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Montag, 22. Dezember 2014

Seifenblasenadventskalender: 22. Türchen

"Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muß nur versuchen, es noch einmal zu denken."
-Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

Interview



Kyra Groh, geboren 1990, lebt in Seligenstadt und hat in Gießen Geschichte und Fachjournalistik studiert. Zur Zeit arbeitet sie als Werbetexterin. Bisher hat sie erfolgreich zwei Romane veröffentlicht: "Pinguine lieben nur einmal" und "Halb drei bei den Elefanten".

-> Zur Rezension von "Pinguine lieben nur einmal" - ein wirklich tolles, herzerwärmendes, witziges Buch für alle Träumer dieser Welt

-> Hier sind die Bücher erhältlich

-> Ihr wollt mehr über Kyra erfahren? Hier geht es zu ihrer Facebook-Site


Zunächst möchte ich Kyra Groh dafür danken, dass sie sich bereit erklärt hat, ein paar Fragen zu beantworten - Vielen, vielen lieben Dank! Wir haben uns sehr gefreut (:


1.Was macht für dich Weihnachten aus?

Definitiv das Fondue-Essen am Heiligenabend bei meinen Großeltern. Und die CD „Stille Nacht – helles Licht“ von Rolf Zuckowski und (ja, die Formation nennt sich wirklich so) seinen großen Freunden. Die hören wir jedes Jahr seit ich denken kann. 

2.Wann kaufst du bereits die ersten Geschenke ein? Ein halbes Jahr früher oder doch erst ein paar Tage vor dem Weihnachtsfest?
Nichts ist inspirierender als eine Deadline oder? Das gilt bei mir auch für den Geschenkekauf. Aber wenn mir etwas schon früh über den Weg läuft, bei dem ich mir sicher bin, das es bis Weihnachten ungeschlagen bleiben wird, kaufe ich auch zeitig ein. Letztes Jahr habe ich meinem Bruder beispielsweise schon im Oktober Konzertkarten besorgt. 

3. Hast du bestimmte Traditionen/ Rituale, die du an Weihnachten immer einhältst?
Außer mich beim Fondue vollzufuttern und laut zu Rolf Zuckowskis Kreis großer Freunde mitzuträllern? Mhm ... wir halten sehr treu an unserem speziellen Familien-Weihnachtsrhytmus fest. Also wann, wo, wie und mit wem welche Oma besucht wird, ist relativ fest getaktet. 

4. Dein liebster Film/ Deine liebste Geschichte in der (Vor-) Weihnachtszeit?
Keviiiiiiiiiiiiiiiin!!! 

5. Gibt es etwas, dass dich zur Weihnachtszeit besonders inspiriert?
Da ich hauptberuflich als Werbetexterin arbeite, muss ich meistens schon im September nach weihnachtlicher Inspiration suchen. Denn etwa zu der Zeit kommen die ersten Anfragen von Kunden für Werbemittel und Ideen rund um Weihnachten – etwa zeitgleich mit den Lebkuchen bei Aldi. Bis es dann mal Dezember ist, habe ich schon wirklich einiges bemüht, um mich in Stimmung zu bringen. Da bin ich dann auch froh, Weihnachten einfach auf mich einprasseln zu lassen 

6. Welches ist deine Lieblingsjahreszeit?
Ich mag diese Übergangsjacken-schon-mit-Schal-aber-noch-keine-Mützen-denn-die-stehen-mir-nicht-warme-Getränke-und-Kuschelsonntage-Jahreszeit. Wann genau die einbricht, entscheidet leider immer der Wettergott. Aber meist ist sie so im Herbst. 

7. Das unverzichtbarste Weihnachtsgebäck ist…?
Baumfuckingkuchen. Darf man fucking sagen? Seit Ray Garvey ist das doch salonreif oder?

8. Wenn es draußen so kalt ist, kuschelt man sich ja gerne zu Hause mit einem warmen Getränk und einem guten Buch auf’s Sofa. Bist du eher Tee- oder Kaffeeliebhaber oder gar Fan von heißer Schokolade?
Ach, ich bin der entscheidungsschwächste Mensch der Welt! Kann ich nicht einfach alles haben? Cappuccino zum Wachwerden (was nicht zwangsläufig nur nach dem Aufstehen nötig ist), Tee als wärmender Durstlöscher und die heiße Schokolade als Sünde beim abendlichen Kuscheln zu Hause?! Würden wir aber in einer schlechten Welt leben, in der ich mich entscheiden MÜSSTE, würde der Cappuccino das Rennen machen. Und normaler Kaffee, falls wir in einer schlechten Welt leben würden, in der man Entscheidungen fällen muss UND Milchaufschäumer nicht existieren.  

9. Das skurrilste Weihnachtsgeschenk, das du je bekommen hast?
Ein Zauberstaub. Und damit meine ich jetzt kein Küchen- oder gar Schlafzimmerutensil (wenn das Wort mit f gestattet ist, gehen auch anrüchige Scherze durch oder?). Sondern einen richtigen Zauberstab aus der Welt von Harry Potter. Und – haltet euch fest – das Ding war nicht etwa Deko. Er sollte als Fernbedienung herhalten. Wer mich kennt, weiß, dass ich absolut verrückt nach Harry Potter bin. Nur ... ich bekam diese Fusion aus Nerd-Spielzeug und Technik-Firlefanz von meinem damaligen Freund geschenkt und es war ... einfach ... so ... unromantisch. Es tat mir schrecklich leid. Er hat mich so erwartungsvoll angeguckt. Er dachte, er hat wirklich das perfekte und kreativste Geschenk für mich! Doch leider dachte ich nur: „Ich möchte mit (damals) 21 Jahren nicht einen Plastikstock schwenken, wenn ich in der Werbepause mal von RTL auf Pro7 umschalten will. Darf ich nicht lieber einfach irgendein klassisches, unkreatives Geschenk haben? Was glänzendes? Kleines? Oder etwas, das gut riecht?“ Ich weiß, das klingt furchtbar undankbar – aber ...naja ... es ist die ehrliche Antwort auf die Frage, was mein skurrilstes Geschenk war 

10. Weihnachtsfest im kleinen Kreis oder ganz groß mit allen Verwandten und Freunden von überall her?
Weihnachten gehört der Familie. Und bei uns kommen da schon so einige Personen zusammen, die alle nach dem besagten festen Rhythmus besucht und abgeklappert werden müssen. Allerdings nach und nach, nicht auf einem einzigen, großen Fest. Aber ich finde das genau richtig so. Freunde kommen dann eher zwischen den Jahren, vor allem aber an Silvester zum Zug.


Euch da draußen alles Liebe und eine zauberhafte Weihnachtszeit!

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Seifenblasenadventskalender: 18. Türchen


"Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben."
-Bertrand Russell

Hey, meine Lieben (:
Ich weiß nicht, ob es bei euch auch so ist, aber bei mir ist es so, dass ich an Weihnachten am liebsten Sissi gucke. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich die Filme gesehen habe, aber das ist mir egal, sie sind einfach schön und es sind gute Filme :D Sissi gehört für mich zum Christfest wie Dinner for One zu Silvester. Und bitte sagt mir jetzt nicht, ihr kennt eines oder beides nicht. Das würde meine Welt in Schutt und Asche legen, bitte zerstört nicht meinen Glauben an das Gute im Menschen :D
Jedenfalls möchte ich mit dieser äußerst subtilen Einleitung zu dem Thema des heutigen Türchens kommen: Weihnachtsfilme! Und da gibt es verdammt viele, ich selbst kenne leider nicht so viele... Aber trotzdem... (: Hach, haltet schon mal das Popcorn bereit, hier sind unsere Lieblinge!


Wie schon gesagt: Sissi. Ich liebe Sissi. Es ist einfach ein Klassiker und selbst wenn die Geschichte jetzt nicht wirklich mit der von der wirklichen Kaiserin Elisabeth übereinstimmt (Zumal Romy Schneider sehr, sehr, sehr viel hübscher ist als das Original) schaut man sich doch unglaublich gerne diese tolle Verfilmung an. Die Figuren sind einfach schrecklich liebenswert und absolut zum Knuddeln, die schauspielerische Leistung zweifelt glaube ich auch niemand an - Ich hab immer Tränen in den Augen, wenn Sissi so verzweifelt versucht sich in ihre Rolle als Kaiserin einzufügen, obwohl sie das gar nicht will und es ist herzzerreißend, wie sie auf den Mann, in den sie verliebt ist, sofort verzichten möchte, da sie für ihre Schwester alles tun würde. Ich würde ja sagen, ich spoiler nicht, aber ich denke mal, alle hier haben die Filme schon mindestens einmal gesehen? Und diese Kleider! Man, als Mädchen muss ich die nun mal erwähnen! :D Sind die nicht TRAUMHAFT?!

