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Sonntag, 30. November 2014

Rezension zu "Einfach. Liebe." von Tammara Webber



Titel: Einfach. Liebe.
Autor: Tammara Webber
Preis: 8,99€ [D] Taschenbuchausgabe
Seitenanzahl: 384
Meine Wertung: Drei Seifenblasen
Verlag: blanvalet
ISBN: 978 3 442 382 163 01
Will ich kaufen!


Als Jacqueline sich von einer Party davonstiehlt, ahnt sie nicht, dass die Ereignisse der Nacht ihr Leben für immer verändern werden. Kaum versucht ein Verehrer, der ihr gefolgt ist, sie zu bedrängen, liegt er schon am Boden. Ihr Retter? Ausgerechnet Lucas, der stille Einzelgänger, der nicht nur sehr sexy und geheimnisvoll, sondern auch vollkommen unnahbar ist. Und während Jacqueline versucht, sich auf ihre Abschlussprüfungen vorzubereiten, taucht Lucas plötzlich überall dort auf, wo sie auch ist. Er scheint etwas zu verbergen. Doch sein Blick brennt sich in ihr Herz...




Die ganze Story beginnt damit, dass Jaqueline ihrem Highschool-Freund mit auf sein College folgt, anstatt sich für eine Musik-Uni zu bewerben, denn sie ist eine sehr gute Bass-Spielerin. 
Am College angekommen, offenbart ihr Freund Kennedy ihr, dass er sich von ihr trennen möchte, um noch einmal richtig Spaß haben zu können - Dies ist für sie wie ein harter Schlag ins Gesicht. Zwei Wochen voller Qual und Schmerz vergehen, in denen Jaqueline nicht in der Lage ist, weiter den Unterricht zu besuchen. Da sie viel Stoff verpasst hat und nun außerdem in Wirtschaftswissenschaften auf der Kippe steht, braucht sie Nachhilfe, die sie von dem freundlichen und charmanten Tutor des Kurses bekommt.
Also wäre in diesen paar Wochen nicht schon genug passiert, wird Jaqueline, nachdem sie auf dem Weg nach Hause von einer Halloween Party war, fast vergewaltigt - Zum Glück kann sie ein Mitschüler vor dem Angreifer retten, doch der Schock sitzt tief und plötzlich begegnet ihr überall Lucas Maxfield, der Typ, der sie gerettet hat....

Wer die Bücher wie "Beautiful Disaster" oder "Du oder das ganze Leben" mochte, kann ich dieses hier ebenfalls nur sehr empfehlen - Es ist im selben Stil geschrieben und eine typische Bad Boy Lovestory aus dem Contemporary Genre.

Jaqueline ist eine sehr sympathische Protagonistin und hat im Laufe der Story viel zu verarbeiten - Ihre Gedanken und Gefühle sind nachvollziehbar und nicht too much. Sie ist keine schüchterne graue Maus, wie viele Protagonistinnen in diesem Genre, sie schaut sich sogar ab und zu mal etwas von ihrer Mitbewohnerin Erin, die flippig, cool und gelassen ist, ab. Die beiden wachsen im Laufe des Buches richtig zusammen und es macht Spaß, coole Sprüche von Erin zu lesen.

Lucas, der männliche Hauptcharakter der Story, ist ein sehr freundlicher und netter junger Mann. Er wird häufig als Bad Boy beschrieben, was er meiner Meinung aber gar nicht darstellt. Gut, er hat ein paar Tattoos, ist mega heiß und sexy, seinen Beschreibungen nach zu urteilen und fährt Motorrad! Aber wie ein richtiger Bad Boy hat er sich nicht benommen ;) Für sein Aussehen würde ich ihm trotzdem volle Punktzahl verleihen. Ich mochte ihn jedenfalls sehr und mich hat seine persönliche Geschichte über seinen Vergangenheit, die im Laufe der Story ans Licht kommt, ziemlich umgehauen. Unfassbar welches Leid manche Menschen ertragen müssen!

An manchen Stellen des Buches dachte ich echt: Och neee - Das wird aber jetzt nicht auf eine Dreiecksbeziehung hinaus laufen oder?! Für alle, die genauso Fans von Dreieckbeziehungen sind wie ich, Nein wird es nicht.
Die Autorin versucht uns vielleicht ein bisschen zu manipulieren, oder hinters Licht zu führen, doch wer aufmerksam liest, hat es schnell begriffen :) An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel spoilern.

Mein Fazit zu Einfach. Liebe. es ist eine schöne Liebesgeschichte und einfach zu lesen. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, es zu lesen und die Charaktere sind alle sehr gut ausgestaltet gewesen.
Doch wer eine Story mit richtigem Tiefgang möchte, wird hier nicht fündig. Es werden zwar Probleme wie Vergewaltigunge und was man dagegen tun kann besprochen, doch trotzdem fehlte mir noch etwas in dem Buch - Das Etwas muss nicht viel sein, aber wie gesagt, es fehlte mir einfach - Es hat mich folglich nicht vor Begeisterung vom Hocker gehauen, sondern nur an mir gerüttelt.


