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Dienstag, 24. Februar 2015

Rezension zu "Der Kuss der Göttin" von Aprilynne Pike




Titel: Der Kuss der Göttin
Autor: Aprilynne Pike
Preis: 16,99€ [D]
Seitenanzahl: 416
Meine Wertung: Vier Seifenblasen
Reihe: 1. Band
Verlag: cbj Verlag
ISBN: 978 3 570 15618 6
Will ich kaufen!


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Die 17-jährige Tavia ist ein Wunder: Sie hat als Einzige einen Flugzeugabsturz überlebt. Doch plötzlich hat sie Visionen von einem seltsam altertümlich wirkenden Jungen, der sie vor einer großen Gefahr warnt. Und bald wird sie von mysteriösen Männern verfolgt. Tavia flieht gemeinsam mit Benson, ihr einziger Vertrauter und gleichzeitig ihre große Liebe. Sie finden heraus, dass Tavia eine Göttin ist: Vor Urzeiten wurde sie dazu verdammt, immer wiedergeboren zu werden, immer auf der Suche nach ihrem Seelenpartner. Ihre Verfolger sind die Reduciata, die einen ewigen Kampf gegen die Götter führen. Ihre einzige Hoffnung ist Quinn, der Junge aus ihrer Vision. Nur mit ihm ist Tavia unverwundbar und kann gegen die Reduciata bestehen. Doch dafür müsste Tavia Benson verlassen …«

Tavia überlebt auf wundersame Weise als einzige einen dramatischen Flugzeugabsturz - Bei dem auch ihre Eltern ums Leben kommen. Monatelang ist sie wegen ihres Traumas bei ihrer Therapeutin Elizabeth und versucht verzweifelt, das Geschehene zu verarbeiten. Denn sie gibt sich unter anderem die Schuld an dem Tod ihrer Eltern... Tavia lebt seit dem Absturz bei ihren Verwandten, die weit weg von ihrem alten zu Hause wohnen. Dort lernt sie auch den freundlichen Benson kennen, in den sie sich heimlich verliebt. Ihr Leben bessert sich mehr und mehr und wird wieder "normal" als sie plötzliche Visionen bekommt und sie von einem Mann namens Quinn verfolgt wird... Quinn, zu dem sie sich unerklärlicherweise stark hingezogen fühlt, aber den nur sie sehen kann. Als sie Seiten an sich entdeckt, die nicht nur von übernatürlicher Kraft zeugen, sondern auch sie und Benson in Gefahr bringen könnten und sie von mysteriösen Männern verfolgt wird, nimmt ihr Schicksal seinen Lauf... 

Tavia ist eigentlich ein ganz normales Mädchen - eigentlich. Oder genauer bis zu jenem Tag, an dem sie Quinn das "erste Mal" begegnet. Ich finde sie recht sympathisch - auch wenn ich sie manchmal nicht ganz verstehen konnte, aber dies war nicht immer so tragisch^^ Sie hat ihre Macken und damit muss ich leben - dazu ist sie, wie auch alle anderen Charaktere in diesem Buch, ein sehr vielschichtiger Charakter und sowieso nicht immer leicht zu durchschauen... 
Benson hingegen... nun ja. Er ist ein kleiner Nerd, außerdem der klassische beste Freund und später sogar mehr als nur Tavias Freund - ein Stereotyp-Charakter eben. Eigentlich schade.
Zu Quinn möchte ich nicht allzu viel sagen, aber ich mochte ihn sowieso von Anfang an mehr :P

Aprilynne Pikes Schreibstil ist wie gewohnt klasse und hypnotisch - wobei diese Wirkung bei diesem Buch leider nicht ganz auf mich übergesprunngen ist.. Obwohl das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist.

Auf jeden Fall erwartet den Leser die ein oder andere "krasse" Wendung in diesem Buch und eine Offenbarung, der durch den deutschen Titel leider schon die ganze Spannung genommen wurde. Nur so viel: Nicht jeder scheint der zu sein, den er vorgibt zu sein...

Das Cover... es ist einfach umwerfend. Ich finde es soo unglaublich schön und gelungen! Es passt hervorragend zu der Story und rundet alles ab! So muss ein Cover aussehen. Der Mund darf einem vor Staunen nicht mehr zu gehen :)

Die Idee der Geschichte gefällt mir, doch leider hat mir das Buch dennoch nicht sooo gut gefallen, dass ich mehr als 4 Seifenblasen geben könnte. Mich haben einfach hin und wieder zu viele kleinere Dinge gestört und die Spannung oder das ans-Buch-gefesselt-sein wollte sich bei mir auch nicht so recht einstellen...



~ Einen herzlichen Dank an cbj für das wunderbare Rezensionsexemplar!



Liebst,
Eure Tina (:

Rezension zu "Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht" von C.C. Hunter




Titel: Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht
Autor: C.C. Hunter
Preis: 14,99€ [D] (Broschiert); 7,70€ [D] (Taschenbuch)
Seitenanzahl: 512
Meine Wertung: Vier Seifenblasen
Verlag: FJB Fischer
ISBN: 978 3 8414 2127 2
Will ich kaufen!