Jedes Kind kennt das Märchen vom Aschenputtel, Aschenbrödel oder meinetwegen Cinderella (Wusstet ihr, dass cinder das englische Wort für Asche ist?) Ich glaube, es ist das am aller meisten verfilmte Märchen überhaupt, kann aber auch sein, dass ich mich irre. Jedenfalls ist es verdammt populär. Die Verfilmung, von der ich spreche, muss man einfach gesehen haben! Es ist ebenfalls ein Film, der typisch zu Weihnachten läuft und auch schon ein bisschen älter ist. Ich meine natürlich "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"! Der Film ist einfach wunderbar zum Träumen und sich verzaubern lassen, ich weiß nicht so genau, woher diese Version eigentlich ihren besonderen Charme hat, aber ich behaupte jetzt einfach mal: Dieser Film zu Weihnachten ist ein Muss!

Was auch ein wundervoller Film ist: Tatsächlich...Liebe. Ich gebe zu, der Titel klingt dumm und kitschig und nun Ja, es ist einer dieser Filme, wo die Geschichten verschiedener Menschen erzählt werden, so wie in Valentinstag oder Happy New Year und diese beiden Filme hasse ich, deshalb kann ich mir nicht erklären, warum ich Tatsächlich...Liebe trotzdem mag. Vielleicht weil er einfach süß ist und im Winter spielt und ich liebe den Winter und Weihnachten und manchmal braucht ein Mädchen auch ihren Kitsch und in dem Film gibt es gleich mehrere romantische Happy Ends, aber auch traurige Momente!


Weiter geht's mit Liebe braucht keine Ferien. Noch so ein... äh... einfallsreicher und spannend klingender Titel. Ich meine, machen die das mit Absicht? Geben die den Filmen mit Absicht so blöde Namen oder denken sie tatsächlich, dass die jemanden ansprechen? Ich habe Liebe braucht keine Ferien mal durch Zufall beim Zappen entdeckt und bin hängen geblieben, zuerst nur wegen der Besetzung - Ich LIEBE
Kate Winslet, Cameron Diaz und Jude Law! Ich meine jeder kennt Titanic und Winslet ist einfach total talentiert. Und von Jude Law bin ich spätestens ein Fan geworden nach Sherlock Holmes. Und Cameron Diaz? Meine Meinung nach ist sie total sympathisch und ich kenne so viele Filme mit ihr und irgendwie ist sie genau das, was Schauspieler sein sollten: Wandelbar. Bei manchen Künstler ist es so, dass sie einen immer an eine Rolle erinnern, vielleicht aus dem persönlichen Lieblingsfilm oder aus dem erfolgreichsten oder den ersten. Bei ihr ist das irgendwie nicht so, sie ist so vielschichtig. Und außerdem habe ich drei Engel für Charlie immer als Kind geschaut :D Aber zurück zum Film: Ich behaupte nicht, dass er besonders anspruchsvoll ist oder einen vom Hocker haut, aber man kann sich so gut mit den beiden Protagonistinnen identifizieren und es ist irgendwie auch mal eine andere Geschichte, die man sich gerne anschaut und die einen auf jeden Fall zum Lachen bringt!


Der geheimnisvolle Garten: Ein MUSS in der Vorweihnachtszeit, wenn er denn mal wieder im Programm steht... Ich meine, wer würde denn nicht gerne einen geheimnisvollen, verwilderten Garten finden und diesen als heimlichen Zufluchtsort vor dem alltäglichen Leben nutzen wollen? Oder in neu bepflanzen und sich um ihn kümmern... oder auf dieser hinreißenden Baum-Schaukel schaukeln und dem Zwitschern der Vögel lauschen? Ich glaube, das wäre mein allerliebster Ort zum Lesen und der Natur lauschen. Oder Malen - mit so einer wunderschönen Staffelei ein paar Rosen malen... Hach... Wie sehr würde ich doch auch gerne einmal ein solches Abenteuer entdecken und einen geheimen - vielleicht sogar verzauberten - Garten haben :3 Auch wenn hinter dem Garten ein schreckliches Schicksal steht, was es zu lüften gilt... Wer begibt sich mit mir auf die Suche nach einem Abenteuer?


Natürlich gibt es noch viel, viel mehr, solcher populären Filme wie der Grinch oder Kevin allein zu Hause oder der Polar Express oder klassisch der kleine Lord, alles Filme, von denen ich schon mal gehört habe, aber leider noch nicht gesehen. Vielleicht werde ich das Mal. Aber für den Moment sind das Fünf unserer liebsten Filme, die wir zu Weihnachten gerne schauen.
Und jetzt seid ihr gefragt - verratet uns, was ihr am liebsten schaut, wir nehmen uns jede Empfehlung gerne zu Herzen und vielleicht entscheidet das dann darüber, was unser nächster Filmabend beinhaltet ;)



Für heute, alles Liebe, gebt nicht auf, die Welt ist viel zu schön um den Kopf hängen zu lassen!
Eure Tina und Natalie



Neuzugänge: Dezember [Tina]

Guten Abend allerseits!

Morgen gibt es ENDLICH die heißersehnten Weihnachtsferien! Ich freue mich so, das glaubt man kaum... Nicht mehr lernen müssen, keine lästigen Klausuren mehr in der Q1, keine nervigen und langweilenden Unterrichtsstunden, bei den man fast einschläft, da der Lehrer einfach unfähig ist, den Stoff vom Lehrplan gut rüberzubringen -.-
Und eben weil es Ferien gibt, habe ich mich heute ein bisschen mit Büchern aus der Schulbibliothek eingedeckt!
Hier meine Neuzugänge:


Onyx - Schattenschimmer

»Seit Daemon Katy geheilt hat, sind sie für immer miteinander verbunden. Doch heißt das, dass sie auch füreinander bestimmt sind? Auf keinen Fall, findet Katy und versucht sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn Daemon ist nun fest entschlossen, sie für sich zu gewinnen. Dann taucht ein neuer Mitschüler auf – und mit ihm eine dunkle Gefahr. Katy weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Was geschah mit Daemons Bruder? Welche Rolle spielt das zwielichtige Verteidigungsministerium? Und wie lange wird sie Daemons enormer Anziehungskraft noch widerstehen können?«


Eden und Orion - Lichtjahre zu dir

»Seit Daemon Katy geheilt hat, sind sie für immer miteinander verbunden. Doch heißt das, dass sie auch füreinander bestimmt sind? Auf keinen Fall, findet Katy und versucht sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn Daemon ist nun fest entschlossen, sie für sich zu gewinnen. Dann taucht ein neuer Mitschüler auf – und mit ihm eine dunkle Gefahr. Katy weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Was geschah mit Daemons Bruder? Welche Rolle spielt das zwielichtige Verteidigungsministerium? Und wie lange wird sie Daemons enormer Anziehungskraft noch widerstehen können?«


Zwischen Ewig und Jetzt

»Wenn das Jenseits dir noch was zu sagen hat … „Ich habe ihn gesehen und mich sofort in ihn verliebt. Und im nächsten Augenblick war es schon wieder vorbei. Trennung, Schmerz, das volle Programm. Liebe auf den ersten Blick kennt jeder, oder fast jeder. Aber es gibt auch die Trennung auf den zweiten Blick. Von jemandem, den man sich einfach nicht erlauben darf. Weil er zu schön ist, zu allein, oder weil er ein Geheimnis hat.“ Aber Julia kann nicht aufhören an Nikolaos zu denken, den sie gleich am ersten Tag an der neuen Schule kennengelernt hat. Und tatsächlich hat er ein gefährliches Geheimnis – er kann mit Toten sprechen … Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die Gänsehaut macht – weil die Wahrheit stärker ist als der Tod. Die sechzehnjährige Julia möchte ihr altes Leben am liebsten vergessen. Deshalb spielt sie an der neuen Schule die wohlhabende, unbeschwerte Neue und sucht nach Freunden, die möglichst keine Fragen stellen. Da kommt ihr der gutaussehende, beliebte Felix gerade recht. Schon bald ist sie seine Freundin und damit Teil der angesagtesten Clique der Schule. Aber sie kann nicht aufhören an Nikolaos zu denken, den sie gleich am ersten Tag kennengelernt hat. Von Anfang an strahlt er etwas Dunkles, Geheimnisvolles aus. Ihre neuen Freunde meiden ihn, weichen Julias Fragen nach ihm aus. Eines Tages spricht Niki Julia an. Er hat eine Nachricht für sie, von ihrem Großvater. Aber Julias Großvater ist tot …«



Liebst,
Eure Tina :)

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Seifenblasenadventskalender: 17. Türchen


"Schreiben ist eine köstliche Sache; nicht mehr länger man selbst zu sein, sich aber in einem Universum zu bewegen, das man selbst erschaffen hat."