Das Cover verspricht eine kitschige Lovestory - ein kleiner Irrtum, denn kitschig ist diese auf keinen Fall - dennoch gefällt mir das Cover; auch wenn ich mir gepaart mit dem Titel und dem Cover eine völlig andere Story vorgestellt habe, passt es irgendwie trotzdem. 
Es sagt aus, dass man vielleicht nicht die ganze Zeit durch eine rosa-rote Brille schauen sollte, aber das dies auch ein wichtiger Bestandteil in einer Beziehung ist^^ So oder so ähnlich versuche ich es damit auszudrücken^^


Das Buch ist empfehlenswert für alle, die stolze Anhänger des Contemporary Genre sind und für Leser auf der Suche nach einer leichten, flüssigen und teils witzigen Story.
Da die Story mich leider nicht, wie viele andere, vom Hocker gehauen hat, sondern nur an mir rüttelte, vergebe ich 3 von 5 Seifenblasen

Samstag, 29. November 2014

Rezension zu "Clockwork Princess" von Cassandra Clare



Titel: Clockwork Angel
Autor: Cassandra Clare
Preis: 19,99€ [D]
Seitenanzahl: 616
Meine Wertung: Fünf Seifenblasen
Reihe: 3. Band einer Trilogie
Verlag: Arena
ISBN: 978 3 401 064 765
Will ich kaufen!


Tessa Gray sollte glücklich sein - sind das nicht alle Bräute? Doch während sie noch mitten in den Hochzeitsvorbereitungen steckt, zieht sich die Schlinge um die Schattenjäger des Londoner Instituts immer weiter zu. Denn Mortmain hat eine riesige Armee zusammengestellt, um die Schattenjäger endgültig zu vernichten. Nur ein letztes Detail fehlt Mortmain zur Ausführung seines Plans: Er braucht Tessa. Jem und Will, die beide Anspruch auf Tessas Herz erheben, würden alles für sie geben. Die Zeit tickt, sie alle müssen eine Wahl treffen.


Der fulminante Abschluss der Trilogie
- Zum Lachen, zum Weinen, zum Niederknien und zum Freuen.

Cassandra Clara hat es wieder einmal geschafft, ein so wunderbares Buch zu kreieren, dass man einfach nur davor niederknien und DANKE sagen möchte.
Ich habe dieses Buch innerlich verschlungen, mit jeder Faser meines Körpers aufgenommen, einen ganzen Tag deswegen geweint und davon nachts geträumt - es ließ mich einfach nicht mehr los.

Der Schreibstil ist so wunderbar und passt einfach zu diesem Buch, der dort herrschenden Zeit und trägt den Leser auf einer Woge sanfter Wellen auf und davon ins London des 19. Jahrhunderts. Clare schafft es, die Dinge einfach auf eine herrliche Art und Weise zu beschreiben und sie in dem Kopf des Lesers zu manifestieren, auch wenn ich noch nie in meinem Leben in London war - geschweige denn im 19. Jahrhundert - so kann ich es mir dennoch leibhaftig mit allem drum und dran vorstellen und mich auf eine Reise dorthin begeben...
... eine Reise zu Tessa, Will, Jem und allen unseren Freunden dort.

Man wird Zeuge, einer, nein, drei sich unsterblich Liebenden, der Kraft, die in Tessa schlummert, der Güte und Barmherzigkeit Charlottes und von Henrys großartigen Schattenjägererfindungen.
Nicht zu vergessen die beiden Parabatai Will und Jem, die füreinander sterben würden, die Lightwood Brüder, Cecily und Sophie, die ich allesamt in mein Herz schließen musste.

Dieses Buch muss man  einfach lesen.


Das "alte" Cover 
Das Cover - obwohl es violett ist - gefällt mir mal so gar nicht... Zumal ich die ersten beiden Bücher noch in den beiden anderen Ausführungen besitze und diese ganz anders aussehen und nicht zu den neuen Covern der Reihe passen. Mich würde mal interessieren, warum man diese überhaupt geändert hat...?! Die Alten haben besser zu den Chroniken gepasst, die Neuen passen nicht. Selbst das original Cover sieht besser aus...


Während des Lesens geisterte mir als ein Gedanke durch den Kopf: »Das ist das beste Buch, das du je gelesen hast« - das betrifft nicht nur den Plot, sondern schon allein den Schreibstil Cassandra Clares und die Gefühle, die sie in dieses Buch übertragen hat und dir bei mir für ein Gefühlschaos hoch zehn gesorgt haben - dieses Buch hat mich richtig berührt. Dazu muss ich sagen, dass die Zitate am Anfang der jeweiligen Kapitel nicht nur wie die Faust aufs Auge passen, sondern wunderschön-rausgesuchte sind und sie die Atmosphäre des Buches noch verschönern.
Es lässt sich nur über das Ende streiten - meiner Meinung nach kann man einfach nicht zwei Männer gleichermaßen so sehr lieben, wie Tessa dies einem zeigt. Aber anscheinend doch.

Deshalb kann ich gar nicht anders, als 5 von 5 Seifenblasen zu vergeben!


Freitag, 28. November 2014

Rezension zu "Clockwork Angel" von Cassandra Clare



Titel: Clockwork Angel
Autor: Cassandra Clare
Preis: 18,99€ [D]
Seitenanzahl: 580
Meine Wertung: Fünf Seifenblasen
Verlag: Arena
ISBN: 978-3401064741
Will ich kaufen!