»In Kylies Leben geht alles schief: Ihre Eltern lassen sich scheiden, ihr Freund hat Schluss gemacht, und ihre Mutter schickt sie auch noch in ein Sommercamp. Doch Shadow Falls ist anders: Hierher kommt nur, wer übernatürliche Kräfte hat – Feen, Hexen, Vampire, Gestaltwandler und Werwölfe. Auch Kylie soll besondere Fähigkeiten haben – wenn sie nur wüsste, welche …


Doch plötzlich wird das Camp bedroht. Nur, wenn sie alle ihre besonderen Kräfte gemeinsam einsetzen, werden sie die übermächtigen Feinde besiegen können.«



Dieses Buch ist ganz klar für alle Fans von House of Night und Fans von Vampiren, Werwölfen, Feen und Hexen - Denn was gibt es besseres als ein Camp, in dem sich die unter anderem die oben genannten Arten alle auf einem Fleck treffen? Wo Vampir und Hexe sich tagtäglich "an die Gurgel gehen"? Wo es Geister gibt?

Als Kylies Eltern sich trennen, bricht für sie eine Welt zusammen, denn ihr um alles geliebter Daddy zieht nun aus - und lässt sie zurück bei ihrer Mutter, ihrer Mutter, die so kalt wie Eis ist. Völlig allein gelassen wendet sich Kylie an ihre Freundin Sara, doch diese hat momentan andere Dinge im Kopf. So kommt es, wie es kommen musste. Kylies Mutter steckt sie in ein Sommercamp. Ein Albtraum für Kylie. Als sich auch noch herausstellt, dass sie in einem Camp voller Freaks gelandet ist und sie selbst ein noch größerer Freak sein soll, nimmt das Schicksal seinen Lauf... Besonders da Kylie's Hormone sich nicht im Klaren darüber werden können, welchen der beiden verdammt gutaussehenden Typen aus dem Camp sie mehr mögen...

Ich muss sagen, dass mir das Buch entgegen meinen Erwartungen recht gut gefallen hat; es ist jetzt nichts total neues, doch die Geschichte hat es geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen und mit Kylie und ihren neuen Freunden mitzufiebern.

Die Protagonisten in diesem Buch sind leider alle ein bisschen stereotyp gehalten, aber nicht unsympathisch. Nur weiß man relativ schnell, wem welche Rolle zugeteilt wurde... und in diesem ersten (der erste, da ist das nicht zwingend schlecht) Band  vollziehen die Charaktere noch keine wirkliche Wandlung. Kylie, die Hauptprotagonistin, ist ein Mädchen, die noch nie wirklich irgendwo dazugehört hat und natürlich findet sie im Camp lauter neue tolle Freunde und eigentlich auch Zugehörigkeit, die sie leider erst ziemlich spät erkennt - sie ist der festen Meinung, dass sie ein Freak ist. Erst einer als Mensch und später einer unter den Übernatürlichen. Diese Tatsache hat mich ziemlich genervt... Sie ist in dieser Hinsicht echt ein wenig engstirnig sowie was ihre Gefühle anbelangt, die auch noch in den darauffolgenden Bänden eine große Rolle einnehmen werden... 

C.C. Hunters Schreibstil ist flüssig zu lesen und leicht, keine zu wirren und abstrusen Beschreibungen - Das was ich hier anzumerken habe, ist, dass die Geschichte irgendwie einem bestimmten Schema folgt (ist mir auch erst wirklich bei Band 3 aufgefallen) aber jedenfalls ist es so, dass Kylie über alle ihre Probleme erst mit Holiday, der Campleiterin, reden muss, dann folgt ein Auftritt ihrer beiden neuen Freundinnen, dann einer von Derek beziehungsweise Lucas, anschließend ein Gespräch mit einer beliebigen anderen Person und zwischendurch passiert wieder etwas unvorhergesehenes, worauf sie wieder zu Holiday muss, um mit ihr über die Vorkommnisse zu reden... Das bilde ich mir nicht nur ein, oder?

Nichtsdestotrotz hat das Buch mir ein paar schöne Stunden beschert und es hat Spaß gemacht, in die Welt von Shadow Falls einzutauchen!

Auf dem Cover ist Kylie abgebildet, die sich wahrscheinlich in dem Waldstück von Shadow Falls befindet - Ich finde es sieht ziemlich geheimnisvoll und spannend aus, dazu außerdem enthält es meine Lieblingsfarbkomponente - LILA <3 - Der Titel passt auch hervorragend zum Buch sowie der Titel der Reihe »Shadow Falls Camp« Ist das nicht ein fantastischer Name für ein Sommercamp? 
Sehr schön!


Die Geschichte ist schön, gut geschrieben und macht Lust auf die folgenden Bände - Ich vergebe vier von fünf Seifenblasen!



Liebst,
Eure Tina (:

Rezension zu "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" von Sebastian Niedlich



Titel: Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens
Autor: Sebastian Niedlich
Preis: 4,99€ [D]
Seitenanzahl: eBook (etwa 315)
Meine Wertung: Zwei Seifenblasen
Verlag: dot.books
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„Meine Gabe, den Tod anderer Leute voraussehen zu können, hat schon was. Gibt ein prima Partyspiel. ‚Hey, ich sage euch, wer als Nächstes stirbt!‘ Spaß für die ganze Familie!“