- Gustave Flaubert





Name: Teresa Sporrer (Autorin)

Website: *klick*

Veröffentlichte Bücher:
»Die Rockstar-Reihe« (Verliebe dich nie in einen Rockstar - Blind Date mit einem Rockstar - Ein Rockstar kommt selten allein - Rockstar weiblich sucht - Der Rockstar in meinem Bett)

»10 Mal fantastische Weihnachten« (Kurzgeschichte zu einem Rockstar-Pärchen enthalten)

Hier erhältlich: Carlsen Verlag



1. Was macht für dich Weihnachten aus? 

Dieser typisch weihnachtliche Geruch nach Mandarinen, Zimt und Tannen. Am besten dazu noch Schnee – aber in Maßen. Und natürlich keine Schule beziehungsweise Uni zu haben. 

2. Wann kaufst du bereits die ersten Geschenke ein? 

Ein halbes Jahr früher oder doch erst ein paar Tage vor dem Weihnachtsfest? Das kommt drauf an, wann und was ich sehe. Dieses Jahr habe ich schon ein paar Sachen im September gekauft, weil sie mir passend über den weggelaufen sind. 

3. Hast du bestimmte Traditionen/ Rituale, die du an Weihnachten immer ein hältst? 

Hm, also ich hab immer mindestens einen Adventskalender 

4. Dein liebster Film/ Deine liebste Geschichte in der (Vor-) Weihnachtszeit? 

Da habe ich eigentlich nichts. Aber ich wenn Terry Pratchetts Hogfater im Fernsehen läuft, sehe ich mir das an. 

5. Gibt es etwas, dass dich zur Weihnachtszeit besonders inspiriert? 

Da fällt mir nix ein. 

6. Deine Lieblingslesejahreszeit? Und warum? 

Ich bin ein Herbstmensch. Ich liebe das Regenwetter, Halloween und es ist weder zu kalt, noch zu warm. 

7. Liebst du Schnee oder freust du dich eher, wenn das weiße Zeugs endlich wieder über alle Berge ist und der Frühling an der Haustür klopft?

 So lange ich zur Uni fahren muss, bin ich kein Fan von Schnee, aber wenn es danach schneit, besonders um Weihnachten herum, dann freu ich mich. Also, so lange ich nicht außer Haus muss, darf es ruhig ein Weihnachtswunderland geben.  

8. Was hältst du von Weihnachtsmärkten? Zu viel Trubel oder ein Muss in der Vorweihnachtszeit? Ich gehe eigentlich nie auf Weihnachtsmärkte. Ist mir alles zu überteuert und bei der Kälte bin ich auch lieber drinnen. 


9. Was wünschst du dir für dieses Weihnachten?

 Ein bisschen Ruhe und stressfreie Weihnachten wären schön, aber das kann ich mir ja jetzt schon abschminken.




Welche Rockstars haben es denn euch persönlich sehr angetan? ;-)
Liebst eure Natalie und Tina :)

Dienstag, 16. Dezember 2014

Seifenblasenadventskalender: 16. Türchen

"Über Schnee kann ein Schmetterling nicht urteilen."

- Chinesisches Sprichwort



Einen wunderschönen Dienstag euch allen!
Ein wahrhaft wunderschöner Tag heute, die Sonne scheint, ich habe sehr gute Laune, bin ausgeschlafen und wir haben einen halben Meter Neuschnee bekommen... nicht. Als hätten wir überhaupt schon einmal hier richtig Schnee gehabt diesen Dezember...
 Es wird kein Zufall gewesen sein, dass ich heute Morgen noch im Halbschlaf an meinem Adventskalender bereits das 17. Säckchen geöffnet habe und nicht das richtige... Denn heute wird das 16. Türchen geöffnet, ihr Lieben! Genau deswegen zeige ich euch heute eine Reihe von Bildern und Fotos rund ums Thema Weihnachtsdeko, Weihnachtliches und Winterwunderland (vielleicht bekommen wir ja doch noch weiße Weihnachten *o*) Wohl eher nicht,,,














~ Die Bilder haben wir HIER gefunden ~



Wir wünschen euch noch einen zauberhaften Abend,
Eure Natalie und Tina ;)

Montag, 15. Dezember 2014

Seifenblasenadventskalender: 15. Türchen

Die Welt unterteilt sich in Menschen, die dir erzählen,dass deine Träume unerreichbar sind, und in solche, die dich auf ihre Schultern heben, damit du besser herankommst.
- Katie Kacvinsky (Die Rebellion der Maddie Freeman)

Ich hab nicht viel zu sagen, es ist Montag und es sind nur noch Neun Tage bis Weihnachten (Glaube ich... Ich bin nicht so gut in Mathe) Der Countdown läuft und ich freue mich wie eine Schneekönigin! Allerdings bin ich auch ziemlich gestresst und müde, es geht in den Endspurt, nur noch diese Woche ;)

Heute habe ich ein kleines Gedicht mitgebracht!

Augen leuchten, Kinder lachen
Der Kerzen Feuer zu entfachen
Flammen zittern, hell ihr Schein
An den Lippen glüht der Wein
Lametta glitzert, schmückt den Baum
Plätzchenduft erfüllt den Raum
Die Freude, die ist riesengroß
Wo bleibt das Christkind denn nur bloß?
Die Mutter lacht und lächelt nur
Zieht an der Glocken Ende Schnur
Söhne, Töchter rennen wild
Ungestüm, das malt ein Bild
Ein Bild, mit Farben aus viel Freude
Welche strahlen, liebe Leute
Trubel, Stimmen, Laute Worte
Solche von der frohen Sorte
Zauberhaft die Stimmung weit
Ich liebe das! Die Heiterkeit


Mir ist nur leider kein Titel eingefallen :D Einfach nur "Weihnachten" fand ich doof. Vielleicht habt ihr ja eine Idee? Ich bin ganz Ohr ;)

Alles Liebe!
Eure Natalie

(Versucht niemals in zehn Zentimeter Absätzen Cha-Cha-Cha zu tanzen)

Sonntag, 14. Dezember 2014

Seifenblasenadventskalender: 13. und 14. Türchen



"Dann bring mir das mit, was dir auf deinem Weg vor die Nase fällt."

- aus: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel



Hallöchen ihr Leseratten!
Ja, ja, ich weiß - gestern war der 13. Dezember und nicht heute. Das habe ich eben auch mit Erschrecken festgestellt, wo ich doch so vertieft in dem Film des heutigen Zitates versunken war und alles um mich herum vergessen hatte.
Deswegen werden heute einfach das dreizehnte und vierzehnte Tüchen geöffnet - ganz einfach. Jeder kann mal etwas vergessen und das selbst aktualisieren funktioniert hier irgendwie bei Blogger überhaupt nicht...

Für alle, die noch keine Geschenke haben bzw. noch überhaupt keine Idee für ein Geschenk haben, könnte heute die rettende Lösung kommen, denn heute stelle ich euch unter anderem ein paar Do It Yourself Videos für wunderschöne Geschenkideen vor! Warum immer etwas kaufen, wenn etwas Selbstgemachtes doch erstens viel persönlicher ist und man eventuell noch ein wenig Geld sparen kann?


Vorhang auf für das erste Video, in dem erklärt wird, wie man einen süßen Weihnachtsmann-Loom-Anhänger knüpfen kann




Weiter geht es mit diesem Video hier, in dem euch gezeigt wird, wie man eine solche süße Weihnachtskarte ganz einfach nachbasteln kann :)




Oder wie wäre es mit so einer hübschen Karte?




Und nun eine hübsche Idee, um ein langweiliges Teelicht richtig schön auzupeppen und auch zu verschenken




Haben euch die Videos gefallen? Ein bisschen inspiriert? Ich hoffe doch :)
Und nun geht es mit dem zweiten Teil heute weiter: Einer kleinen, weihnachtlich-romantischen Geschichte! Viel Spaß beim Lesen.