Londons Unterwelt mag gefährlich sein - doch die Liebe ist die gefährlichste Macht von allen.

London, 1878. Ein mysteriöser Mörder treibt in den dunklen Straßen der Stadt sein Unwesen. Ungewollt gerät Tessa in den Kampf zwischen Vampiren, Hexenmeistern und anderen übernatürlichen Wesen. Als sie erfährt, dass auch sie eine Schattenweltlerin ist und zudem eine seltene Gabe besitzt, wird sie selbst zur Gejagten. Doch dann findet sie Verbündete, und zwar ausgerechnet im Institut der Schattenjäger. Dort trifft sie auf James, hinter dessen zerbrechlicher Schönheit sich ein tödliches Geheimnis verbirgt, und auf Will, der mit seinen Launen jeden auf Abstand hält - jeden, außer Tessa. Tessa ist völlig hin- und hergerissen, und weiß nicht, wem sie trauen soll. Schließlich sind die Schattenjäger ihre natürlichen Feinde...
Eigentlich war Tessa nur auf dem Weg zu ihrem Bruder Nate, doch kaum in London angekommen überschlagen sich die Ereignisse. Zwei rätselhafte dunkle Schwestern haben ihren Bruder in ihrer Gewalt und zwingen Tessa ihre bislang unentdeckte Gabe zu nutzen: Sie kann ihre Gestalt wandeln! Und Tessa wird hineingezogen in eine Welt von dessen Existenz die wenigsten etwas ahnen. Intrigen und Machtspielchen bestimmen von nun an Tessa's Leben und sie klammert sich verzweifelt an ihre einziges Ziel: Sie muss ihren Bruder retten! Unerwartete Hilfe bekommt sie dabei von den sogenannten Schattenjägern, unter ihnen der unnahbare Will, in den sich Tessa trotz vieler Missverständnisse, Geheimnisse und Lügen unsterblich verliebt. Doch nachdem die Nephilim sie aus der grausamen Gefangenschaft der Schwestern befreit haben ist die Gefahr noch lange nicht gebannt. Nate bleibt weiterhin verschwunden und die Frage was es mit dem Drahtzieher des Ganzen, dem "Magister" auf sich hat ist noch immer ungeklärt. Der Verdacht fällt zunächst auf die Nachkinder, die Vampire, die in London leben und die scheinbar in widerrechtliche Machenschaften verstrickt sind. Doch Tessa, Will, Jem und die anderen Schattenjäger müssen bald auf bitterste Weise feststellen, dass sie niemandem mehr vertrauen können - und dass sie gegen die gegen sich neu erhebende Macht nur gemeinsam eine Chance haben. 


Vorneweg muss gesagt werden: Ich liebe die Chroniken der Unterwelt! City of Bones, City of Ashes und auch City of Glass haben mich schier umgehauen. Cassandra Clare hat einen klaren Schreibstil, sie schafft es ihre Bücher nicht zu geschwollen oder umständlich wirken zu lassen, baut aber trotzdem zwischendurch schöne Metaphern ein und umschreibt von Zeit zu Zeit die Dinge sehr anschaulich und in romantischem Stil. Spannend sind die Bücher alle Mal, sie sind humorvoll und romantisch. Jetzt bei dem ersten Band der "Chroniken der Schattenjäger"-Reihe ist es wieder genauso: Wunderbar zu lesen, Cassandra Clare entführt uns direkt nach London im 19-Jahrhundert, man taucht in die Geschichte ein und dass auf die Art und Weise, wo man niemals mehr Luft holen möchte! Die Geschichte war schon von Anfang an faszinierend und einfach fantastisch - Ich finde dieses ganze Zeugs mit den Nephilim und all den Schattenwesen unglaublich spannend und so hübsch verpackt ist es natürlich doppelt so schön. Ich war ja Anfangs skeptisch gegenüber diesem Buch, da ich das generell gegenüber Prequels von Büchern bin - und war wirklich positiv überrascht! Diese Geschichte bekommt seinen ganz eigenen Charme, unter anderem durch die ganz simple Tatsache, dass sie ihre eigene Story hat, nichts ist abgekupfert oder erinnert an die City-of-Schlagmichtot-Story (Ich habe mal ein Buch gelesen, da hatte der zweite Teil im Grunde die selbe Handlung wie der erste, nur eben anderer Ort, andere Zeit, aber so. viele. Parallelen.) und was mit besonders gefallen hat: Im Gegensatz zu der Liebesgeschichte zwischen Jace und Clary (Für alle die es nicht wissen: Chroniken der Unterwelt), die beides Schattenjäger sind, besteht hier unser tragisches Liebespaar aus einem Nephilim und einer Schattenweltlerin! Das baut für mich zusätzlich Spannung auf, auch weil man noch nicht einmal genau weiß, was Tessa jetzt eigentlich ist. Oh, und die höflichen Umgangsformen zu der damaligen Zeit haben mir sehr gefallen! Ich liebe höfliche Menschen.
Zu den Charakteren: Tessa ist eine eigentlich recht unkomplizierte Person, freundlich, nett, witzig, intelligent, jedoch auch nicht auf den Mund gefallen, sie lässt sich nichts gefallen. Die Hauptprotagonistin ist mal wieder die, die ins kalte Wasser geworfen wird und deren Welt von dem einen Moment auf den anderen auf den Kopf gestellt wird.
Will? Der ist ein richtiger Arsch, ich meine so RICHTIG. Ich kenne seine Beweggründe nicht, die es offensichtlich geben muss und laut meiner besten Freundin auch im zweiten Band zum Teil aufgedeckt werden, aber wie er Tessa verletzt... also ehrlich! Geht's noch?! Ich hoffe sehr für Will, dass er wirklich gute Beweggründe hat. Sonst... vergess ich mich!
Jem ist der Gechillte, der, den eigentlich alle mögen, würde ich direkt mal behaupten. Sein "Schicksal" ist echt scheiße, aber er ist trotzdem immer optimistisch und freundlich.
Aber der Coolste von allen ist natürlich Magnus Bane! :D Einfach seine ganze Art... Sein Humor... Ich bin verliebt^^ Alle Figuren im allgemeinen sind gut ausgearbeitet, die Nebencharaktere kommen nicht zu kurz.
Das Cover hat natürlich große Ähnlichkeit mit den Covern der Chroniken-der-Unterwelt-Reihe, was aber kein Wunder ist und auch passt. Die Drachen verleihen dem Ganzen einen mystischen Touch, was bei dem mystischen Inhalt ja auch nicht so ganz verkehrt ist^^ In dem Kreis in der Mitte ist ein Ausschnitt Londons dichtem Nebel und der Schatten entweder einer Frau oder eines Mannes zu sehen, ich bin mir nicht ganz sicher.
Alles in allem: Potenzial ausgeschöpft, neu, erfrischend, spannend.
Da kann man nicht meckern^^ Ich vergebe:



Alles Liebe!
Nati

Donnerstag, 27. November 2014

Rezension zu "Wenn ich bleibe" von Gayle Forman



Titel: Wenn ich bleibe [Originaltitel: If I stay]
Autor: Gayle Forman
Preis: 8,99€ [D]; 9,30€ [A]
Seitenanzahl: 304
Meine Wertung: Vier Seifenblasen
Verlag: cbj
ISBN: 978-3-442-37727-5
Will ich kaufen!


Mia muss sich entscheiden: Soll sie bei ihrem Freund Adam und ihrer Familie bleiben – oder ihrer großen Liebe zur klassischen Musik folgen und mit ihrem Cello nach New York gehen? Was, wenn sie Adam dadurch verliert?

Und dann ist von einer Sekunde auf die andere nichts mehr, wie es war: Auf eisglatter Fahrbahn rast ein Lkw in das Auto, in dem Mia sitzt. Mit ihrer Familie. Sie verliert alles und steht schließlich vor der einzigen Entscheidung des Lebens: Bleiben oder gehen? Lieben oder sterben?

"Ein wunderschöner Roman" - Los Angeles Times

Die Story als großes Ganzes war mir ein bisschen zu kurzatmig, aber die Idee hat mir gut gefallen. Ich fand beispielsweise auch gut, dass die Musik so mit eingebunden wurde. Die Charaktere sind allesamt sympathisch, obwohl mir ein paar Nebencharaktere ein klitzekleines bisschen zu kurz kamen, beispielsweise Mias beste Freundin Kim oder ihr kleiner Bruder Teddy. Adam und Mia, welche für mich die beiden Hauptpersonen sind, sind ein bezauberndes Paar und ich bewundere die zwei. Beide sind sie unglaublich lebensfroh, freundlich und liebenswert, sie leben für die Musik und füreinander. Mia spielt Cello und hört Klassik, Adam spielt in einer Band und hat was von einem Punk (Alleine deshalb liebe ich ihn schon). Adam ist zudem unglaublich romantisch und so unglaublich niedlich. Ich glaube, ich habe mich auch in ihn verliebt :D Mia ist viel sturköpfiger als er, aber sie sieht Fehler ein und entschuldigt sich, etwas, was viele andere nicht auf die Reihe kriegen.
Die Idee, dass, wenn man so zwischen Leben und Tod schwebt wie Mia nach dem Autounfall, man dann selbst die Entscheidung fällt, ob man ins Leben zurück kehren möchte oder nicht, fand ich ebenfalls klasse. Ob man all seine Kraft mobilisiert und kämpft um zu überleben. Zudem ist es ja immer umstritten, ob Leute einen im Koma hören können oder nicht und Gayle Forman beschreibt hier ersteres.
Auch der Schreibstil hat mir außerordentlich gefallen. Er beschreibt sehr authentisch und schonungslos, ist aufwühlend und emotional, gut verständlich und sehr flüssig zu lesen.
Mir hat es sehr viel Freude bereitet, den Roman zu lesen!
Allerdings kam er mir wie gesagt irgendwie ziemlich kurz vor und naja, irgenwie wirkte er auch ein wenig durcheinander durch die ganzen Rückblenden, wobei das Buch anders allerdings auch gar nicht funktioniert hätte.
Das von der Ausgabe, die ich gelesen habe, also von cbj finde ich jetzt nicht so passend und ansprechend.


Diese beiden hier von blanvalet finde ich rein optisch schon schöner, aber auch nicht so aussagekräftig. Wenigstens hat das Mädchen auf dem Linken dunkle Haare. Es gibt ja solche Cover, wo Menschen drauf sind, die ganz anders aussehen, als die Protagonisten im Buch beschrieben werden...