»Freunde sind etwas Wunderbares. Und manchmal findet man sie an den ungewöhnlichsten Orten. Martin hätte allerdings darauf verzichten können, am Sterbebett seiner Großmutter die Bekanntschaft des leibhaftigen Todes zu machen. Dieser hat sich eingefunden, um die Seele der alten Dame sicher ins Jenseits zu befördern – und ist begeistert, dass ihn endlich jemand sehen und hören kann. Für ihn steht fest: Martin und er sind dazu bestimmt, beste Freunde zu werden. Schließlich ist er ein echt netter Typ! Und hey: Niemand kann so glaubhaft versichern, dass man weder an Langeweile, noch an einem gebrochenen Herzen sterben kann … Im Laufe der Zeit gewöhnt Martin sich daran, dass der Leibhaftige stets bei ihm auftaucht, wenn er es am wenigsten gebrauchen kann. Doch als er eine ganz besondere Frau kennenlernt, muss er sich eine entscheidende Frage stellen: Macht es überhaupt Sinn zu leben, zu lieben und nach dem Glück zu suchen, wenn am Ende doch immer der Tod wartet?«


In diesem Buch begleiten wir Martin von Kindesalter an, auf seinem Weg zum Erwachsenen zu werden. Es geht um die Geschichte einer sonderbaren Freundschaft zwischen Tod und Martin, der diesen am Sterbebett seiner Großmutter zum Ersten Mal begegnet ist. Seit dem schaut Tod öfter bei ihm vorbei und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden. Doch Martin hat es nicht leicht, denn er möchte gerne die Tode von den vielen Menschen verhindern, denen er so im Laufe seines Lebens über den Weg läuft, doch das Schicksal kann man nicht ändern und er muss Tod seine Arbeit machen lassen.

Der Schreibstil von Sebastian Niedlich ist sehr angenehm zu lesen und bescherte mir eine angenehme Lesezeit - vor allem durch den Sarkasmus an einigen Passagen, der mich zum Schmunzeln brachte, wobei dieser keinesfalls vulgär oder zu sehr umgangssprachlich wurde - Niedlich hielt sein Niveau aufrecht.
Was auch gut zu der Atmosphäre dieses Buches passt, denn im weiteren Verlauf der Geschichte wird diese ernster und beschäftigt sich mit den häufigen Fragen und Problemen des Lebens, die jeder irgendwann einmal hat. Deswegen kann man das Buch als eine Art Biografie mit ein wenig Fiktion ansehen, denn wir lernen Martins Leben sehr detailliert kennen von seinen sieben Jahren an über die Pubertät bis hin zum Erwachsenen Mann.
Leider hat es sich teilweise ein bisschen gezogen, das Lesen und es machte mir schwer, weiterzulesen.


Das Cover finde ich sehr gelungen und wunderbar - Es ist ein richtiger Eye-Catcher und verspricht von vorneherein eine bunte und witzige Komödie! Vor allem ist es mal etwas abwechslungsreicher im Bezug auf die heutigen vielen andere Cover und kann sich dadurch gut durchsetzen meiner Meinung nach. In der Printversion würde es bestimmt noch besser wirken :)


Alles in allem muss ich sagen, dass mir das Buch einerseits von seiner Idee her ziemlich gut gefallen hat und auch den Pluspunkt Humor definitiv in der Tasche hat, doch leider zog es sich für mich zu oft beim Lesen, durch teilweises sehr detailliertes Beschreiben. Außerdem fehlte mir der rote Faden - den es ja eigentlich schon gibt, da es ja eine Art der Biografie ist - aber mir trotzdem etwas gefehlt hat. Also ein richtiger Spannungsbogen und Höhepunkt.

Folglich vergebe ich zwei von fünf Seifenblasen!



~ Einen herzlichen Dank an dotbooks und Blogg dein Buch für das wunderbare Rezensionsexemplar!


Liebst,
Eure Tina (:

Rezension zu "Falling Into You" von Jasinda Wilder




Titel: Falling Into You
Autor: Jasinda Wilder
Preis: 9,99€ [D]
Seitenanzahl: 316
Meine Wertung: Zwei Seifenblasen
Reihe: Erster Band
Verlag: Mira Taschenbuchverlag
ISBN: 978 3 956 490 347
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„Ich verliebe mich nicht nur in dich, Nell, ich falle kopfüber in dich hinein. Du bist ein Meer, und ich ertrinke in den Tiefen deiner Seele.“ 

»Ich war nicht immer in Colton Calloway verliebt. Erst liebte ich seinen jüngeren Bruder. Kyle war auf alle erdenklichen Arten meine erste wahre Liebe. Dann, an einem stürmischen Augustabend, starb er durch meine Schuld, und der Mensch, der ich war, starb mit ihm. Colton nimmt mir nicht meinen Schmerz. Er lehrt mich, verletzt zu sein, verzweifelt zu sein. Doch kann er mich auch lehren, mir selbst zu vergeben?«


Nell erleidet eines abends eine schweren und sie tieftreffenden Schicksalsschlag: Kyle, seit ihrem ganzen Leben schon ihr bester Freund und später ihre erste große Liebe, stirb auf grausame Art und Weise bei dem Versuch, ihr das Leben zu retten
Dieser Schock, dieses Trauma, sitzt so tief, dass sich Nell nie traut, ihre Gefühle verbunden mit dem Tod von Kyle - Trauer, Verlust, Wut, Schuldgefühle - herauszulassen und sie stattdessen in sich hinein auffrisst und das Ganze nie verarbeiten kann.
Die alte Nell ist bei dem Unfall gestorben, übriggeblieben ist lediglich die Hülle ihres alten Ichs.
Bis sie eines Tages zufällig Colten - Kyles älteren Bruder - in New York auf seiner Gitarre spielend im Central Park wiederbegegnet. Zuletzt hatte sie ihn auf der Beerdigung von Kyle getroffen und schon damals ein merkwürdiges Prickeln in seiner Gegenwart vernommen...