Weihnachtskuss

„Da! Da ist er!“ kreischte mir meine Freundin Zoé ins Ohr. „Doch nicht da! DA!“
Sie zeigte irgendwo in Richtung anderes Ende vom See.
Mit >>Er<< meinte sie meinen langjährigen Schwarm Louis. Louis ging in unsere Klasse und sah wahnsinnig gut aus, was dummerweise auch von anderen Mädchen nicht unbemerkt blieb. Was jedoch dagegen unbeachtet blieb, war ich, allerdings von Louis. Ich rückte ein Stück von Zoé ab und griff mir an die Ohren. „Mensch Zoé, Dank dir bekomme ich demnächst einen Hörschaden!“ Nicht zu vergessen dass sich die Leute wegen dem ungewöhnlich lautem Organ meiner Freundin andauernd nach uns umdrehten. Zoé kicherte. „Sei doch nicht so verklemmt, Louna! Außerdem hatten wir etwas abgemacht.“ Ich verzog unbehaglich das Gesicht. Seit der fünften Klasse schwärmte ich schon für Louis und ich hatte mich noch nie getraut ihn an zu sprechen. Zoé wollte das ändern und hatte das Lichterfest als perfekten Zeitpunkt für ihre Operation Louis auserkoren.
Das Lichterfest war wie jedes Jahr ein ganz besonderes Ereignis: Inmitten unserer Kleinstadt irgendwo in der Pampa lag ein von hohen Tannen gesäumter See der sich im sich im Winter in eine glitzernde Eisfläche verwandelte und jährlich fand am 24. Dezember hier das Lichterfest unseres Kaffs statt. Es gab Feuerwerk, Crêpes und Glühwein. Die altmodischen Laternen rum um den See wurden mit zahllosen Lämpchen und Lichterketten behangen und die Luft war erfüllt von weitläufigem Gelächter und dem Duft nach Zimt. Herrlich – Und bis auf die Hartnäckigkeit von Zoé war auch eigentlich alles perfekt. Ich liebte das Eislaufen und freute mich schon meine neuen Schlittschuhe, die ich zu meinem letzten Geburtstag geschenkt bekommen hatte, einzuweihen. Außerdem hatte mein längster und auch bester Freund Jules versprochen vorbei zu kommen und ich war schon ungeheuer gespannt auf seinen Gesichtsausdruck, wenn ich ihm mein Geschenk überreichen würde.
Da dieser sich allerdings noch immer nicht hatte blicken lassen, beschloss ich erst einmal ein bisschen Schlittschuh zu fahren und mich nebenbei vor Zoé zu retten. Ich hatte sie wirklich gern, aber manchmal bewies sie einen gewissen Hang zur Dramatik.
Also teilte ich Zoé mein Vorhaben mit und nahm langsam Anlauf. Eislaufen war eines der wenigen Dinge die ich auf die Reihe bekam, beziehungsweise konnte –Jules hatte es mir beigebracht, er selbst spielte Eishockey und stand deshalb schon seit frühster Kindheit sicher auf den Kufen. Während ich mich in ein paar kleinere Kunststückchen übte, musste ich unweigerlich an ihn denken. Außerdem freute ich mich schon auf heute Abend. Irgendwo zwischen den Laternen am Ufer des Sees spazierten meine Eltern, wir hatten ausgemacht am frühen Abend uns wieder zu treffen. Und dann würden nicht nur alle unsere Verwandten sich zum Essen bei uns in der alten Villa in der Nähe des Sees einfinden, sondern auch Jules‘ Familie. Seine Eltern waren wie das Klischee es so wollte nämlich ebenfalls miteinander befreundet, und da auch die Familie Bertignac Verwandte eingeladen hatte würde es heute ein ziemlich volles Haus werden. Also eigentlich wie jedes Jahr.
Meine Geschenke für all meine Lieben lagen schon bei uns im Wohnzimmer unter dem Weihnachtsbaum den ich zusammen mit meiner Mutter schon Anfang Dezember mit pummeligen Engelchen und goldenen Christbaumkugeln geschmückt hatte. Meinte gesamten Ersparnisse des letzten Jahres waren für die Geschenke draufgegangen. Gut – ein paar waren auch selbstgemacht. Mit viel Liebe, versteht sich.
Ich versuchte mich noch an einer doppelten Pirouette, aus allerdings nur eine Anderthalbdrehung wurde, ehe ich wieder zu Zoé zurückschlitterte.
„Du warst großartig! Ganz im Ernst, Wahnsinn! Ich wünschte ich wäre so gut wie du!“ schwärmte sie. „Abgesehen davon eine gute Taktik! Louis hat die ganze Zeit zu dir rüber gesehen!“ Ich war überrascht „Ehrlich?“. Zoé nickte eifrig. „Und weißt du, was das heißt?" Sie machte eine bedeutungsschwere Pause „Das heißt, du gehst da jetzt rüber“ Sie deutete abermals ins nirgendwo „Und quatscht den Typ an. Verstanden?“ ich hob abwehrend die Hände, während ich ohne auf Zoés Herumgefuchtel zu achten versuchte in der Menge Louis auszumachen. Und gerade als ich seine schlanke Gestalt neben seinen Freunden erblickte, spürte ich einen heftigen Stoß zwischen die Schulterblätter und ich schlitterte wild mit den Armen rudernd auf das Objekt meiner Begierde zu und zudem machte mein erschrockenes Kreischen alle in meinem näheren Umkreis auf mich aufmerksam. Und gerade in diesem Moment hörte ich von links neben mir Jules Stimme: „Louna!“.
Viel zu schnell kam er an geschlittert, konnte nicht mehr bremsen und prallte kurzerhand gegen mich. Von der Wucht des Stoßes rutschten meine Füße nach hinten Weg und ich krachte mit dem Gesicht voran aufs Eis, während Jules auf mir landete. Autsch.
„Oh Gott! Louna, das tut mir total leid!“ stotternd versuchte Jules sich auf zusetzten, während ich nur stöhnend am Boden lag. Mein Kinn brannte, meine Nase tat weh und meine linke Gesichtshälfte fühlte sich nicht besser an.
Zoé kam herbeigestürzt, ebenso wie ein paar andere meiner Klasse und meine Eltern, die das ganze wohl vom Weiten mit angesehen hatten. Jules schob mir die Hände unter die Achseln und hievte mich in eine einigermaßen bequemere Position: Ich saß immer noch auf dem kalten Eis, mein Kopf war an seine Brust gebettet und um mich herum hatte sich eine Menschentraube gebildet – ich wurde mitleidig und besorgt gemustert. Wie von selbst schweifte mein Blick zu einer Lücke zwischen den Leuten, die eine exzellente Aussicht auf meinen Schwarm bot. Oder sollte ich sagen, Ex-Schwarm? Denn Louis stand da und lachte – und das ganz offensichtlich über mich! Das bildete ich mir auch nicht ein: Denn er sah mich dabei geradewegs an.
„Komm Schätzchen, du kannst nicht die ganze Zeit auf dem Eis sitzen, das ist viel zu kalt!“ Meine Mum drängelte sich nach vorne und hockte sich neben mich. Jules packte mich wieder unter den Armen und zog mich auf die Füße. Ich beschloss jetzt einfach mal mich zusammen zu reißen, weshalb ich Jules versicherte alleine stehen zu können während ich gleichzeitig ein Wimmern unterdrückte. Offensichtlich hatte auch mein linkes Bein etwas abbekommen. „Maélys, machen Sie sich keine Sorgen, ich bringe Louna nach Hause und kümmere mich um sie“ wandte sich schließlich Jules an meine Mutter. „Das ist lieb von dir Jules, aber ich komme doch lieber mit.“ Während Jules mich langsam zum Ufer dirigierte, gemeinsam mit Zoé die sich an meinen Arm klammerte redete dieser weiter auf meine Mutter ein, zeitgleich wie Zoé, die mich mit ihren Entschuldigungen überschüttete. „Ach Mensch, das tut mir ja so leid! Das ist alles meine Schuld, entschuldige bitte, dass ich dich geschubst habe, aber wie hätte ich ahnen können das in dem Moment Jules wie ein Irrer auf dich zugerast kommt? Schade das es heute wieder nicht mit…“ ich unterbrach ihren Redeschwall mit einem schrillen „Zoé!“, woraufhin mich mal wieder alle perplex anstarrten. Ich setzte mich auf eine Bank am Ufer, Zoé reichte mir meine Tasche und ich begann meine Schlittschuhe auf zu schnüren. „Lass nur, ich mach das!“ bot Jules auch sogleich zuvorkommend an und kniete sich vor mich in den Schnee. „Zoé, halt den Mund“ zischte ich barsch meine Freundin an. „Muss doch nicht gleich jeder wissen!“ Ich hatte meinen Eltern logischerweise nichts von meiner Schwärmerei erzählt – und ich hatte eigentlich vorgehabt es auch nicht zu tun!
Folglich wurden meine Eltern sofort misstrauisch. „Worum geht es denn, Liebes?“ hakte meine Mum sogleich neugierig nach. „Ist ein Mädchending“ grummelte ich abwehrend während Zoé schuldbewusst zu Boden schaute.
Jules hatte meine Schuhe fertig gebunden und erhob sich. Nochmals versuchte er meine Mutter zu überreden uns alleine nach Hause gehen zu lassen: „Das macht mir wirklich nichts aus, genießen sie nur das Lichterfest, und Louna geht es glaube ich auch wieder etwas besser, oder?“ Ich nickte eifrig. Jules bewies mal wieder seine empathischen Fähigkeiten – Ich hatte momentan überhaupt keine Lust auf meine überbesorgte Mutter.
Ich bemerkte, wie sie schwankte. „Nun gut. Jules, ich vertraue dir!“ sie warf ihm einen bedeutungsschweren Blick zu, ehe sie sich zu meinem Vater umwandte. „Komm Mathis, wir sagen den anderen Bescheid, dass es Louna soweit gut geht. Und für dich ist das auch okay?“ letzteres war an mich gerichtet. Ich nickte abermals, Jules wirkte zufrieden. Er schulterte meine Tasche und ich stand auf. „Zoé, ich ruf dich später an“ Sie nickte. „Und – “ sie senkte die Stimme „Louis?“. Ich schnaubte „Der soll bleiben wo der Pfeffer wächst!“ „Was ist denn mit Louis?“ mischte sich Jules ein. Meine Eltern waren schon gegangen. „Nichts.“ Erwiderte ich rasch und machte einen Schritt auf den Weg zu. „Kommst du? Bis dann Zoé!“ Jules nickte und ich war ihm dankbar dass er nicht weiter nachfragte. Bald schon befanden wir uns allein auf dem Waldweg in Richtung unserer alten Villa. Vor unseren Mündern bildeten sich Atemwölkchen und es herrschte eine geradezu gespenstische Stille.