Wenn ich ehrlich bin, gefallen mir die englischen/amerikanischen Cover viel, viel besser! 


Findet ihr nicht auch, dass sie viel mehr aussagen?
Tolle Charaktere, toller Schreibstil. Die Story selbst etwas kurzweilig.
Dennoch ein klasse Buch ;)



Nun Ja, euch allen eine tolle Woche (:

Eure Natalie





Rezension zu "Pinguine lieben nur einmal" von Kyra Groh



Titel: Pinguine lieben nur einmal
Autor: Kyra Groh
Preis: 9,99€ [Taschenbuch]
Seitenanzahl: 384
Meine Wertung: Fünf Seifenblasen
Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3-442-38044-2
Will ich kaufen!


Gehen wir auf deine oder meine Eisscholle?

Felicitas (nur ihre Mutter nennt sie so, ihre Freunde sagen Feli zu ihr) ist kompliziert. Ordnung findet sie überbewertet. Deshalb hat sie auch kein Bücherregal. Und sie schämt sich nicht dafür, dass sie süchtig nach dem sat1 „Family Movie” am Dienstag ist, der so schön vorhersehbar ist – Happy End garantiert! Denn leider passiert es nicht oft, dass die Dinge so laufen, wie sie das gerne hätte. Lange dachte Feli, dass es Prinzessinnen-und-Prinz-auf-weißem-Ross-Beziehungen nur im Fernsehen gibt – bis sie Janosch vor die Füße fällt … Und so fangen doch die großen Liebesgeschichten an oder etwa nicht?

"Letztlich brauche ich einen Partner, der die Kompromissbereitschaft besitzt, meine Kompromissunfähigkeit kompromisslos zu akzeptieren"
S. 19



Kyra Groh, geboren 1990, lebt in Seligenstadt und hat in Gießen Geschichte und Fachjournalistik studiert. Zur Zeit arbeitet sie als Werbetexterin.



"Süße Liebesgeschichte mit manch überraschender Wendung." (MISS – Die junge Wienerin zu "Pinguine lieben nur einmal")
Auf den Punkt gebracht: Ich hab mich tot gelacht!
Zugegeben, der Klappentext und auch das Cover haben mich jetzt nicht so angesprochen (Und lassen wir hierbei die Frage, warum ich es dann überhaupt gelesen habe außen vor *hust*). Aber schon der Prolog hat mich hellauf begeistert! Kyra Groh hat so einen lockeren, leichten Schreibstil, aus jedem Wort springt einem Heiterkeit und Humor nur so entgegen und die ganze Geschichte ist einfach zuckersüß und leicht zu lesen. Ich hab das Buch beinahe in einem Stück durchgelesen, was einerseits daran lag, dass man die ganze Zeit auf ein weiteres Missgeschick von der armen Feli warten durfte und andererseits, weil beim Lesen die Zeit einfach im Flug verging! Die Unterteilung in Akte und Kapitel war toll, sehr kreativ und schon die Beschreibung der auftretenden Personen in jedem Akt und die Kapitelüberschriften waren zu komisch. Und zudem wurde damit nochmal die Verbindung zum Prolog und damit zum Kern der Geschichte hergestellt: Die Beziehung zwischen kitschigem Liebesfilm, wo jeder anfangs schon das Ende weiß, und dem wahren Leben. Diese Idee hat mir sehr gut gefallen.
Und auch die Protagonisten waren mir durch und durch sympathisch. Auch wenn Janosch ziemlich rüpelhaft und nicht ganz so einfühlsam zu sein scheint, ist er dennoch ein guter Kerl. Er sollte zwar öfter mal Klartext reden, aber durch seine humorvolle Art und sein sicheres Auftreten muss man ihn einfach lieben. Zumal er es mit seiner Blindheit und die dadurch entstehenden Umstände nicht gerade leicht hat.
Cem - ich liebe Cem. Feli's schwulen Mitbewohner. Es ist zwar manchmal ein bisschen brummig, aber ich denke er ist der BESTE schwule, türkische Mitbewohner, den man kriegen kann.
Und Felictias, unsere liebe Hauptprotagonistin. Sagen wir mal, das Chaos in Person, ziemlich tollpatschig und ungeschickt und ein wenig selbstzweifelzerfressen. Also, im Grunde so wie ich...^^
Sie stolpert von einer Peinlichkeit in die andere, allerdings meistert sie diese durch ihr tolle Art immer ganz fantastisch, zumindest meine ich das.
Und sie hat ziemlich viele Macken, zum Beispiel ihre Eigenarten mit dem Aufräumen und dem Einkaufen, dem Musik hören und dem Einschlafen. Aber genau diese machen sie auch gemeinsam mit ihrer Herzlichkeit und ihrem Sinn für Humor so liebenswert!
Die Geschichte selbst ist alles andere als langweilig, hält viele Überraschungen bereit, aber leider bedient sie sich einigen Klischees und ist manchmal ein wenig zu vorhersehbar. Aber auch nur ein klitzekleines bisschen.
Also ich muss ganz ehrlich sagen, dass Cover gefällt mir von wenig bis gar nicht. Also der Pinguin ergibt ja noch Sinn. Aber dann der hingekritzelte Wagen-Schieb-Dingens und der Maulwurf? Hä? Ich meine, klar, wahrscheinlich wegen Janosch, der halt, ähm, blind ist und Maulwürfe ja auch nicht so gut sehen, aber irgendwie passt das gar nicht, vor allem wenn man bedenkt, dass der Pinguin ein Foto ist und der Rest gezeichnet. Hm. Naja.
Auffallen tut es jedenfalls durch seine knalligen Farben.
Alles in allem bin ich positiv überrascht: Dieser süße Liebesroman sprüht vor Geist, Witz, Charme und Intelligenz und ich persönlich würde ihn als kleinen Schatz bezeichnen. Einfach nur niedlich!