Als erstes muss ich erwähnen, dass das, was über die Autorin und ihre sehr emotionalen Romane geschrieben wird, absolut stimmt. Sie hat regelrecht mit Gefühlen um sich geworfen nach dem Motto: lieber zu viel als zu wenig. Oh ja.
Aber das machte die Übergänge der einzelnen Handlungssituationen auch vergleichbar mit einem Sprung über den Grand Canyon... Die Emotionen explodieren wie Bomben und hinterlassen ein Chaos - ein Chaos an Fragen, wie zum Beispiel, warum Katy erst dann so plötzlich auf einmal merkt, dass Kyle ihre große Liebe ist, als er ihr seine Liebe quasi gesteht. Vorher hat sie anscheinend rein gar nichts gemerkt und dann bäm! auf einmal liebt sie ihn auch.
Oder später als Colton ihr hilft (er hat selbst seehr viel Scheiße erlebt) kann sie auf einmal - zum allerersten Mal seit Kyles Tod - über dessen Tod weinen und ihre Gefühle schon teilweise zulassen. Sonst nie. Nicht ein bisschen. Nix. Nada. Muss wahrscheinlich ihr Innerstes gewesen sein, dass auf einmal realisiert hat, dass sie sich in Colton verlieben könnte.
So zieht sich das mit den plötzlichen Erkenntnissen und starken Emotions-Ausbrüchen durch den gesamten Roman, der, wie ich finde, über einen Zeitraum von zwei Jahren glaube ich an gerade mal ein paar Szenen  spielt, nur dass in eben diesen immer viel erkannt und gehandelt wird.
Das hinterlässt den Eindruck, als ob der Roman nicht gerade viel Handlung besäße... Also so kommt es mir im Nachhinein jedenfalls vor.

Dann die Bettszenen. Also beiden denen am Ende ist mir fast schlecht geworden - dass Nell es inzwischen hart mag, habe ich kapiert, aber muss das als und als wieder erwähnt werden und so die Ernsthaftigkeit des Romans drastisch senken?!? Das hätte die Autorin auch nicht so derb und vulgär formulieren können, sondern bitte mit Stil, wenn solche Szenen schon mehrfach eine Rolle in dem Buch spielen. Generell habe ich dagegen nichts (schließlich gehört das zum Leben und wir sind ja alle keine Babys mehr, die noch glauben, dass das Bienchen das Blümchen bestäubt und dass das Kind dann vom Storch gebracht wird - wo ist da überhaupt die Logik...?) - nur gegen ihre... Art und Weise der Autorin.

Nell ist ein naives kleines Mädchen, das einfach mal lernen sollte, sich ihre Gefühle einzustehen und diese auch rauszulassen, um den Umfall verarbeiten zu können. Dass Ritzen und Alkohol nicht lange beim Versuch, das jahrelang zu verdrängen, nicht helfen, ist doch wohl klar wie Kloßbrühe. Also such dir einen Therapeuten oder erzähle endlich irgendjemandem davon - zum Glück gibt es Colton. Und dann erst ihre blöden Schuldgefühle... HALLO?!?! Nell du bist nicht an Kyles Tod Schuld! Dass Menschen immer für alles und jeden einen Sündenbock brauchen... *grmpf*


Das Cover ist schlicht und einfach gehalten, wobei die zwei Personen wahrscheinlich Nell und Colton darstellen sollen, zu dem Zeitpunkt als Colton ihr das mit dem in-sie-hineinfallen sagt. Denn er liebt sie nicht nur, sondern er fällt in sie hinein ;-)
Der Schriftzug des Titels gefällt mir gut und diese blaue Atmosphäre könnte ich mir durch die Verbindung hineinfallen=Wasser=Blau, weil Meer, erklären...



Einerseits könnte ich als und als noch Dinge aufzählen, die mich an diesem Buch gestört haben, dennoch habe ich es fast in einem Rutsch durchgelesen, weil es auch nicht wirklich langweilig war... Dennoch: Mir ging das alles einfach viel zu schnell und dann diese ganzen Kleinigkeiten...
Darum vergebe ich zwei von fünf Seifenblasen!


~ Einen herzlichen Dank an Mira Taschenbuch und Blogg dein Buch für das wunderbare Rezensionsexemplar! 


Liebste Grüße und noch einen schönen Abend,
Eure Tina :)

Rezension zu "Ein Mann, ein Ring" von Mathias Taddigs



Titel: Ein Mann, ein Ring
Autor: Mathias Taddigs
Preis: 8,99€ [D]; 9,30€ [A]
Seitenanzahl: 255
Meine Wertung: Drei Seifenblasen
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-404-16968-9
Will ich kaufen!


Können Pechvögel eigentlich fliegen? Auf Mallorca schon!

Felix hat zwei große Schwächen: seine Freundin Nina- und seinen Hang zu Fettnäpfchen jeglicher Art. Diese Kombination entpuppt sich geradezu als fatal, als Felix beschließt, besagter Nina endlich die Frage aller Fragen zu stellen. Der obligatorische Diamantring ist zwar schnell besorgt, doch schon der Start in den romantischen Pärchenurlaub auf Mallorca erweist sich als ausgewachsene Beziehungsprobe. Denn auf der Lieblingsinsel aller Deutschen warten dummerweise nicht Sommer, Sonne, Strand, sondern stattdessen jede Menge Regenwetter, Felix' Ex und eine gemütliche Gefängniszelle...