„Tut mir echt leid“ entschuldigte sich Jules nach einer Weile des Schweigens nochmals. „Ist okay, war ja nicht deine Schuld“ versicherte ich ihm, worauf natürlich wieder heftige Proteste folgten „Natürlich. Hätte ich mehr aufgepasst, wäre das gar nicht erst passiert. Ich hab dir quasi Heiligabend verdorben!“ „Quatsch!“ unterbrach ich ihn. „Tut es eigentlich noch sehr weh?“ „Nein“ log ich.
Schweigend gingen wir weiter. Es war eigentlich ein recht angenehmes Schweigen, verzaubert betrachtete ich die Winterlandschaft um uns herum. Alles glitzerte und funkelte.
Wir sprachen kein Wort, bis wir bei uns ankamen. Friedlich lag mein Zuhause zwischen hohen Bäumen, alles überzogen mit einer grell weißen Schneedecke.
Ich kramte meinen Schlüssel aus der Tasche und schloss auf. „Na dann: Herein spaziert!“
Wir hängten unsere nassen Mäntel und Schals an die Garderobe, tauschten Stiefel gegen Kuschelsocken und anschließend verbannte mich Jules aufs Sofa, während er uns Tee aufkochte und Zeug zum Verarzten.
Einige Minuten später kam er wieder, in der einen Hand ein Tablett mit zwei dampfenden Tassen die einen intensiven Duft von Äpfeln und Zimt verströmten, und in der anderen unserer Erste-Hilfe-Koffer. „So…“ er zog das Wort in die Länge, stellte das Tablett ab und setzte sich neben mich. „Was kommt?“ meinte er in Richtung Fernseher nickend. „Die Schneekönigin“.
In seiner Abwesenheit hatte ich den Fernseher angeschaltet und durch die Programme gezappt, bis ich bei meinem Lieblingsmärchen hängen geblieben war. Jules grinste, ehe sein Gesichtsausdruck wieder zu ernst wechselte, er ein Tuch mit Alkohol beträufelte und sich über mich beugte.
„Achtung, das brennt jetzt vielleicht ein bisschen…“ er tupfte vorsichtig mein aufgeschürftes Kinn ab und ich biss die Zähne zusammen. Während seine Hand mit dem Tuch weiter über mein Gesicht wanderte konnte ich nicht anders, als ihn anzusehen. Er sah mir nicht in die Augen, nur auf mein Gesicht und zum aller ersten Mal fielen mir diese unzähligen kleinen schwarzen Punkte in seiner Iris auf. Seltsam, dass mir das in noch nie aufgefallen war. Und auch dieser herbe Vanilleduft, der von ihm ausging war mir neu. „Du duftest nach Vanille“, flüsterte ich. „Ehrlich?“ er sah mir kurz in die Augen, wandte den Blick dann aber wieder ab. „Mhm. Hast du ein neues Shampoo oder so?“ Jules schüttelte den Kopf und wechselte das Thema „Das sieht böse aus. Das sollte sich glaube ich doch mal ein Arzt ansehen, dein Gesicht ist leicht angeschwollen.“ „Was?!“ Jules musterte mich besorgt und strich mir mit dem Daumen gedankenverloren über die Wange. Mir wurde mit einem Schlag richtig heiß. Die Schatten die das Feuer im Kamin auf sein Gesicht warf tanzten und ließ sein Haar golden leuchten. Beinahe übermächtig war plötzlich der Drang ihm mal so richtig durch die Mähne zu wuscheln. „Du, Jules…“ begann ich. Er ließ seine Hand sinken und sah mich fragend an. Gott, hatte der einen intensiven Blick drauf! „Ich…“ „Wir sind wieder zu Hause!“ Mums Stimme hallte durchs ganze Haus und ich zuckte erschrocken zusammen. Stimmengewirr kam näher und nur ein paar Sekunden später standen meine gesamte Verwandtschaft und die gesamte Familie Bertignac im Zimmer. „Na Schätzchen, wie geht es dir?“ Besorgt kam meine Mutter auf mich zu gestiefelt, während mein Vater innerhalb kürzester Zeit unsere Anlage zum dudeln brachte, Teller mit Plätzchen verteilte und die anderen mit Getränke versorgte. Was meine Großeltern, Tanten, Onkels und Cousins anging: Die hatten sich alle im Raum verteilt, es wurde gequatscht und gelacht, einige legten noch einige Geschenke unter den riesigen Weihnachtsbaum und der Fernseher wurde auch ausgeschaltet. „Ihr geht es gut“ antwortete Jules für mich, der ein Stück von mir abgerückt war. „Allerdings ist ihr Gesicht angeschwollen. Fahren sie morgen am besten in die Klinik“ riet er ihr. Meine Mum nickte zustimmend. „Sind die Schmerzen sehr schlimm?“ Ich verneinte. Meine Mutter wollte schon fortfahren, als sie von meiner Tante Chloé wegen irgendwas gerufen wurde. „Ich komm gleich wieder Louna!“ versprach sie mir und verschwand mit ihrer Schwester in Richtung Küche. „Was war denn gerade eben?“ fragte mich Jules auch sogleich. Gerade als ich antworten wollte, dass ich das hier nicht besprechen wollte, wurde diesmal Jules gerufen, aber von seinem Vater. „Entschuldige!“ meinte er zu mir, ehe auch er ging. Nun saß ich ganz alleine und verwirrt bei uns auf der Couch und versuchte meine Gedanken zu sortieren. Ja, was hatte ich Jules eigentlich sagen wollen? Ohne nachzudenken hatte ich ihm etwas mitteilen wollen. Und was? Dass ich ihn gern hatte.
War ja auch logisch: Schließlich waren wir beste Freunde. Aber der Moment davor… Wo wir uns so nach gewesen waren… da hatte ich so ein seltsames Gefühl in der Magengegend gehabt. Wie ein Flattern, so ähnlich wie ich es bis vor Kurzen noch bei Louis gehabt hatte, nur viel, viel stärker. Und dass konnte doch eigentlich nur eines bedeuten…? Nein! Das konnte nicht sein! Oder? Doch noch ehe ich meinen Gedanken zu Ende bringen konnte wurde ich von meinen Cousinen regelrecht überfallen. Den ganzen weiteren Abend hatte ich weder Gelegenheit mehr in Ruhe nachzudenken, noch mit Jules zu sprechen. Und genießen konnte ich das Ganze auch nicht so richtig. Jules sah ich auch erst wieder als es zur Bescherung ging. Die zwei Familien verteilten sich um den Christbaum und der Reihe nach wurde jedes Geschenk aufgemacht. Schließlich kam auch Jules an die Reihe. Unsicher trat er auf den Baum zu, kniete sich hin und holte die Geschenke mit seinem Namen drauf aus dem Berg. Und während er Paket für Paket auspackte, fiel mir plötzlich siedend heiß ein, dass meines noch nicht dabei war: ich hatte vergessen es dazu zu legen! Ich konnte mir gerade noch verkneifen ein lautes “Mist!“ auszurufen und beschloss es ihm später zu geben.
Eine gute Ewigkeit später waren alle durch.
Es hatte viele Umarmungen, Gelächter, Geschichten zum Beschaffen der Geschenke, Anekdoten und Freudentränen gegeben, jedoch löste sich die Versammlung allmählich wieder auf, die Menschen verteilten sich wieder im Raum und widmeten sich privaten Gesprächen. Ich sah die perfekte Gelegenheit als Jules gerade mit niemandem redete und schlenderte zu ihm hinüber. „Hey Jules!“ „Louna!“ er strahlte mir entgegen. „Du hast noch gar nicht mein Geschenk!“ kam ich ohne Umschweife zu meinem Anliegen. In seinen Augen blitzte es schelmisch auf. „Stimmt!“ „Komm mit!“ bedeutete ich ihm also und packte ihn schlussendlich an der Hand und zog ihn aus dem Raum, in unseren Wintergarten – die Terrassentür stand offen und ließ die kalte Winterluft herein. Ich holte mein Geschenk für ihn hervor und hielt es ihm mit breitem Grinsen entgegen. Ich hatte mich dazu entschlossen das seltsame Gefühl, welches sich viel zu sehr nach verliebt sein anfühlte einfach zu ignorieren. Jules nahm das Päckchen entgegen und faltete das Papier andächtig auseinander. „Wow…“ hauchte er, als er mein Geschenk dann in den Händen hielt. Ich hatte ein Fotoalbum zusammen gestellt – Fotos von uns, von früher bis heute. Immer noch um Fassung ringend blätterte Jules durch das Album, bis er es schließlich zur Seite legte und lächelnd die Arme ausbreitete. „Das ist das beste Geschenk der Welt! Danke, danke, danke!“ mit diesen Worten schloss er mich in seine Arme. Zufrieden seufzend vergrub ich meine Nase in seinem Shirt. Jules machte keine Anstalten mich loszulassen, was mich ehrlich gesagt nicht im Geringsten störte. Ich kuschelte mich nur noch mehr an ihn.
Ich weiß nicht, wie lange wir so dastanden, aber als Jules sich schließlich etwas von mir löste um mir in die Augen zu schauen, war ich beinahe enttäuscht. „Louna…“ wisperte er. Ich verlor mich in seinem Blick und registrierte nur am Rande wie sein Gesicht dem meinem immer näher kam. Und als dann Jules‘ Lippen sich auf meine legten, keuchte ich überrascht auf. Behutsam umfasste Jules mein Gesicht, hauchte mir einen weiteren Kuss auf den Mund und forderte sanft aber bestimmt einen zurück. Ich schaffte es mich einigermaßen zu fassen, sodass ich den Kuss automatisch erwiderte, meine Arme um seinen Hals schlang und die Augen schloss. Unser Kuss dauerte klassischer Weise eine Ewigkeit und als wir uns dann wieder voneinander lösten konnte ich nicht anders als breit zu grinsen. Denn nicht nur dass ich jetzt weder mir noch jemand anderem gegenüber leugnen konnte, dass ich mich doch wahrhaftig in meinen besten Freund verliebt hatte, meine Gefühle wurden auch noch erwidert! Bauchkribbeln hoch zehn!
Plötzlich fing Jules leise an zu lachen. „Was ist?“ „Schau mal über uns!“ forderte er mich auf. Ich richtete meinen Blick empor, und was sah ich da? Über uns hing doch tatsächlich ein Mistelzweig! Ich kicherte. „Passt doch!“ und mit diesen Worten zog ich Jules erneut zu mir hinunter und presste meine Lippen fest auf seine.