Ich danke ganz, ganz, GANZ herzlichst BLOGG DEIN BUCH und dem blanvalet Verlag von der Verlagsgruppe Random House (Ist euch mal aufgefallen, was das für ein riesen Verlag ist?!) für dieses Rezensionsexemplar!


Und euch da draußen alles, alles Liebe!
Natalie

Rezension zu "Jane Eyre" von Charlotte Brontë



Titel: Jane Eyre [Originaltitel: Jane Eyre. An Autobiography. (London 1847)]
Autor: Charlotte Brontë
Preis: 9,90€ [D]; 10,20€ [A] (Taschenbuchausgabe)
Seitenanzahl: 672
Meine Wertung: Vier Seifenblasen
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-12540-6
Will ich kaufen!


Das Waisenmädchen Jane Eyre verlebt eine trostlose Kindheit, doch reift sie allen Widrigkeiten zum Trotz zu einer selbstbewussten Persönlichkeit heran. Als Gouvernante auf Thornfield Hall scheinen endlich glückliche Tage für sie gekommen. Sie verliebt sich in den finsteren Gutsherrn Rochester, und das große Glück ist zum Greifen nah - doch die Mauern des einsamen Landsitzes bergen ein furchtbares Geheimnis.
Brontës teils autobiographische Geschichte einer Frau, die mit Rollenerwartungen bricht und sich mit Willensstärke, Leidenschaft und Ironie gegen ihre Umwelt und ihr Schicksal auflehnt, war für Zeitgenossen eine Sensation. Als zeitloser, inzwischen weltberühmter Klassiker wurde der Roman in nahezu alle Sprachen übersetzt und immer wieder verfilmt. 



Ich kam auf dieses Buch durch den ersten Teil der Chroniken der Schattenjäger von Cassandra Clare, Clockwork Angel. Der Titel wird wohl vielen ein Begriff sein. Jedenfalls liest in dem Buch die Hauptprotagonistin Tessa Jane Eyre und da bin ich neugierig geworden, in die Bibliothek marschiert und habe mir den Titel einmal ausgeliehen. Und ich muss sagen: Es gefiel mir eigentlich ziemlich gut! Also kann mir keiner vorwerfen, ich hätte anscheinend grundsätzlich etwas gegen "Klassiker" (Denn die meisten Bücher in der Schule, die wir gelesen haben, waren Klassiker und ich fand alle ausnahmslos scheiße). Denn Jane Eyre ist definitiv ein neuer Liebling in meiner Gelesen-Sammlung! Die Geschichte ist spannend, ich las sie gern, und ich habe eigentlich kaum etwas zu bemängeln. Das Buch war sehr authentisch und emotional, ich habe sehr mit Jane mit gelitten und ich habe mich vor allem über die ganzen VOLLIDIOTISCHEN DUMMSCHWÄTZER in der Geschichte aufgeregt, diese gemeinen Fieslinge die blöden Schwachsinn daher reden und sich dabei furchtbar wichtig vorkommen. Jane, wieso hast du ihnen nicht eine rein gehauen?
Aber genauso sind mir die liebenswerten Charaktere ans Herz gewachsen, sie alle mit ihren Macken, durch die man sie nur noch mehr liebt.
Allerdings muss ich auch sagen, dass es öfters sehr langatmig war. Die Autorin konnte fünf Seiten über eine einzige Sache philosophieren und das ziemlich ausformuliert, was einem dann schon manchmal ein bisschen zu viel werden konnte. Aber ansonsten: Rundherum perfekt. Mit Überraschungen wurde nicht gespart, des öfteren habe ich die Augen aufgerissen und mir das Buch dicht vor die Nase gehalten, wobei ich die Seiten fest umklammerte. Armer Mr. Rochester. Obwohl ich seine Handlungen nicht immer nachvollziehen kann und ich den Altersunterschied aus der heutigen Sicht zwischen ihm und Jane ein bisschen krass finde, obwohl das damals wohl nicht unüblich war, sind er und Jane ein perfektes Paar.
Oben seht ihr leider nicht das gleiche wie das von der Ausgabe, die ich habe, denn obwohl es so viele verschiedene gibt, habe ich das eine nicht gefunden. Und abfotografiert wollte ich es euch nicht zumuten, die Qualität meiner Kamera ist katastrophal. Jedenfalls finde ich das oben eigentlich genauso wie das neben mir: Schlicht aber eigentlich doch ganz schön und keinesfalls hässlich. Muss ja auch nicht immer alles grell bunt und vollgestopft sein ;)

 

Hier seht ihr nochmal drei andere Beispiele (:

Einfach klasse! Ich habe es gern gelesen, trotz der ganz manchmal aufkommenden langweiligen Stellen, denn es hat mich wirklich mitgerissen, die Charaktere sind toll, ebenso wie die Story.