Hm, nun Ja. Ich mochte den Einstieg, da nichts unnötig lang gezogen wurde und auch der Rest des ja relativ dünnen Buchs ging rasch über die Bühne. Auch die Idee war nicht schlecht und der Autor hat sich definitiv einige kreative Dinge ausgedacht. Was bei einem Heiratsantrag alles schief gehen kann - Holla, die Waldfee!
Jedoch Felix' gute Absichten in allen Ehren - aber der Typ hatte nicht einfach nur Pech, manchmal war er einfach nur dämlich. Sorry. Das ist auch mitunter das was mir nicht so gut an dem Buch gefallen hat - Die Charaktere. Die Mitreisenden von dem jungen Pärchen bestanden aus noch zwei anderen Paaren und einem kleinen Jungen, und der Satansbraten war um ehrlich zu sein so ziemlich der einzige, den ich wirklich mochte. Denn die angeblich "Erwachsenen" haben sich einfach nur idiotisch und albern aufgeführt und ich frage mich gerade ernsthaft, ob alle Volljährigen so viel trinken. Felix fand ich wie gesagt etwas bescheuert - denn er macht sich viele Dinge einfach nur unnötig schwer, was mir tierisch auf den Keks ging. Und Nina, seine Freundin, fand ich nervtötend zickig. Ich meine von dem Schwachsinn, den Felix verzapft bekommt sie denke ich das Meiste ab, aber ihre Eifersuchtsattacken und unnötigen Ausraster waren einfach nur nervig. Obwohl man ihr zugute halten muss, dass sie sich immer ziemlich schnell wieder eingekriegt hat.
Der Schreibstil war locker und flüssig zu lesen - das mochte ich sehr, genauso wie den Humor des Autors. Ich habe mich jetzt nicht wirklich weggeschmissen vor Lachen, aber ab und zu konnte der Roman mir zwischen dem ganzen Kopfschütteln doch ein kleines Grinsen entlocken. Und wie gesagt - der Plot war eigentlich auch gut. Der Heiratsantrag hat einen perfekten roten Faden gebildet, nur manche Hindernisse, die sich dem ach so armen Felix in den Weg stellen erschienen mir manchmal ein bisschen ebenso bescheuert wie Felix selbst. 
Das finde ich gut. Schöne Farben, gelb und blau, es ist auffällig, nicht überladen. Gefällt mir gut.

Es war nicht ganz so mein Fall, aber für zwischendurch ist es ganz nett (:



Also, ich Danke herzlichst dem Bastei Lübbe Verlag und Blogg Dein Buch!
Und Euch alles Liebe!
Natalie





Montag, 23. Februar 2015

Rezension zu "Grace Valley - Im Schutz des Morgens" von Robyn Carr



Titel: Grace Valley ~ Im Schutz des Morgens [Orginialtitel: Deep in the Valley]
Autor: Robyn Carr
Preis: 8,99€ [D]; 9,30€ [A] Taschenbuchausgabe
Seitenanzahl: 336
Meine Wertung: Drei Seifenblasen
Verlag: MIRA
ISBN: 978-3-95649-019-4
Will ich kaufen!


Tagsüber schließt niemand die Türen ab, auf den Fensterbänken stehen köstlich duftende Kuchen zum Auskühlen und die Bewohner sind wie eine Familie. Das ist es, was June Hudson so an ihrem Heimatstädtchen Grace Valley mag. Und weshalb sie nach ihrem Studium in der Großstadt zurückgekehrt ist, um die Arztpraxis ihres Vaters zu übernehmen. Sie geht mit Herz und Seele in ihrer Arbeit auf und kümmert sich zu jeder Tages- und Nachtzeit um die Menschen im Ort. Platz für Romantik bleibt da nicht. Bis ein gut aussehender Unbekannter ihren Weg kreuzt und sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Doch diese Liebe muss ein Geheimnis bleiben, denn Jim Post muss seine Identität verbergen.


Nun, was gibt es zu diesem Roman zu sagen? Ich will nicht gemein klingen, denn auf seine eigene Art war das Buch ja schon ganz nett zu lesen. Aber ich finde die Story irgendwie ein bisschen langweilig. Mir fehlt irgendwie der rote Faden, es kam zumindest bei mir keine wirkliche Spannung auf und die Charaktere blieben recht... wie soll ich sagen?... naja, irgendwie blass durch den stetigen Wechsel der Perspektiven. In diesem Buch sind viele kleine Geschichten, die sich natürlich alle um die Bewohner des Städtchens Grace Valley drehen, zusammengestückelt und durch die Ärztin June miteinander verknüpft. Ich denke, das ist auch so beabsichtigt, aber wie gesagt, auf mich wirkt die Story dadurch halt ziemlich dünn, es fehlt irgendwie die Tiefe, weil einfach auf zu viele Geschichten eingegangen wird.
Demnach fand ich auch die kleine Liebesgeschichte zwischen der Hauptprotagonistin June und ihrem strahlenden Traumtyp Jim, die sich ja auch durch die nächsten Bände der Reihe ziehen soll, ziemlich lasch. Vermutlich wird das ganze noch intensiviert in den folgenden Bänden, aber das erste Buch alleine war alles andere als fesselnd und das sollte ja eigentlich doch anders sein, oder nicht? Die zwei treffen sich irgendwie ein paar mal kurz (Und diese Treffen werden auch nur kurz angeschnitten) und schon ist es die große Liebe. Zumindest macht es auf mich den Eindruck, dass das so wirken soll. Und das hat einfach den Effekt, dass es zum einen einmal unrealistisch und zum anderen ein bisschen lächerlich wirkt. Obwohl das Menschen, die an Liebe auf den ersten Blick glauben, vielleicht anders gehen wird. Ich bin normalerweise eine hoffnungslose Romantikerin, aber für mich bedeutet Liebe halt einfach, dass man den anderen wirklich, wirklich kennt. Denn wie soll man jemanden lieben, von dem man gar nicht alles weiß? Denn jedes kleines Detail macht doch den Menschen, den man liebt, aus. Wenn ihr versteht, was ich meine.
Durch den Perspektivenwechsel ist wahrscheinlich auch klar, dass das ganze immer in der dritten Person geschrieben ist. Ist ja logisch. Aber dadurch wirkte das Buch sogar noch ein wenig mehr distanziert und nur die Oberfläche des Ganzen kratzend. Ich lese ja generell lieber in der ersten Person, einfach weil man sich da näher dran fühlt, irgendwie, naja, meine Meinung^^ Allerdings kenne ich auch Bücher, die in der dritten Person geschrieben sind, die das trotzdem hervorragend hinbekommen. Allerdings ist das bei Grace Valley ganz und gar nicht der Fall. Schade.
Warme Farben, traumhafte Landschaft, zauberhafter Himmel, das ganze wirkt sehr idyllisch. Naja, das Cover sieht hübsch aus und passt zum Inhalt. Zwar finde ich jetzt nicht, dass es ein Eyecatcher ist oder besonder aufregend wirkt (Womit es dann gleich nochmal zum Inhalt passt :D), aber ansonsten ist es doch hübsch, oder nicht?