Ein schöneres Weihnachtsgeschenk gab es nicht!




Wir wünschen euch einen wunderschönen 3. Advent!
Eure Natalie und Tina :)

Freitag, 12. Dezember 2014

Seifenblasenadventskalender: 12. Türchen - GEWINNSPIEL!

"Today I choose life. Every morning when I wake up I can choose joy, happiness, negativity, pain... To feel the freedom that comes from being able to continue to make mistakes and choices - today I choose to feel life, not to deny my humanity but embrace it."
-Kevyn Aucoin

Meine allerliebsten Lieblingsmenschen da draußen, heute ist der zwölfte Dezember und somit Halbzeit! Könnt ihr euch das vorstellen? Nicht einmal mehr zwei Wochen bis Heiligabend! Das ist im Prinzip verdammt wenig. Also, falls ihr noch Geschenke braucht, tut euch selbst einen Gefallen und schiebt es nicht mehr all zu lange auf. Ich weiß, ich sollte da eigentlich still sein, denn ich bin theoretisch die Erfinderin vom Aufschieben, aber bei Geschenken macht man keine halben Sachen.

Jedenfalls haben wir zu Ehren des heutigen Freitages *Einmal-Trommelwirbeeeel* ein kleines Geschenk für euch! Nämlich ein Gewinnspiel (: Eigentlich war das gar nicht so geplant, aber ein Verlag hat mir "versehentlich" zwei Exemplare des selben Buches geschickt. Wie das geht, weiß ich nicht, allerdings darf ich beide behalten.

Es geht um eine Autobiographie und bevor ihr euch jetzt denkt: Nee, mag ich nicht, lest erst einmal zu Ende :D In dem Buch erzählt die junge Primaballerina Michaela DePrince ihre Lebensgeschichte. Sie ist erst neunzehn, aber was sie schon alles erlebt und erreicht hat ist nicht nur ziemlich beeindruckend, sondern auch sehr interessant, nicht nur für Ballettfans, was man an meiner Schwester sieht. Der Schreibstil ist nicht unbedingt sehr anspruchsvoll, aber angenehm zu lesen, flüssig und auch auf jeden Fall fesselnd, auch wenn man merkt, dass Michaela eher Tänzerin als Autorin ist (:


Ich kam mit dem Wüstenwind - Wie mein Traum vom Tanzen wahr wurde von Michaela und Elaine DePrince

Die wahre Lebensgeschichte einer Top-Ballerina
Sie ist 19 und erzählt davon, dass Träume wahr werden können. Michaela DePrince wächst im kriegszerrütteten Sierra Leone in einem Waisenhaus auf. Sie ist dort »Nummer 27«, wegen der Flecken auf ihrer Haut geächtet als »Teufelskind«. Als sie mit vier ein vergilbtes Magazincover mit dem Bild einer Ballerina findet, gibt es ihr Hoffnung: Sie will so werden wie diese strahlende Frau im Tutu. Dann wird sie überraschend in die USA adoptiert, wächst behütet und geliebt auf. Mit fünf erhält sie erste Ballettstunden, später Stipendien für die renommiertesten Ballettschulen der USA. Mit dem Dokumentarfilm »First Position« tanzt sie sich 2012 in die Herzen der Menschen – und zählt heute zu den Top-Nachwuchsballerinas der Welt.

Michaela DePrince, 1995 in Sierra Leone geboren, wurde als Kriegswaise mit 4 Jahren von einem amerikanischen Paar adoptiert. Als 5-Jährige begann sie mit Ballett, mit 13 tanzte sie erstmals auf einer Profibühne. 2010 studierte sie an der renommierten Jacqueline Kennedy Onassis School of the American Ballet Theatre. 2011 spielte sie im Dokumentarfilm „First Position. Ballett ist ihr Leben“ während des Youth America Grand Prix, einem der wichtigsten internationalen Tanzwettbewerbe, mit. Heute tanzt sie am niederländischen Staatsballett.

Elaine DePrince, Michaelas Adoptivmutter und Co-Autorin, war Lehrerin und zog fünf Söhne groß, ehe sie sich entschloss, ein Kind aus Westafrika zu adoptieren. Am Ende wurden es sechs Kinder, weil der Bedarf an Hilfe so groß war, wie sie heute sagt. Sie lebt mit ihrem Mann und den fünf weiteren Adoptivtöchtern in New York City und schreibt, komponiert und betreibt ein Musiklabel.