Alles, alles Liebe und eine zauberhafte Restwoche!
Eure Natallie

Sonntag, 23. November 2014

Rezension zu "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham



Titel: Bevor ich sterbe [Originaltitel: Before I die]
Autor: Jenny Downham
Preis: 8,95€ [D]
Seitenanzahl: 320
Meine Wertung: 4 Seifenblasen
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN: 978-3442471065
Will ich kaufen!


Eine Geschichte über den Tod und die Liebe – glaubwürdig, herzzerreißend und von überwältigender Ausdrucksstärke

Die 16-jährige Tessa hat Leukämie, und die Ärzte machen ihr nur noch wenig Hoffnung. Aber Tessa will leben, wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt an ihre Zimmerwand zehn Dinge, die sie tun will, bevor sie stirbt: Sex haben, Drogen nehmen, für einen Tag berühmt sein, etwas Verbotenes tun ... Und dann trifft sie Adam, und er ist der Erste, der sie versteht. Tessa spürt, dass sie etwas mit Adam verbindet, doch sie wehrt sich dagegen. Und dann begreift sie, dass sie zum ersten Mal verliebt ist. Aber darf man lieben, wenn man stirbt?


Es geht um die 16-Jährige Tessa, die sich entscheidet, dass ihr all die lebenserhaltenden Maßnahmen, die das unvermeidliche Ende nur herauszögern würden und ihr zudem nur Schmerzen bereiten würden, keinen Sinn mehr machen und wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt, richtig zu leben. Also schreibt sie eine Liste: Einen Tag nur Ja sagen, Sex haben, Drogen nehmen, berühmt werden, an einem Tag so viele Regeln zu brechen, wie es nur geht. Dabei nimmt sie die Hilfe ihrer besten Freundin Zoey in Anspruch. Sie kauft die Läden mit ihrer Kreditkarte leer, sie fährt ohne Führerschein ans Meer. Tessa lebt. Und während sie lebt, lernt sie Adam kennen - der Junge, der nebenan wohnt. Und zusammen mit ihm lebt sie und verliebt sich. Beide haben Angst vor Tessas Tod und zunächst wehrt sich Tessa mit Händen und Füßen gegen ihre Verbindung. Bis sie merkt, dass sie ihn braucht, dass sie ihn vermisst. Und Adam bleibt bei ihr - doch dann überschlagen sich die Ereignisse.
"Darf man lieben, wenn man stirbt?"

Tessa ist eine sehr komplizierte Person. Sie ist sehr willenstark, temperamentvoll, manchmal ein bisschen jähzornig, aber sie kann auch sehr sensibel sein, verletzlich. Uns sie gibt niemals auf. Das ist eine Eigenschaft, die mir sehr an ihr gefallen hat. Auch ihre Einstellung gegenüber dem Tod. Ich kann jetzt nicht unbedingt alle ihre Handlungen nachvollziehen und manche Punkte auf ihrer Liste würden nicht auf meiner landen, aber ich finde, Tessa ist ein sehr ausdruckstarker Charakter. Manchmal erscheint sie mir auch ein kleines bisschen egoistisch - aber das muss man manchmal eben sein. Es gefällt mir, wie sie manchmal durchdreht und verrückte Sachen anstellt. In diesem Punkt hat sie Recht - Was hat sie schon zu verlieren?
Adam ist ebenfalls eine wirklich tolle Figur. Er es liebevoll und hilfsbereit. Auch wenn er sich zunächst gegenüber Tessa verschließt, hält er dennoch bis zum Schluss durch - und zu Tessa.
Der Schreibstil ist vielleicht nicht sonderlich ausgeschmückt, manchmal sind die Sätze etwas abgehackt, aber das alles spiegelt auch Tessa und ihren Umgang mit ihrer Situation wieder und hat mir gut gefallen. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und zeigt die "Wenn-du-stirbst-zieht-dein-Leben-an-dir-vorbei"-Variante des Todes. Ich hoffe, ich habe damit nicht zu viel verraten? Das Buch ist spannend, auch wenn man auch schon zu Anfang weiß, dass Tessa sterben wird. In so einem Buch, welches uns denke ich ungeschminkt die Wahrheit einer solchen Situation näher bringen will, gibt es kein Wunder, dass der Todkranke wie durch Zauberhand gesund wird, eben so, wie es im echten Leben ist. Tessa entdeckt die vielen unscheinbaren Momente im Leben und in all diese Momente mündet ihr ganzes Leben, weil eben alles miteinander zusammenhängt. Mir gefällt diese Sichtweise von Jenny Downham sehr. Allerdings ist es ein sehr ernstes Buch, welches uns hart, so wie auch in Wirklichkeit, einige Tatsachen über das Leben und Sterben näher bringt. Natürlich ist das ganze auch kein witziges und zu verharmlosendes Thema. Aber für mich muss es in einem Buch auch manchmal was zu Lachen geben, eine witzige Bemerkung zwischendurch, selbstironisch, vielleicht sarkastisch. Optimistisch.
Das Cover, nun ja, der weiße, unauffällige Hintergrund, die Vorhänge, das Bett, sollen vermutlich die Hoffnungslosigkeit auf Leben und durch dieses langsame Sterben die Abgeschnittenheit vom Leben symbolisieren, während das Mädchen, welches in die Luft springt, scheinbar voller Energie und Optimismus das genau Gegenteil zeigt und demnach denke ich, gut zu dem Inhalt des Buches passt. Es ist ein bisschen schlichter, nicht zu viele Schnörkeleien und passt demnach auch sehr gut zu dem ernsten Schreibstil der Autorin. Gut getroffen, demnach spielt es für mich jetzt auch keine all zu große Rolle, dass ich bei dem Cover nicht als erstes gedacht habe "Oh, mein Goooooott, wie wunderschön *-*". Schließlich kommt es auf den Inhalt an ;)
Nun ja, ein ernstes Buch mit viel Geist und und ungeschminkter Wahrheit und sicherlich keine leichte Kost, auch wenn das durch den unkomplizierten Schreibstil etwas erleichtert wird. Für mich hat die Autorin das Potenzial der Geschichte ausgeschöpft, sie hat es geschafft ganz gut Spannung auf zu bauen und es kamen die Nebencharaktere nicht unbedingt zu kurz. Punktabzug, nun ja, ich kann nicht unbedingt genau sagen, warum ich die Bewertung nicht sooo hoch lege, aber es kam bei mir jetzt nicht so der WOW-Effekt an. Ich habe mit Tessa mitgefühlt und fand auch das Buch interessant. Demnach empfinde ich es auch als lesenswert. Ach was soll's!