Nochmal das amerikanische Cover, dass eigentlich seeehr, seeehr ähnlich ist :D


Schön flüssig zu lesen, allerdings fast bis gar keine Spannung und blass bleibende Charaktere.
Allerdings war es jetzt auch nicht furchtbar :D


Und jetzt möchte ich noch mal BLOGG DEIN BUCH danken:
Danke :3
dass ich dieses Buch rezensieren durfte^^

Und euch, meine Lieben, einen ganz, ganz schönen, sonnigen Dienstag!
Eure Natalie



Rezension zu "My Favorite Mistake - Der beste Fehler meines Lebens" von Chelsea Cameron



Titel: My Favorite Mistake
Autor: Chelsea M. Cameron
Preis: 9,99€ [D]; 10,30€ [A]
Seitenanzahl: 404
Meine Wertung: Zwei Seifenblasen
Verlag: Mira
ISBN: 978-3-95649-014-9
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Die große Liebe wagen – oder auf Nummer sicher gehen?

Taylor Caldwell weiß nicht, was sie von ihrem neuen Mitbewohner halten soll. Auf der einen Seite hat Hunter Zaccadelli diese unglaublichen blauen Augen, mit denen er direkt in ihre Seele zu schauen scheint. Auf der anderen Seite ist er ein tätowierter, Gitarre spielender Bad Boy, der etwas verheimlicht. Doch wer ist Taylor, ihm das vorzuwerfen? Sie selber hält ihre Vergangenheit unter Verschluss. Aber als plötzlich der Mann, der beinahe ihr Leben zerstört hätte, wieder auftaucht, hat Taylor sich schon auf Hunter eingelassen. Jetzt muss sie ihm ihr größtes Geheimnis anvertrauen oder alles in ihrer Macht Stehende tun, um ihn für immer aus ihrem Leben zu verbannen.

"Eine wundervolle, packende und herzzerreißende Geschichte, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat." Jessica Sorenson

Nun Ja, sagen wir es so: Dieses Buch ist ein buchstäbliches Klischee. Da ist dieser Bad-Boy, der das starke unabhängige Mädchen die ganze Zeit nervt, beide tun so als würden sie sich hassen, aber eigentlich mögen sie sich und natürlich haben beide eine erschütternde Vergangenheit. Kommt euch das bekannt vor?
Kein Wunder, mittlerweile findet man auf dem Büchermarkt mindestens sechsundachtzig weitere Romane, die wirklich genau den selben Plot haben. Ich will jetzt nicht sagen, ich war enttäuscht oder überrascht von dem Buch, denn um ehrlich zu sein lässt der Klappentext das ja schon vermuten. Aber ein bisschen mehr Originalität hätte ich mir schon gewünscht.
Aber fangen wir doch erst einmal mit dem Guten an:
Ich mochte den Schreibstil - er war einfach und flüssig zu lesen, es waren öfters witzige Szenen eingebaut, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, ich habe beide Charaktere gern, Taylor und Hunter und auch die Nebencharaktere. (Die sogar mehr als die Hauptprotagonisten... Meistens.)
Ich mochte den Einstieg, der einen gleich mitten ins Geschehen warf, ich mochte das schöne Happy-End.
Aber wie gesagt: Es war einfach nichts Besonderes, und auch nicht besonders spannend. Ab der ersten Seite wusste ich wie es ausgeht und das langweilt dann schon... ein bisschen.
Und obwohl ich Taylor mochte (Und Naja, wir wissen Ja, sie hat einiges durchgemacht), hat sie mich manchmal einfach unglaublich genervt. Da findet sie einen tollen Jungen, der ihr jeden Wunsch von den Augen abliest, sie mit Geschenken überhäuft, und den sie mag und er sie auch und damit hat sie eigentlich so verdammtes Glück und trotzdem hat sie nichts besseres zu tun, als darüber verzweifelt zu sein. Mädel, manche würden für einen Kerl wie Hunter morden, auch wenn er einen dämlichen Namen hat. Ich meine, Hunter? Ganz im Ernst? Das unterstreicht jedes Klischee in diesem Buch noch zusätzlich, wenn dieser Name daneben steht.
Es war einfach unglaublich vorhersehbar und jede "ganz zufällige" Begegnung (Ja Nee, ist klar. Zufällig), wie zum Beispiel, als sie, eben ganz "zufällig", plötzlich den selben Job haben, war ein bisschen übertrieben.
Gefällt mir recht wenig. Pink und kitschig, ebenso wie der Titel...
Außerdem bekomme ich als die Krise, weil ich die ganze Zeit "Favourite" schreiben will :D

