitigkeiten und Gelderpressungen bis hin zur Selbstfindung und kitschigen Liebesbekundungen ist alles dabei. 
Der Einstieg war sehr gut - gleich war man mitten im Geschehen und wurde nach Texas entführt, zur Crooked Creek Ranch der Familie Baker, wo sich die angebliche Verlobte von Lyle Baker, Tara, von Anfang an heftig in den Haaren liegt, sowohl mit Luc, als auch mit seiner Halbschwester Victoria, welche ebenfalls eine große Rolle in dem Buch spielt.
Die meisten Charaktere fand ich ganz okay, Victoria ist meiner Meinung zwar recht zickig und führt sich auf wie ein Snob und eine Diva, aber es ist einfach schön mit anzusehen, wie sie sich um ihren Sohn Jacob sorgt. Eli kam zwar nicht oft vor und war auch sehr wortkarg, aber abgesehen von Jacob mochte ich ihn fast schon am liebsten.
Luc ist auch ein liebenswerter Kerl. Er kann zwar sehr uneinsichtig und sehr sturköpfig sein, aber alles in allem sorgt er sich sehr um die, die er liebt, er ist mutig und scheut sich nicht auszusprechen, was er denkt, er ist eine Kämpfernatur und sehr ehrgeizig.
Da ist er so ganz anders als Tara, die weibliche Hauptprotagonistin, und sie mochte ich so überhaupt nicht. Vielleicht muss man bedenken, was die Arme alles durchgemacht hat und so weiter, aber ich finde sie trotzdem beinahe unerträglich nervtötend. Sie stößt alles, was sie glücklich macht, von sich weg, um schließlich in Selbstmitleid zu ertrinken. Himmel, Mädchen, anstatt todunglücklich einen auf benachteiligt machen, wie wäre es mal mit aufstehen und was tun?! Ist ja schön und gut, dass du Schuldgefühle hast, aber der Selbsthass hilft dir da auch nicht weiter, versuch doch lieber, es wieder gut zu machen. Gut, im Hinblick darauf, dass Taras Verhalten nicht gerade abwegig ist, könnte man ihren Charakter als authentisch und realistisch beschreiben, aber mir persönlich hat es keinen Spaß gemacht, ihr dabei zuzusehen, wie sie alles verkompliziert.
Was mir auch nicht gefallen hat, ist, dass die die Gespräche und alle Hintergründe immer so blass blieben und alles auf mich so verworren und hölzern wirkte.
Der Schreibstil war okay.
Es sieht frisch aus, hat knallige Farben, man erwartet ein lockerleichtest, humorvolles Buch. Nun Ja, das trifft nun nicht so ganz auf den Inhalt zu...



Obwohl das Originalcover (Meiner Meinung nach) absolut hässlich ist, passt es vielleicht sogar ein bisschen besser zum Buch. Aber hätte ich dieses Cover vorher gesehen, ich hätte mir das Buch nie geholt...

Der Plot/Die Grundidee hätte Potenzial - wären die Umsetzung, der Schreibstil und die Charaktere nicht so... hm, mies. Das Buch war nicht wirklich mein Ding.


Ich sage BLOGG DEIN BUCH und dem MIRA Taschenbuch Verlag trotzdem ganz herzlich Danke für das Exemplar (:
Euch da draußen in der großen weiten Welt alles, alles Liebe, immer schön den Teller leer essen (Sonst gibt es schlechtes Wetter) und das Lächeln dabei nicht vergessen!
Eure Natalie





Sonntag, 3. Mai 2015

Gewinnerbekanntgabe zu Blogger schenken Lesefreude

Hallöchen ihr Lieben!

Wisst ihr, wie krass geil ihr seid?! Unsere Community hat sich bis auf einen fehlenden Seifenblasenträumer verdoppelt! Das ist mal eine Hausnummer... womit wir absolut nicht gerechnet hätten. 
Und dafür wollen wir Danke sagen. 
Danke, danke, Danke. Ihr seid der Wahnsinn ;-)

Außerdem haben so viele tolle Menschen an unserem Gewinnspiel teilgenommen, uns nette Kommentare hinterlassen und am liebsten würden wir jedem von euch ein Buch schenken, aber auf einen geheimnisvollen Schatz sind wir leider noch nicht gestoßen. Schade eigentlich.


Nun will ich stolzen Herzens unsere drei Gewinner bekanntgeben:

Buch A, also Falling into You, hat Silke Tellers gewonnen
Buch B, also Hope Forever, hat Katharina Adick gewonnen
Buch C, also Falling into Us, hat Kathy gewonnen

Herzlichen Glückwunsch ihr drei! Wir freuen uns sehr für euch! :)
Ich habe euch allen eine Mail geschrieben und ihr habt eine Woche lang Zeit, mir eure Adresse mitzuteilen (ansonsten wird leider neu verlost).

Und an die, die nichts gewonnen: Kopf hoch, das Leben geht weiter :) Das nächste Gewinnspiel kommt im Herbst anlässlich meines 18. Geburtstags^^


Auch möchte ich mich kurz dafür entschuldigen, dass an manchen Stellen dieses Posts die Schrift irgendwie... sehr klein geraten ist. Ich habe nur leider absolut keine Ahnung, weshalb. Tipps?