Das Buch setzt sich auch mit Rassismus und Selbstfindung auseinander, mit Ehrgeiz und Erwachsen werden. Ich selbst fand das Buch natürlich sehr toll, vor allem, da ich Ballett liebe. Aber wie gesagt, auch meine Schwester war begeistert und sie kann jetzt nicht so wirklich viel mit Ballett anfangen.
Die Story ist auch keine Mitleidsnummer nach dem Motto: Das arme Waisenkind zeigt es der Welt und tanzt alle an die Wand, obwohl das vielleicht doch ein bisschen zutrifft.
Nein, es ist ehrlich und klar erzählt, man fühlt mit und wenn man sich mal klar macht, dass alles wahr ist, fasziniert das nur umso mehr.

Jedenfalls dachte ich, dass vielleicht jemand von euch das Buch gerne hätte, ich mag es wirklich gern (: Alles, was ihr dafür tun müsst, ist ein Kommentar schreiben, indem ihr nur kurz erläutert, was ihr von Ballett haltet, was ihr damit verbindet, wie viel ihr schon damit zu tun hattet oder sowas in der Art. Einfach eure Meinung über Ballett, muss nicht mal ein halber Satz sein :D

Ansonsten müsst ihr mindestens Achtzehn sein, oder das Einverständnis eurer Erziehungsberechtigten haben, ist ja klar.
Das Gewinnspiel läuft ab JETZT eine Woche lang bis einschließlich des 19. Dezember 2014 um 23:59! Ich lose dann am nächsten Tag den Gewinner aus (:

Haut in die Tasten. wir würden uns wahnsinnig über viele Teilnehmer freuen!

Alles, alles Liebe (:
Eure Tagträumer Tina und Natalie

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Seifenblasenadventskalender: 11. Türchen


"Schreiben ist eine köstliche Sache; nicht mehr länger man selbst zu sein, sich aber in einem Universum zu bewegen, das man selbst erschaffen hat."

- Gustave Flaubert





Name: Bettina Belitz (Autorin)

Website: *klick*

Veröffentlichte Bücher:
»Splitterherz«, »Scherbenmond«, »Dornenkuss«   »Luzie & Leander« (Reihe)
»Linna singt«
»Vor uns die Nacht«
»Sturmsommer« 
»Freihändig«
»Fiona Spiona« (Reihe) und ab Frühjar 2015 »Mit uns der Wind«






1. Was macht für Sie Weihnachten aus?

 

Wenn ich an Weihnachten denke, kommen mir die Sätze "Fürchtet euch nicht" und "Möge Frieden herrschen auf Erden" in den Sinn, die wir ja aus der Weihnachtsgeschichte kennen und von dem Engel ausgesprochen werden, der den Hirten auf dem Felde erscheint. Ich glaube, diese beiden Sätze sind auch heute noch und wieder aktuell. Weihnachten ist eigentlich ein Fest des Friedens und der Liebe, aber wir schaffen es zuhauf mit großem Aufwand, das Gegenteil zu erreichen, indem wir zu hohe Erwartungen schüren und diese sich oft in Streitereien innerhalb der Familie und Beziehungen entladen. Deshalb habe ich mich in den vergangenen Jahren von diesen Erwartungen befreit und versuche mir einfach ein paar schöne, wahrhaft friedliche Tage zu machen, so entspannt wie möglich und ohne Leistungsdruck.


2. Wie verbringen Sie Weihnachten am liebsten?


Still und lauschend. In der Natur ist es sehr ruhig in diesen Tagen; es ist spannend, in den Wald zu gehen und dieser Stille zuzuhören. Man kann dabei in sich selbst lauschen. Musik gehört für mich jedoch ebenfalls zu diesen Tagen - entweder etwas Klassisches wie das Weihnachtsoratorium, die Weihnachtslieder aus meiner Kindheit oder aber chillige, meditative Musik.


3. Wann kaufen Sie bereits die ersten Geschenke ein? Ein halbes Jahr früher oder doch erst ein paar Tage vor dem Weihnachtsfest?


Erwischt. Meistens gar nicht - ich bestelle sie zum großen Teil im Internet. Da ich auf dem Land wohne, ist das Shoppen hier etwas schwierig und in den Städten ist bekanntlich die Hölle los. Dieser gehe ich gerne aus dem Weg.


4. Haben Sie bestimmte Traditionen/ Rituale, die Sie an Weihnachten immer einhalten?


Nein, eigentlich nicht. Ich habe schon die unterschiedlichsten Weihnachtsfeste erlebt und gelernt, flexibel zu bleiben. Das ändert ja nichts an dem besonderen Zauber, der vor allem die Heilige Nacht für mich hat.


5. Ihr liebster Film/ Ihre liebste Geschichte in der (Vor-) Weihnachtszeit?


Meistens das Buch, das ich gerade schreibe - und das muss es auch sein. Wenn man nicht liebt, was man schreibt, wird es nicht gut, und bisher war Vorweihnachtszeit immer auch Schreibzeit. Auch deshalb gestalte ich Advent und Weihnachten so entspannt wie möglich.


6. Gibt es etwas, das Sie zur Weihnachtszeit besonders inspiriert?


Das viele Licht - brennende Kerzen, die Lichterketten an den Häusern, aber auch dieses ganz spezielle Sonnenuntergangslicht, das man im Dezember oft beobachten kann und sehr intensiv ist.


7. Wenn Weihnachten vor der Haustür steht, lesen Sie dann auch extra Bücher, in denen gerade Weihnachten bzw. Winter ist?


Das tue ich zusammen mit meinem Söhnchen. Ich singe auch Weihnachtslieder mit ihm, bastel mit ihm Weihnachtsschmuck, öffne mit ihm den Adventskalender - also das volle Programm.


8. Verschenken Sie zu Weihnachten auch Bücher?


Ja, sehr gerne. Ich freue mich auch immer, wenn ich Bücher bekomme. Ich habe eine besondere Liebesbeziehung zum gedruckten Buch. Es riecht so gut! :-)


9. Welche Jahreszeit ist ihre Lieblingslesezeit?


Jede Jahreszeit. Im Winter kann man sich schön auf dem Sofa einkuscheln, aber es hat auch seinen Reiz, an lauen Sommerabenden auf dem Balkon zu schmökern. Oder am Meer.


10. Was halten Sie davon, dass bereits im September schon Lebkuchen und Co. in den Supermärkten zu erhalten sind?


Naja, offenbar gibt es Menschen, die diese Leckereien bereits im Spätsommer kaufen, sonst würde das nicht funktionieren. Ich habe mir angewöhnt, die Paletten voller Weihnachtsprodukte von September bis November tiefenentspannt zu ignorieren und erst Richtung erster Advent etwas davon zu kaufen. Es liegt ja an einem selbst, wie man damit umgeht. Insofern rege ich mich nicht darüber auf, sondern betrachte es als eine Skurrilität unserer modernen Welt.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Seifenblasenadventskalender: 9. Türchen


If she loved him the way she said she did, she wanted him whole. Maybe this was what love meant after all: sacrifice and selflessness. It did not mean hearts and flowers and a happy ending, but the knowledge that another's well-being is more important than one's own."
- Lost in Time von Melissa de la Cruz

Liebe Leute!
Es geht um's Schenken, immer nur ums Schenken. Und das richtige Geschenk zu finden ist gar nicht so leicht. Deshalb habe ich jetzt einfach mal die TOP 10 der ausgefallensten  (Weihnachts-) Geschenke für euch heraus gesucht. Viel Spaß mit unserem 9. Türchen! (:

Nummer 10: Tassen - Äußerst beliebte Geschenke, denn jeder kann ja eigentlich Geschirr gebrauchen und man kann super noch eine Kleinigkeit rein tun. Nur ob sie so willkommen sind, ist die andere Frage. Meine Mutter zum Beispiel bekommt die Krise, wenn ihr jemand eine Tasse schenkt, da wir so viele haben, ich denke jedoch, man kann gar nicht genug Tassen haben. Besonders wenn man jemanden wie mich im Haus hat, der andauernd alles zerdeppert.
Ich habe letztens im Internet eine Tasse entdeckt, die wirklich alles andere als unkreativ oder langweilig ist. Sie ist ausgefallen. Witzig. Und sehr nützlich! Links seht ihr ein liebenswürdiges Krümmelmonster, das nur zu gerne auf eure Kekse aufpasst, wenn ihr euren Kaffee schlürft!