Jedenfalls gefallen mir die amerikanischen Cover ein wenig besser. Einfach weil ich sie ein wenig schöner finde, und nicht etwa originell. Denn in diesem Punkt passen sie gut zur Geschichte.


Das rechte ist am schönsten, meint ihr nicht auch?

Also, es ist wirklich eine niedliche Geschichte. Schön zu lesen zwischendurch. Aber absolut nichts Besonderes (Ich fühle mich immer so blöd, wenn ich ein Buch schlecht bewerte... Aber es manchmal geht's halt nicht anders)

An dieser Stelle möchte ich ganz herzlich DANKE sagen, und zwar BLOGG DEIN BUCH und dem Mira Taschenbuch Verlag für dieses Rezensionsexemplar (:


Alles, alles Liebe und eine zauberhafte Woche,
Natalie

Mittwoch, 18. Februar 2015

Rezension zu "Alles aus Liebe" von Liane Moriarty



Titel: Alles aus Liebe [Originaltitel: The Hypnotist's Lovestory]
Autor: Liane Moriarty
Preis: 8,99€ [D]; 9,30€ [A] (Taschenbuchausgabe)
Seitenanzahl: 494
Meine Wertung: 3 Seifenblasen
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-404-16897-2
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Ellen ist überglücklich, seit sie mit Patrick zusammen ist. Optimistisch blickt sie in eine gemeinsame Zukunft, schmiedet Pläne und träumt von einer eigenen Familie. Auch Patrick ist bis über beide Ohren in Ellen verliebt.
Doch über der Beziehung schwebt der Schatten von Patricks verstorbener Ehefrau Colleen. Sie war seine ganz große Liebe. Wie soll Ellen nur gegen die perfekte Erinnerung ankommen? Sie setzt alles daran, Patrick zu halten und ihm die Geborgenheit zu geben, die er braucht. Doch bald stellt sich heraus: Colleen ist nicht die Einzige, die die junge Liebe bedroht.
Der Titel und das Cover lassen wohl vermuten, dass das Buch wohl vor Kitsch trieft - Ich meine "Alles aus Liebe"? Wäre da nicht unsere liebe Saskia, würde diese Vermutung vielleicht sogar fast zutreffen. Es geht ja um das junge Pärchen Ellen und Patrick, deren Glück eigentlich nur von der Armen gestört wird, wenn man jetzt mal von dem kleinen Gefühlsdrama absieht, ausgelöst von der Tatsache, dass Patrick Witwer ist.
Saskia ist die Exfreundin von Patrick - und stalkt ihn seit der Trennung. Das heißt, sie verfolgt ihn und bombardiert ihn mit Anrufen, Mails, SMS, Briefen. Das ganze eskaliert ein bisschen, als Patrick und Ellen zusammen kommen. Denn Saskia wird Patientin in Ellens Praxis - Ohne das Ellen weiß, wer sie ist! Meiner Meinung nach ein klasse Stoff für eine Geschichte!
Das klingt jetzt so ein bisschen nach Krimi, aber das ist es auch nicht. Diese Dreiecksgeschichte ist ganz anders als jede, von der ich je gelesen habe. Immerhin geht es Gott sei Dank nicht um irgendeine pubertierende Zicke, die sich nicht zwischen zehn Typen oder so entscheiden kann, deshalb rumheult und sich dann einfach allen an den Hals wirft.
Vollgepackt mit authentisch dargestellten Emotionen, versteht das Buch gut den Leser mit zu reißen.
Patrick mit seiner Wut und Trauer und Angespanntheit.
Ellen und ihre Neugier und Angst.
Saskia mit ihrer Liebe.
Und hier ergibt der Titel einen Sinn! Saskia liebt Patrick auf eine Art, die es ihr schwer macht zu akzeptieren, dass es vorbei ist und es niemals so ein wird, wie es einmal war. Und Patricks Sohn Jack spielt da sicherlich auch eine große Rolle.
Ich kann Saskia nicht nachvollziehen, aber ich verurteile sie nicht. Auf eine seltsame Art ergibt ihr Verhalten Sinn. Natürlich ist es absolut nicht in Ordnung und indiskutabel, aber ich denke, man hätte früher etwas tun müssen, Saskia früher helfen müssen. Ellen hat Recht, Mitleid mit ihr zu haben und auch sie hat nicht immer alles richtig gemacht. Wenn ich ehrlich bin, nerven mich sie und Patrick erheblich mehr als Saskia (Wahrscheinlich weil ich nicht die Gestalkte bin...). Beide können unglaublich zickig und verständnislos sein. Auf mich wirken sie oft recht egoistisch, haben nur ihre eigenen Probleme im Kopf oder verhalten sich engstirnig.
Gut war der Spannungsaufbau, auch wenn für mich kein richtiger roter Faden in der Geschichte erkennbar war, so nach Gefühl.
Das Ende hat mir gefallen, obwohl es recht vorhersehbar war. Das fehlte mir allgemein ein bisschen: Die Überraschungen.
Wie gesagt, ich finde es ziemlich kitschig. Mir gefällt es nicht so sehr. Aber der Titel passt und ist wenigstens nicht so unkreativ wie der Originaltitel!