Vier von Fünf ist doch okay (:

Nochmal Danke an Lisa, die mir das Buch ausgeliehen hat!

Alles Liebe,
Natalie

Rezension zu "Weil ich Layken liebe" von Colleen Hoover



Titel: Weil ich Layken liebe
Autor: Colleen Hoover
Preis: 9,95€ [D] Taschenbuchausgabe
Seitenanzahl: 352
Meine Wertung: Fünf Seifenblasen
Reihe: 1. Band
Verlag: dtv
ISBN: 978 3 423 71562 1
Will ich kaufen!


Nach dem Tod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück – drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…


Wenn ihr ein atemberaubendes Buch mit ordentlich Tiefgang, Emotionen, fantastischen Charakteren und Themen rund um Familie & Liebe sucht, dann ist dieses Buch wie für euch gemacht.
Und wie für mich.

Nach dem Tod ihres Vaters, zieht Layken mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder von Texas nach Michigan und ihr ganzes Leben  verändert sich mit diesem Umzug - Dort lernt sie gleich, nachdem sie dort angekommen sind, den jungen und charmanten Will kennen, dessen kleiner Bruder sich sofort mit Laykens kleinem Bruder anfreundet.
Wie es das Schicksal so will... Kommen sich Will und Layken natürliche näher... und alles nimmt seinen Lauf...

Layken ist ein sehr liebenswertes und sympathisches Mädchen, in dem ich mich sehr wiederfinden konnte und sie war mir gleich von Anfang an sympathisch :) Ihre Gefühlswelt hat die Autorin sehr gut beschrieben und ich konnte ihre Gedanken und Handlungen gut nachvollziehen.
Will ist der Traummann schlechthin - Gutaussehend, Charmant, Freundlich und witzig. Dazu kümmert er sich um seinen kleinen Bruder beziehungsweise ist für ihn Vater und Mutter zugleich, da diese beide verunglückten. Doch leider ist mir Will ein bisschen... too much. Ein Traummann, aber seine Ecken und Kanten fehlen.

Was mir unendlich gut an dem Buch gefallen hat, waren die Poetry Slams. Ich schreibe ja selbst solche und deswegen habe ich mich gefreut, in dem Buch auch welche der Autorin lesen zu können. Die Slams waren allesamt seehr schön und haben immer so gut zu der jeweiligen Szene gepasst! Hach.. was wäre ich auch gerne einmal auf so einer Slam Veranstaltung *-*

Colleen Hoovers Schreibstil ist sehr schön zu lesen und  flüssig. Ich konnte mich gut in alle Szenen hineinversetzen und mir alles sehr bildhaft vorstellen - Ich kann nur sagen, dass ich auch gerne so toll schreiben können würde, wie sie...

Das einzige Manko, was ich vermerken muss, ist, dass es mich gestört hat, wie schnell sich die Gefühle zwischen Layken und Will entwickelt haben... Ich glaube es waren keine drei Tage und sie wussten beide, dass der jeweils andere seine/ihre große Liebe ist... Sie  war einfach irgendwie da. Für mich leider nicht ausreichend nachvollziehbar. Außerdem kannten sich die beiden ja auch überhaupt nicht... Wie können sich da in so einer kurzen Zeitspanne so starke Gefühle entwickeln?


Mir gefällt das Cover seehr gut, obwohl es so "einfach" gestaltet ist :3 Durch diesen pinken Farbfleck ist es schon ein kleiner Eyecatcher und sticht damit aus der Menge heraus .


Ein sehr tiefgründiges und wunderschönes Buch - Absolut empfehlenswert!
Ich vergebe volle 5 Seifenblasen