Nummer 09: Was ebenfalls eigentlich jeder gut gebrauchen kann, sind Kissen. Ich persönlich liebe Kissen ja, am liebsten hätte ich hunderte davon in meinem Bett aufgetürmt zu einem riesigen, flauschigen Watte-Schloss, wo man sich abends reinfallen und entführen lässt in das Land der Träume. 
Was mir jedoch viel eher öfters passiert, ist, dass ich einschlafe mit einem Buch in der Hand, oder mit einem Buch neben mir. Und wenn ich Glück habe, habe ich dann den Abdruck einer Spitzen Kante des Buchrückens am nächsten Morgen im Gesicht. Mit diesem potentiellen Geschenk jedoch würde mir das wohl nicht mehr passieren :D


Nummer 08: Kerzen werden gekauft wie blöde, vor allem in der Weihnachts-,  beziehungsweise Vorweihnachtszeit. Ich weiß das, ich arbeite in einem Dekoartikelladen. Und Kerzen sind ja auch schön, keine Lampe kann eigentlich den warmen, lebendigen Schein einer Flamme imitieren, es geht nicht. Kerzenlicht schafft ja auch eine ganz andere Atmosphäre, deshalb schaue ich gerne tanzendem Feuer zu. Was ich ja gar nicht mag sind LEDs oder Duftkerzen. Ich finde einfach, die riechen immer viel zu künstlich. Aber wie diese Kerze riecht würde ich trotzdem einmal zu gerne wissen!





Nummer 07
: Für alle, die zwar ihre Freude an ihren Büchern gerne teilen, sie jedoch niemals missen wollen - Nur so zum Spaß finde ich das igendwie witzig :D 














Nummer 06: Und dann noch für alle, deren Büchern bitteschön noch in Reih und Glied stehen sollen. Ich persönlich staple die immer ein bisschen chaotisch, aber ein wenig Ordnung schadet ja nie. Besonders, wenn sie so Recht hat...

Nummer 05: Beim Lesen, vor allem, wenn es emotional wird, braucht man schon mal ein Taschentuch.
Nur schade, dass die immer so schnell leer gehen.

Nummer 04: Also diese Maus, beziehungsweise dieses Lesezeichen, finde ich mal endlos niedlich. Gemacht ist sie aus Filz und den Schwanz legt man zwischen die Seiten. Natürlich kann man die nicht benutzen, wenn man jetzt mal unterwegs ein Buch dabei hat. Aber sie ist trotzdem so süß!!!

Nummer 03: Eine Uhr. Ich liebe Uhren, sie sagen einem immer wie spät es ist und sollten am besten überall vorhanden sein. Überall auf der Welt müsste man von jedem Standort aus eine Uhr sehen können. Vielleicht würde ich dann nicht mehr ganz so oft zu spät kommen...

Nummer 02: Dein Lieblingsbuch. Eine seltsame Idee, ich weiß. Aber ich denke schon, dass sie kreativ ist und toll. Ich interessiere ich immer für die Lieblingsbücher anderer Leute, versuche sie auch zu lesen. Und meistens gefallen sie mir auch, weil die Menschen, mit denen ich über Bücher rede, den gleichen Geschmack haben. Deshalb mag ich diese Geschenkidee, denn so kann man gleichzeitig noch mehr mit dem Beschenkten teilen.

Nummer 01: Etwas selbstgemachtes, meine Nummer Eins! Und ich meine wirklich egal was - ihr könnt was backen oder was werkeln oder basteln oder malen, verschenkt ein liebevoll gestaltetes Fotoalbum oder es gibt auch tolle Kalender zum selbst gestalten. Man kann etwas zeichnen, man kann etwas nähen oder stricken, es gibt so viele Möglichkeiten! Ich zum Beispiel habe mal jemandem eine selbstgebaute Lampe geschenkt.
Also, eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, es wird auf jeden Fall ein Einzeltstück sein und jeder Freut sich doch mehr über irgendetwas selbstgemachtes, weil mein einfach sieht, dass sich jemand Mühe gemacht hat. Und darum geht es doch...


Jedenfalls - euch alles Liebe und bis Morgen!
Eure Tina und Natalie

Montag, 8. Dezember 2014

Seifenblasenadventskalender: 8. Türchen



"Wenn ich etwas sage, verliert es sofort und endgültig die Wichtigkeit; wenn ich es aufschreibe, verliert es sie auch immer, gewinnt aber manchmal eine neue."

- Franz Kafka




Einen wunderschönen guten Abend euch allen in der großen, weiten Welt! :)
Kommt herein ins Warme und setzt euch zu uns... Wir öffnen nun gemeinsam das achte Türchen, lauschen gemeinsam den geflüsterten Worten und ohne viel Tohuwabohu geht es auch gleich los!




Die Zeit kennt keine Grenzen, nur die Unendlichkeit 

Sie schwankt und neigt sich sich dem Ende 

Sie geht vorüber 

Mal geschwind, mal langsam 

Sie tickt in deinem Kopf, 

Bedeutet für dich die Ewigkeit 

- Ewig sein. 




Die Sonne geht auf, steigt hoch hinaus 

Zieht vorbei am Sternenzelt, 

Neigt sich dem Ende 

Untergang im feurigen Rot. 




Die Zeit kennt keine Grenzen, nur die Unendlichkeit 

Sie lacht dich aus, 

Bringt dir Glück und Unglück 

Denn die Zeit ist unberechenbar, 

Außer Rand und Band, 

Das blühende Leben, 

Unser Eigen, unser Leben. 




Die Sonne geht auf, steigt hoch hinaus 

Zieht vorüber am Sternenzelt, 

Neigt sich dem Ende 

Untergang im feurigen Rot. 




Die Zeit kennt keine Grenzen, nur die Unendlichkeit 

Sie ist unendlich 

Schließe die Augen, 

Öffne deinen Geist, 

Fühle den Moment für eine Ewigkeit, 

Schmecke diesen kostbaren Augenblick, 

Denn die Zeit vergeht schnell. 




Die Sonne geht auf, steigt hoch hinaus 

Zieht vorüber am Sternenzelt, 

Neigt sich dem Ende 

Untergang im feurigen Rot. 




Die Zeit kennt keine Grenzen, nur die Unendlichkeit 

Sie umklammert besondere Momente, 

Und verrinnt dennoch im Nu, 

Sie lässt Kinder groß werden 

Und die Alten von uns gehen, 

Sie siegt über Krankheit und Tod 

Und beglückt uns mit ihren Geschichten. 




Die Sonne geht auf, steigt hoch hinaus 

Zieht vorüber am Sternenzelt, 

Neigt sich dem Ende 

Untergang im feurigen Rot. 




Die Zeit kennt keine Grenzen, nur die Unendlichkeit 

Sie ist größer und mächtiger, als alles andere auf dieser Welt, 

Doch auch ist sie irgendwann dem Untergang geweiht. 

Denn alles vergeht, 

auch die Zeit muss gehen.

©Tina F. M.




Wir wünschen euch noch einen zauberhaften Abend,
Alles liebe eure Natalie und Tina :)

Sonntag, 7. Dezember 2014

Seifenblasenadventskalender: 7. Türchen



"Ain't that just what Christmas is all about?"

- All Time Low (Merry Christmas, Kiss My Ass)



Ho ho ho - äh, moment. Falscher Film, heute ist doch noch gar nicht Weihnachten! 'tschuldige...
Aber ich bin schon so in Weihnachtsstimmung! Das ist echt krass. Normalerweise bin ich eher so der Anti-Kälte-Schnee-Dunkelheit-Weihnachts-Neues-Jahr Typ, aber dieses Jahr kann ich es gar nicht erwarten! WEIHNACHTEEEEEN!

Und um euch (falls ihr noch nicht sooo auf der weihnachtlicher Schiene seit) ein bisschen mehr dahinzulenken, versteckt sich heute hinter dem siebten Türchen die Top 10 unserer liebsten Weihnachtssongs (und unsortiert, da ich mich nicht entscheiden konnte xD)! Natürlich kommen wir jetzt nicht nur mit Last Christmas und Co. daher gekrochen - so viel vorneweg - also nicht abhauen! Augen zu und durchgehört :)


1. All I Want For Christmas Is You - Mariah Carey



2. Wonderfull Dream - Melanie Thornton



3. Let It Snow - Dean Martin


4. Wonderful Christmas Time - Paul McCartney


5. Happy Xmas (War is over) - John Lennon



6. Merry Xmas Everybody - Slade



7. White Christmas - Bing Crosby



8. Jingle Bell Rock - Cover Glee



9. Rocking Around The Christmastree - Brenda Lee


10. Santa Claus Is Comin' To Town - Kinderversion (Dank YT)





Welche Lieder hört ihr gerne zur Weihnachtszeit?
Wir wünschen euch noch einen wunderschönen Adventssonntag,
Eure Natalie und Tina :)