Eine interessante Story, allerdings ein bisschen langweilig aufgebaut und umgesetzt, sehr komplex konzipierte Charaktere und ein recht schöner Schreibstil.

Die Autorin heißt Moriarty :D Wie der böse Typ von Sherlock Holmes.

Jedenfalls habe ich das Buch gerne gelesen und bin dem BASTEI LÜBBE Verlag und BLOGG DEIN BUCH sehr dankbar - Dankeschööööön (:



Alles Liebe, meine Hübschen,
Natalie




Rezension zu "Wanted. Ja. Nein. Vielleicht." von Lena Hach



Titel: Wanted. Ja. Nein. Vielleicht.
Autor: Lena Hach
Preis: 12,95€ [D]; 13,40€ [A]
Seitenanzahl: 153
Meine Wertung: 5 Seifenblasen
Verlag: BELTZ & Gelberg
ISBN: 978-3-407-81157-8
Will ich kaufen!


Eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und Verlust – modern, humorvoll, vielschichtig und mit bezaubernder Leichtigkeit erzählt.

Seit seine Freundin ihn verlassen hat, leidet der fünfzehnjährige Finn an Liebeskummer der Stufe zehn. Das hat zumindest sein bester Kumpel Moritz diagnostiziert.
Obwohl dieser sich alle Mühe gibt, Finn aufzumuntern, kann der erst wieder richtig lachen, als er an einer Litfaßsäule zufällig einen merkwürdigen Abrisszettel erblickt. Aber wer ist das Mädchen, das die Zettel aufhängt, und wie kann er sie kennenlernen? Zum Glück hilft ihm Moritz auf die Sprünge...

"Heute beginnt dein ALK-Programm", sagt Moritz. Alk?
"Mir ist nicht nach Saufen", murmle ich. Mir ist nach Sofies-Profilbild-Anstarren.
"Wer redet denn von Saufen?! Ich meine dein Anti-Liebeskummer-Programm. ALK. Exklusiv auf dich zugeschnitten."


Ich liebe es, auch wenn es leider Gottes so kurz ist! Es war viel zu schnell vorbei, Morgens nahm ich es mit in die Schule und als ich Mittags wieder nach Hause kam, war es schon ausgelesen. Doch vielleicht lag es auch daran, dass ich es nicht mehr weglegen wollte. Ja, wollte - nicht unbedingt konnte, obwohl es natürlich schon spannend war - sondern wollte. Ich wollte es nicht weglegen, weil es eines jener Bücher ist, die zu lesen schlichtweg Spaß macht! Am fantastischsten finde ich einfach die Idee mit den wirklich tollen Abrisszetteln von Lara, der weiblichen Hauptprotagonistin, die Finns Leben mal ein wenig aufmischt, der wie ja schon aus dem Klappentext hervorgeht, vor Liebeskummer zergeht. Zum Glück hat er Moritz, seinen besten Freund, auch ein ganz toller Charakter. Denn er macht, was jeder gute Freund in solch einer Situation macht - Er tritt Finn in den Hintern und hilft nach, dass er sich mal zusammen reißt, wieder auf die Beine kommt. Seine Methode: Eine neue Freundin für Finn finden. Da ist es ihm gerade Recht, dass er sich für dieses Mädchen, welches Abrisszettel aufhängt, zu interessieren scheint. Man muss sehen, wie diese Zettel aussehen, um zu verstehen wie außergewöhnlich sie eigentlich ist. Allesamt sympathisch, erfrischend normal, alltäglich, wenn ihr versteht was ich meine. Eine Geschichte, wie sie vielleicht bei einem direkt um die Ecke passieren könnte, von schlichter, präziser Schönheit - Ich hoffe das bringt zum Ausdruck, was ich eigentlich sagen möchte^^ Und nichts kommt in diesem kleinen, aber wirklich tollen Roman zu kurz - Es ist alles drin und einfach einfallsreich, ein klasse, leicht zu lesender Schreibstil, der ein bisschen Wachrüttel-Flair besitzt. Ich sage: Unbedingt lesen! Auch das Ende ist klasse - ein bisschen offen, und sowas mag ich eigentlich nicht, aber hier hat das Ende gepasst wie die Faust aufs Auge.
Gefällt mir ausgezeichnet - Die Abgedruckten sehen endlich mal aus, wie die Protagonisten tatsächlich im Buch beschrieben werden! Es sieht spannend aus und lädt zum Lesen ein - finde ich zumindest.
Sagte ich schon, dass ich es liebe? Ja? Na, egal. Ich sage es gerne noch einmal: Ich liebe dieses Buch! Perfektes Gute-Laune-Buch und es ist schnell durch, alos an alle Lese-Muffel: Macht wirklich keine Mühe, Mensch, Leute - lesen macht so sehr Spaß! Auf jetzt!



So, hier bedanke ich mich GANZ HERZLICH bei der lieben Verlagsgruppe BELTZ und natürlich BLOGG DEIN BUCH! Danke, danke, danke, für dieses neue Buch auf meiner "Meine Lieblingsbücher"-Liste (Die übrigens immer länger wird)

Alles Liebe,
Natalie